Jeden Donnerstag spielen wir ab 20:00 Uhr im Hotel Krone in der Lenzburger Altstadt. Schachinteressierte sind jederzeit herzlich eingeladen, einen Blick in den Spielsaal zu werfen, unverbindlich mitzuspielen oder an unseren Turnieren teilzunehmen.



TAKTIV-33 - Qualitätsopfer

Hervorragende 12 Spieler wohnten Jürgs TAKTIV 33 bei. Und alle waren sich einig: Es hat sich gelohnt. Jürg brachte uns das Qualitätsopfer näher. Er unterscheidet dabei zwischen einem taktischen Opfer und einem positionellen Opfer. Das taktische scheint bei ersten Ansehen einfacher zu sein, weil man es ja zu einem  konkreten Zweck eingeht, wie etwa bei einer Mattkombination.  Allerdings hat sich der Opfernde damit auch verpflichtet, alles genaustens durchzurechnen. Wird nur ein unscheinbarer Zwischenzug oder ein Feld das unerwarteterweise gedeckt ist, übersehen, geht die Partie wohl direkt mit Materialverlust verloren.

 

Anders ist es beim positionellen Qualitätsopfer: Hier sind es allgemeine Stellungsmerkmale und die Erfahrung, die einem das Opfer wählen lassen. Dieses Gefühl für die Stellung kann man trainieren. Einerseits opfert man, um einen gegnerischen "Riesen" in Form einer Leichtfigur loszuwerden (also eher verteidigend) oder, um sich selber einen solchen Giganten oder andere Vorteile, wie kaum zu verteidigende Schwächen oder eine erdrückenden Bauernmehrheit an einem Flügel, zu verschaffen. Das erreichte ergibt dann längerfristig einen bestimmten Plan für das weitere Spiel.

Jürg belegte diese Theorie mit diversen lehrreichen Beispielen. Anschliessend zeigte er eine eigene Blitzpartie, die er gleich mit zwei (!) positionellen Qualitätsopfern in der Spätphase der Eröffnung und dann noch zwei Springeropfern zum Sieg führte. Der Gegner hatte zwar Gelegenheit, diese Opferparade zu betrafen, was er aber verpasste (Blitzpartie plus Druck des Gegners). Jürg gewann wunderschön - indem er das Material nach und nach zurückgewann und in schliesslich ein gewonnenes Bauernendspiel (2 sichere freie Mehrbauern) erreichte.

 

Den Abend beendete er mit einigen lehrreichen Taktikaufgaben zu verschiedenen Mattmotiven - Jürg legt den Schülern immer wieder nahe, wie wichtig es ist, diese Motive zu kennen und zu trainieren.

 

Nicht nur die gezeigte Partie - sondern auch der Theorie-Abend war ein weiteres  Meisterstück von Jürg.

  

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TAKTIV 33
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Repertoire von ChatGPT? - Ein Selbstversuch

Was nützt künstliche Intelligenz dem Schachspieler? Kann sie etwa helfen, ein Schach-Repertoire aufzubauen? Ich wollte es wissen und habe ChatGPT gefragt, was sie / er / es (?) einem Katalanisch-Liebhaber empfiehlt, mit Schwarz zu spielen. 

 

Die Erfahrung zwar zwiespältig. Einerseits war ich völlig überrascht, wie ich mit dem Bot einen längeren Dialog in ansprechendem Deutsch führen konnte. Ebenso bemerkenswert ist, wie konkret er mit den Schacheröffnungen und den dazu passenden Zügen hantiert und wie im Groben eigentlich schlüssige Vorschläge machte. Genauso problematisch sind aber auch die vielen versteckten Fehlinformationen und Ungenauigkeiten, die er im Brustton der vollen Überzeugung von sich gibt.  Viele der gut tönenden Anregungen sind 'Allgemeinplätze' und entsprechend unkonkret, andere sind sogar schlichtweg falsch.

Hier der teilweise recht amüsante Dialog:   >>>

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Oliver Killer - Internationaler Meister im Fernschach

Eigentlich wären Olivers Erfolge im Fernschach schon lange ein Bericht wert gewesen. Denn immerhin ist der frühere Präsident des Schachclubs Lenzburg seit 2019 Internationaler Meister und damit wohl der einzige Titelträger des Schachclubs Lenzburg. Hmm, stimmt nicht ganz: Denn Emil Klaus, der Vorgänger von Oliver im Präsidentenamt, ist CCM (Correspondence Chess Master).

Aufmerksam wurden wir auf Olivers Fernschachstärke, er hat eine beindruckende ELO von 2389, aber leider erst durch das Interview, welches er dem Schachbund gab, worüber wir letzten November berichteten.

