Aufgrund der vom Bundesrat  und dem Kanton Aargau verordneten Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie, ist der Spielbetrieb in der Krone bis Ende März 2021 eingestellt. Wir treffen uns online auf lichess.org.





Online-Club-Abende auf Lichess

Wie reagiert mein Gegner? Der Videochat verbessert das Online-Spiel-Erlebnis wesentlich.
Wie reagiert mein Gegner? Der Videochat verbessert das Spiel-Erlebnis wesentlich.

Der Schachclub Lenzburg lässt sich durch die Corona-Pandemie nicht vom Schach abhalten. Der Spielbetrieb wurde erzwungenermassen auf Lichess verlegt. Der Club begnügt sich aber nicht einfach mit dem Organisieren von Lichess-Turnieren. Lichess-Turnierleiter Michael Dittmar und Spielleiter Lothar Eichenberger entwickeln immer neue Ideen, um das Online-Spiel möglichst attraktiv und abwechslungsreich zu gestalten. Dabei spielt auch die Videokonferenz-Software "Zoom" eine wichtige Rolle.

 

Themen- und Handicap-Turniere

Als neuste Kreation fanden im Januar und Februar fünf Online Clubabende statt. Gespielt wurden Turniere mit jeweils einer Vorgabestellung. Die ersten vier waren Eröffnungsstellungen nach dem 5. Zug von "Sizilianisch Najdorf", "Spanische Partie", "abgelehntes Damengambit" und "Englische Eröffnung". An Spielabend fünf gab es dann ein Handicap-Turnier. Michael suchte für alle 25 Paarungen (!) eine Stellung raus, welche für eine Seite leichten bis grossen Vorteil aufwies. Der Schwächere Spieler durfte dann die Farbe mit dem Vorteil übernehmen und versuchen, diesen in einen Sieg umzuwandeln.

 

Etwas Kronenambiente durch Video-Chat

Die Clubabende wurden begleitet mit Videochat über Zoom. Natürlich tauschte man sich nur zwischen den Runden und nach Turnier-Ende aus. Doch auch während der Partei konnte man ab und an einen Blick auf den Gegner werfen, um zu checken, wie er sich gerade so fühlt. Dies ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber reinem Onlinschach und liess tatsächlich ein klein wenig "Kronen-Affäre" entstehen. 

 

Partieanalyse durch TAKTIV-Trainer Jürg

Apropos Krone: Diese Krone setzte den ganzen Clubabenden buchstäblich Jürg, unser TAKTIV-Trainer, auf. Er schaute sich sämtliche Partien der Thementurniere an und kommentierte ausgewählte Stellungen mit spitzer Feder. So konnte jeder Teilnehmer aus allen Partien etwas lernen.  Jürg setzte jeder Runde ein Thema nachdem er die Partien analysierte.

 

Stephan Zaugg konnte das erste Thematurnier gewinnen - Karl Erik Clausen aus Rapperswil gewann alle drei übrigen. Beim Handicap-Turnier nutzte Martin Meichtry die Gunst der Stunde und siegte vor Peter Bucher und Karl Erik Clausen. Für Martin, ein Lenzburger, der in keinem Club spielt, war es gerade mal seine 5. Turnierteilnahme.

 

Thematurnier 1: Sizilianisch Najdorf

1. Stephan Zaugg 2. Karl Erik Klausen 3, Michael Dittmar

 

Thematurnier 2: Spanische Partie

1. Karl Erik Klausen 2. Peter Bucher 3. Lothar Eichenberger

 

Thematurnier 3: abgelehntes Damengambit

1. Karl Erik Klausen 2. Jacques Villars 3. Raul Sanz

 

Thematurnier 4: Englische Eröffnung

1. Karl Erik Klausen 2. Peter Bucher 3. Raul Sanz

 

Handicap-Turnier

 1. Martin Maechtry  2. Peter Bucher 3. Karl Erik Clausen

 

 

 

 

 

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Schnellschachturnier 2021 (Lichess.org)

 

 

 

 

  
Turnierfavorit Jochem Snuverink gewinnt mit 8½ Punkten klar vor dem Lenzburger Norbert Oze (7 Punkte und Perfomance 2121!) und IM Ali 

Habibi. Auf Rang 4 setzte sich Michael Wigger mit 6 Punkten.