 

Oliver, übrigens auch Vorstandmitglied der Schweizer Fernschachvereinigung, gewann die 2023  zu Ende gehende 28. Ausgabe der Schweizer Fernschachmeisterschaft, geteilt mit drei weiteren Spielern. Im Fernschach sind die allermeisten Partie remis. Gelingt es aber, einen Gegner niederzuringen und alle anderen Partien zu halten, ist das schon fast mit dem Titel gleichzusetzen. Das zu erreichen, ist aber äusserst schwierig. Es braucht gewaltige Präzision in jedem Zug. Allein die Engine spielen zu lassen reicht da nicht. Entsprechend endeten in der genannten Meisterschaft von 78 Partien deren 74 mit einer Punkteteilung.

 

Darüber wurde in der Schweizer Schachzeitung berichtet und eine von Oliver kommentierte Partie veröffentlicht (siehe angehängter Download), weshalb wir das Thema gerne nochmals aufnehmen und diese Partie - diesmal eben kommentiert -  erneut zum Nachspielen wiedergeben.

 

 

Tabelle der 28. Schweizer Fernschachmeisterschaft. (Quelle: iccf.com)

 

Place Tital Name ELO Score Wins SB
1 IM Killer, Oliver 2377 6.5 1 38.5
1 IM Salzmann, Stefan 2345 6.5 1 38.5
1 IM Corbat, Philippe 2418 6.5 1 38.5
1 SIM Mayer, Roger 2486 6.5 1 38.5
5 CCM Müller, Martin 2332 6 0 36
5 IM Wölfelschneider, Peter 2399 6 0 36
5 SIM Schmid, Pablo 2514 6 0 36
5 IM Schmalz, Peter 2401 6 0 36
5 CCM Egger, Reto 2365 6 0 36
10 CCM Wegelin, Reinhard 2339 5.5 0 33
10 IM Schoch, Thomas 2386 5.5 0 33
10 CCM Mislin, Roger 2336 5.5 0 33

 

 

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Schweizerische Schachzeitung 6-2023 - Auszug Seiten 34- 45
SSZ 6-2023 - S34-35 Fernschach.pdf
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Die Meister aus Böju beim Doppel-Simultan

Um es gleich vorneweg klarzustellen: Die beiden Meister aus Böju sind natürlich keine GMs, sie sind weder IM noch FM nicht mal Candidate Masters. Sie sind einfache Klubspieler mittlerer Stärke. Aber sie sind halt eben Klubmeister. Lothar und  Jacques , beide aus dem gleichen Dorf stammend  - Böju eben - nutzten ihre Chance im gleichen Kalenderjahr. Lothar schaffte den Titel in der VM der Saison 2022-2023 und Jacques gleich anschliessend in der Meisterschaft des 2. Halbjahres 2023

 

In der verkürzten Saison zur Angleichung des Vereinsjahres an das Kalenderjahr war kein Platz für ein Vereinsmeistersimultan, daher verpasste Lothar bei seinem ersten VM-Titel dieses Sahnehäubchen auf der Meisterkrone. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, daher traten die beiden Böjuer nun an einem  gemeinsamen Anlass an.

 

Die Aufgabe, die sich den beiden stellte, war natürlich schwierig: Vereinsmeister sind sie wohl schon, aber an den 7 Brettern hatten sie mehrheitlich gegen nominell in der gleichen Liga spielende oder gar stärkere Gegner anzutreten. Etwas Kompensation gab dann doch, denn auch die Gegner kriegten durch dieses "Doppelsimultan" eine leicht erschwerte Aufgabe gestellt: Jeder spielte an zwei Brettern, hatte also auch sein kleines Simultan. Diese spezielle Aufstellung war äusserst witzig und die Stimmung entsprechend locker - jedenfalls zu Beginn. Lothar und Jaques spielten ansprechende Eröffnungen (beiden wichen aber von ihrem Stammrepertoire ab), so dass über die ersten Züge ausgeglichene Stellungen entstanden, was natürlich auf beiden Seiten den Ehrgeiz weckte und den Plauderpegel schnell auf das im Schach normale Niveau "Null" senkte. Irgendwann zeigte sich am einen oder anderen Brett dann aber doch, wie schnell man etwas positionell oder taktisch übersehen kann, wenn man so viele Stellungen im Kopf hat und so schnell ziehen muss.

 

Aber Jacques und Lothar schlugen sich aber wacker und holten beide respektable 3 Siege bei 4 Niederlagen. Damit war der Anlass auch für die angetretenen Herausforderer absolut gelungen.

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Neujahrsblitz Stephan Zaugg mit 9/9

Durch das Angleichen des Vereinsjahres an die Datumsgestaltung, die seit Papst Gregor der XIII gilt, startet bei Beginn des Kalenderjahres auch ein neues Vereinsjahr. Das Neujahrsblitz bildet also nun den Saison-Auftakt und damit auch jenen in die Blitz-Wertungsreihe 2024.

 

Erfreuliche 10 Spieler fanden sich zu dem Ereignis ein. Favorit war Stephan Zaugg, der diese Rolle annahm und sich kein Blösse gab. Mit 9 Punkten aus 9 Spielen gewann er vor Rauls Sanz, der ebenfalls ein hervorragendes Turnier spielte und sich nur durch den Sieger geschlagen geben musste. Rang drei holte sich Giovanni Secreti, der mit 6 Punkten auch eine tolle Turnierperformance hinlegte. 

 

Resultatseite: Neujahrsblitz (chessresults.ch)

   

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Michael Wigger erneut Blitzmeister

Michael Wigger konnte seinen Blitzmeistertitel verteidigen. Trotz der verkürzten "Herbst-Saison" mit nur drei Turnieren nahmen insgesamt 26 Spieler teil. In den total 23 gespielten Runden erreichte Michael 19 Punkte, was einer hervorragenden Quote von 83% entspricht. Auf Rang 2 platzierte sich Björn Backlund, der am Herbstblitz nicht teilnehmen konnte, einen halben Punkt vor Jacques Villars, der dank Teilnahmen an allen drei Blitzturnieren und einer Quote von 57% gute 13 Punkte erzielen konnte.

 

 

 Rang Name  Eröffn  Herbst  Chlaus  Total  Quote
1 Wigger, Michael 5.5 7 6.5 19 83%
2 Backlund, Björn 5.5 0 8 13.5 84%
3 Villars, Jacques 3.5 4 5.5 13 57%
4 Eichenberger, Lothar   2 5 5 12 52%
5 Mienert, Arnold 5 0 5 10 63%
6 Bucher, Peter 0 4 4.5 8.5 53%
7 Simon, Jürgen 4 0 4 8 50%
8 Killer, Oliver 0 0 7 7 78%
9 Schmid, Martin 0 0 6.5 6.5 72%
10 Burri, Roland 2 0 4 6 38%
11 Oze, Norbert 0 5 0 5 71%
12 Secreti, Giovanni 0 0 5 5 56%
12 Dittmar, Michaël 0 0 5 5 56%
14 Erismann, Mika 0 2 3 5 31%
15 Sanz, Raul 0 0 4.5 4.5 50%
15 Wiederkehr, Jonathan 0 0 4.5 4.5 50%
17 Jordan, Christina 4 0 0 4 57%
17 Hottinger, Simon 4 0 0 4 57%
19 Bernet, David 0 0 4 4 44%
19 Pfyffer, Bruno 0 0 4 4 44%
21 Wiesinger, Martin 3 0 0 3 43%
22 Bertschinger, René 0 0 3 3 33%
23 Hottinger , Ieremia 2 0 0 2 29%
24 Scherrer, Louis 1.5 0 0 1.5 21%
25 Schweizer, Edwin 0 0 1 1 11%
26 Bertschinger René 0 0.5 0 0.5 7%

 

 

   

Eröffn. = Eröffnungsblitz

Herbst = Herbstblitz

Chlaus = Chlausblitz

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SMM 2024 - Spielplan

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Jacques Villars ist Vereinsmeister

In der Vereinsmeisterschaft kam es am Donnerstag zu einem Showdown zwischen Jacques Villars und Peter Bucher um den Titel. Jacques, der bisher nur einen halben Punkt abgegeben hatte, lag auf mit einem halben Punkt vor Peter auf der Poleposition. Ein Remis genügte ihm, da er das Direktduell gegen Peter hatte gewinnen können. Jacques hatte gegen Lothar anzutreten, Peter gegen Jürgen - beide mit Schwarz gegen Spieler, deren Weisseröffnungen schwer zu knacken sind.