 

32 Spielerinnen und Spieler nahmen am Turnier teil. Damit bricht das  Schnellschachturnier in seiner ersten Online-Ausgabe gleich den Teilnehmerrekord.

 

Das Teilnehmer reichte vom Anfänger über Vereinsspieler in allen Stärkeklassen bis zum IM und hatte eine Bandbreite von 1200 bis 2400 ELO.

 

Nebst einigen Senioren spielt auch eine ambitionierte Juniorin aus Dublin bei uns mit: Die 12-jährige Diana Bückert, die bereits bemerkenswerte (eingeschätzte) 1620 ELO aufweist und mit 4½ Punkten sowie einer Perfomance von 1753 eine tolle Turnierleistung bot damit auch einen Performance-Preis abholte. Diese bemerkenswerte Leistung wird mit einem Sonderprämie gestiftet von Turnierleiter Lothar, honoriert, welche den Preis von 15.-- auf 25.-- erhöht.

Schau mal hier: The Four Bueckert Sisters (icu.ie)

 

Besonders spannend war die Ausmarchung um den Bärentöterpreis, der für die grösste Überraschungspartie vergeben wird. Vier Kandidaten konnten einen Gegner, der um oder über 300 ELO stärker war, überwinden. Den Preis holt sich Philippe Schmid, der eigentlich auch für den U1700 Preis und den Gesamtperfomancepreis U1800 kandidierte. Da es nur einen Preis pro Spieler gibt und der Bärentöter höher bewertet ist, konnte den Beat Wild, der ebenfalls ein hervorragendes Turnier spielte (und mit seiner grössten Überraschung nur 5 ELO-Punkte hinter Philippe lag) verdientermassen den U1700-Preis erben. Den U1800 Preis holte sich Michaël Dittmar, der in den letzten drei Runden einen bemerkenswerten Schlussspurt hinlegte und sehr gute 2.5 Punkte holte. Roland Burri holte sich mit soliden 4 aus 9 den U1600-Preis ab.

 

Zu den Perfomance-Preisen: Jenen der Gruppe über 1800 ELO sicherte sich Cyrill Leuthold der +55 (Leistung über der eigenen ELO) erreichte. Dies ist durchaus bemerkenswert, ist es doch bei einer hohen eigenen ELO-Zahl und einem entsprechend vorderen Startplatz direkt hinter den Top-Cracks extrem schwierig, die eigene ELO überhaupt zu übertreffen.

 

Bei der Gruppe unter 1800 ELO gab es gleich mehre Kandidaten mit einer sehr hohen Performance. Oben aus Schwang wiederum Philipp Schmied mit sagenhaften +327! Da es nur einen Preis gibt, erbt Diana Bückert den Preis, was wie bereits erwähnt, aufgrund ihres jugendlichen Alters und der eingeschätzten ELO mehr als verdient ist. Ihr Preis wird durch den Spielleiter auf 25.00 erhöht.

  

Schlussrangliste nach 6 Runden (Detaillierte Liste siehe hier):

 