 

Beide Partien waren entsprechend hart umkämpft aber ausgeglichen. Da Lothar und Jürgen mit einem Sieg noch auf Rang 3 hoffen konnten, war von deren Seite keine Geschenke zu erwarten. Beide spielten solide aber doch konsequent auf Sieg. Aber auch Jacques versuchte keineswegs nur ein Unentschieden zu retten, sondern lancierte einen Bauernsturm am Königsflügel. Lothar konnte dort aber rechtzeitig seine Schwerfiguren platzieren und entsprechend mit einem Konter drohen. Schliesslich erreichte diese Partie eine blockierte Stellung mit beiderseits an Schwächen gebundenen Figuren. Eine Stellung, die von keinem der beiden geöffnet werden durfte - ganz nach dem Motto: "Wer sich bewegt verliert". Eine Stellungswiederholung bahnte sich an - remis war das logische Ergebnis.  Jacques Villars stand damit als Vereinsmeister fest. 

 

Später teilten auch Jürgen und Peter die Punkte, was die Sache erst recht klar machte: Jacques bleibt diesen halben Punkt vorne und ist nicht auf die Zweitwertung angewiesen. Er hatte die Saison tadellos durchgespielt, ohne eine einzige Niederlage einstecken zu müssen.

 

Peter Bucher und - sensationell - Kilian Pedolin teilen sich den zweiten Rang. Kilian konnte sowohl Lothar als auch Livio bezwingen und gegen Jürgen ein Remis holen. 

 

Schlussrangliste:

 

Rang Name ELO Punkte SoBe
1 Villars, Jacques 1737 5.0 15.0
2 Bucher, Peter 1801 4.5 8.5
  Pedolin, Kilian 1310 4.5 8.5
4 Eichenberger, Lothar   1735 3.5 8.0
5 Simon, Jürgen 1596 3.0 5.5
6 Mazzoni, Livio  1749 2.5 3.5
6 Erismann, Mika  1100 1.0  

  

Die Meisterkrone bleibt im Dorf
Witziger Nebenschauplatz: Ausgerechnet in diesem wohl einzigen Jahr der Vereinsgeschichte, wo wegen des Angleichung des Geschäftsjahres an das Kalenderjahr gleich zwei mal ein Vereinsmeister gekürt wurde, gehen beide Meisterkronen an "Titel-Neulinge" aus demselben Dorf: Die neue Schachhochburg :-) heisst Beinwil am See. Jacques übernimmt die Meisterehre von dem in seiner Nachbarschaft wohnenden Lothar. Und nicht nur dies: Bereits letzten Sommer war die Direktbegegnung zwischen den beiden 'Böjuern' die allesentscheidende in der letzten Runde - allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Damals war es Lothar, der sich im Finale gegen Jacques seinen Titel sichern konnte. Der Derby-Charakter dieser beiden Begegnungen wurde durch diese Ausgangslagen natürlich deutlich intensiviert. Man darf auf die nächsten "Auseinandersetzungen" gespannt sein.

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Chlausblitz 2023

Mit 19 Teilnehmenden erreichte das Chlausblitz die Anzahl des Vorjahres. 9 Runden wurden gespielt. Als Preise winkten sechs der beliebten Riesen-Gritibänze. Kassier Jacques Villars hatte diese organisiert. Um die Anzahl Preisträger zu erhöhen, hatte Lothar noch 5 Schoko-Chläuse mitgebracht, welche er zusätzlich willkürlich vergeben würde.

 

Mit 8 aus 9 Runden siegte Björn Backlund einen Punkt vor Oliver Killer, welcher den dritten, Michael Wigger wiederum um einen halben Punkt distanzieren konnte. Björn hatte in der Starterunde noch verloren. Er gewann aber danach gegen alle anderen Topspieler und wurde somit verdienter Sieger.

 

Den Wertungspreis U 1800 holte sich Jacques Villars, der sich als Gesamtfünfter mitten im Spitzenfeld der Topspieler um und über 2000 ELO platzieren konnte. Er war dieser einzige Spieler, der Björn hatte besiegen können.

 

Den Wertungspreis U1600 gewann Giovanni Secreti der als Gesamtsiebter ebenfalls ein hervorragendes Turnier ablieferte.

 

Der Bärentöter-Preis für die grösste Überraschungspartie sicherte sich René Bertschinger, der Jürgen Simon schlagen konnte.

 

Die Schoko-Chläuse gingen an Mika Erismann als bester der Gruppe Einsteiger eingeschätzt unter 1200 ELO, an David Bernet für den Spieler mit der (fast) höchsten Zweitwertung (also ziemlich stärksten Gegnern), Jonathan Wiederkehr für das beste Comeback, Edwin Schweizer für sein erstes Blitzturnier und Michael Dittmar für den das beste Ergebnis eines Nicht-Spitzenspielers, der keinen Preis erhielt - plus für die weiteste Anreise (Genf).

 

Seite mit den Turnierergenissen:  Chlausblitz 2023 (chessresults.ch)

 

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Schweizer Rapid-Meisterschaft U8

Am Sonntag, 3. Dezember fand in Liestal die Schweizer Rapidmeisterschaft für Junioren U8 statt. Dank der seit Frühling bestehenden Jugendgruppe war auch eine Lenzburgerin am Start: Karin Qian holte mit sehr guten 3.5 Punkten aus 7 Runden den 54. Rang von 111 gestarteten. Damit konnte Karin ihre Startplatzierung um 21 Plätze übertreffen.  Nebst Karin waren weitere Aargauer*innen am Start, wie Roland Burri berichtet: Beste Teilnehmerin aus dem Aargau war auf dem 5. Rang mit 5.5 Punkten Jasmin Posch (Brugg/Niederlenz)  Auch Leon Hartmann (Aarau) auf dem Rang 15 und Jasmine Menz, Rang 17, mit je 5 Punkten haben toll gespielt. Die weiteren Aargauer Resultate, die teilweise auch über den Erwartungen liegen, können auf der Turnierseite (Link unten) entnommen werden. Elia von Aarau hat zwar nur 1 Punkt erzielt, war aber ganz erfreut, dass er im Gegensatz zum Schachtag nicht nur 1, sondern 2 Remis erzielt hat. 

 

Schachturnier-Ergebnisserver Chess-results.com - Schweizer Rapid-Meisterschaft U8 2023 Liestal

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93. Aargauer Schachtag in Rohr/Aarau

Zum zweiten Mal in Folge organisierte der Schachclub Aarau den Schachtag. Wie im Vorjahr machten Sie das perfekt und in einer hervorragend geeigneten Lokalität. Das Duo Roland Senn und Roland Burri hat mit der Helfermannschaft ganze Arbeit geleistet. 114 Spieler traten in den drei Turnierkategorien A (ü1750), B (bis 1750)  und C (Junioren) an.

 

Lenzburg reiste mit acht Spielern nach Rohr - davon waren vier Junioren aus der von Arnold Mienert erst letztes Frühjahr gegründeten Jugendgruppe. Und ein Junior sorgte auch gleich für das beste Ergebnis: Benjamin Moser erreichte in der Gruppe C einen Podestplatz (Rang 3). Benjamin verlor nur eine der sieben Partien und erzielte 5 Punkte. Die höchste Buchholzzahl des gesamten Feldes zeigt, dass er gegen die stärksten Gegner zu bestehen hatte. Mit vier Punkten erreichte Greg Jakubowski  Rang 13. und Luca Schraitle Rang 14 des Juniorenturniers. Alle drei sind U-16 - Spieler. Midhu Palanisami (U12) sicherte sich gegen die vielen älteren Spieler 2 Punkte und Rang 36 von 41 Jugendlichen.

 

Im A-Turnier kämpfte Peter Bucher als einziger Lenzburger hervorragend und erreichte mit sehr guten 3.5 Punkten immerhin Rang 11 von 20 Teilnehmenden.

 

Im B-Turnier konnte Lothar Eichenberger 5 Punkte erzielen und den 5. Platz erspielen. Jürgen Simon klassierte sich mit 4 Punkten auf Rang 13, Phil Tanner mit 2 Punkten auf Rang 37 und Neuling René Bertschinger holte ebenfalls bemerkenswerte 2 Punkte und Rang 44 von 53 Teilnehmern.

 

Das Turnier wurde im Stichkamp entschieden. Es gewann Matthias Gantner vor dem Lenzburger NLB-Spieler Michael Bühler. Beiden waren für den Schachclub Mutschellen angetreten. 

 

Die Mannschaftswertung gewann Mutschellen vor Aarau und Döttingen-Klingnau. Lenzburger erreichte Rang 6. Mit nur einem Spieler in der Kategorie A sind natürlich keine Trophäen zu gewinnen.

 

93. Aargauischer Schachtag in Aarau Rohr – Schachverband Aargau (schachaargau.ch)

 

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Oliver Killer im SSB-Interview

Der langjährige Präsident des Schachclubs Lenzburg, Oliver Killer, im "Interview der Monats" des Schweizer Schachbundes: 

 

Interview des Monats mit Oliver Killer: «Früher spielte ich mit Postkarten» - SSB (swisschess.ch)

 

Zur Illustration nachfolgend eine Partie von Oliver vom Oktober 2021, die er (was ja selten ist im Fernschach) tatsächlich mit einem spannenden Endspiel  gewinnen konnte. Dadurch erreichte er in der 28. Meisterschaft der Schweiz (laufend von 15.10.2021-28.10.2023) den geteilten 1. Platz.

Quelle: Cross Table (iccf.com)

  

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