Rang Punkte Name Vorname ELO Club / (Herkunft) TB TB2 Performance
1 8.5 Snuverink Jochem 2403 Baden SG 45.00 2543 2421
2 7.0 Oze Norbert 2041 Lenzburg SC 35.50 2355 2121
3 6.5 Habibi Ali 2221 Solothurn SK 34.75 2299 2064
4 6.0 Wigger Michael 1985 Lenzburg SC 30.75 2218 2019
5 6.0 Leuthold Cyrill 1972 Zug SK 27.00 2263 2027
6 5.5 Hofstetter Thomas 1915 Rapperswil-Jona 21.75 2085 1935
7 5.5 Clausen Karl Erik 1916 Rapperswil-Jona 21.25 2111 1862
8 5.5 Dittmar Michaël 1768 Lenzburg SC 20.75 1925 1804
9 5.0 Finger René 1888 Thun SK 21.75 1983 1821
10 5.0 Schmid Philippe 1580 (Kanton Zug) 18.50 2022 1907
11 5.0 Bischoff Peter 1993 St. Gallen SK 17.00 1921 1799
12 5.0 Eichenberger Lothar 1701 Lenzburg SC 16.50 2011 1814
13 4.5 Karpov Alexei 1730 Basel SV Ladia 16.75 1960 1837
14 4.5 Range Andreas 1853 Rapperswil-Jona 16.25 1958 1791
15 4.5 Wild Beat 1613 Thun SF 15.75 2012 1727
16 4.5 Bückert Diana 1620 (Dublin) 15.50 1922 1753
17 4.0 Burri Roland 1490 Lenzburg SC 12.50 1773 1674
18 4.0 Rahimi Hamid 1597 Aarau SK 12.00 1790 1621
19 4.0 Pfyffer-Jordi Bruno 1710 (Aargau) 11.00 1770 1656
20 4.0 Haag Walter 1604 Winterthur SG 10.75 1678 1550
21 4.0 Villars Jacques 1754 Lenzburg SC 10.50 1643 1568
22 3.5 Räss Daniel 1680 Zürich Nimzowitsch 16.25 1951 1717
23 3.5 Knezevic Zeljko 1633 Basel SV Ladia 2.50 1595 1674
24 3.0 Martinez Jalil 1933 Zürich Nimzowitsch 13.50 2212 -
25 3.0 Sanz Raul 1650 (Aargau) 12.50 1747 1523
26 3.0 Simon Jürgen 1550 Lenzburg SC 12.25 1714 1593
27 3.0 Dal Prà Romano 1668 Aarau SK 9.00 1617 1488
28 3.0 Freiburghaus Thomas 1538 Solothurn SK 5.00 1562 1573
29 2.0 Meichtry Martin 1250 (Lenzburg) 2.50 1388 1328
30 1.5 Loretan Romeo 1425 Reinach BL 1.00 1311 1120
31 1.0 Neis Michael 1635 Rhy Rheinfelden 1.50 1574 1469
32 0.0 Müller Handsjörg 1429 Baden SG 0.00 1374 1318

TB: Tiebreaks werden durch Lichess berechnet. 

 

Verteilung der Preisgelder:

 

Wertung Anteil Preisgeld Gewinner/in
Rang 1   23% CHF   39.00 Snuverink Jochem
Rang 2   17% CHF   29.00 Oze Norbert
Rang 3   13% CHF   22.00 Habibi Ali
Rang 4*         CHF   19.00 Wigger Michael
Bärentöter   12% CHF   22.00 Schmid Philippe R8 gg Finger René
ELO-Preis I    U1800    12% CHF   20.50 Dittmar Michaël
ELO-Preis II   U1700   12% CHF   20.50 Wild Beat
ELO-Preis III  U1600   10% CHF   17.00 Burri Roland
Turnierleistung  Ü1800**   CHF   15.00 Leuthold Cyrill + 50
Turnierleistung  u1800**   CHF   25.00

Bückert Diana (J) ***

      ***inkl. Prämie Turnierleistung
Total Preisgeld 100% CHF 229.00 -

 

* gestiftet von Jochem Snuverik, **gestiftet von Lothar, Michael, Roland und Beat, *** gestiftet von Lothar
Der %-Anteil berechnet sich ab der Summe der Startgelder (34 Angemeldete, 170.--)

 

Die Preise sind nicht kumulierbar - ein Spieler erhält maximal einen Preis.

 

Der Bärentöterpreis wird an den Spieler vergeben, welchem die grösste Überraschung gelingt (eine Partie). Massgebend ist die ELO-Differenz zwischen ihm und dem Gegner (bei Remis wird die halbe Differenz gerechnet).
Es müssen mindestens 6 Runden gespielt sein.

 

Spezial-Preise "Turnierleistung"
je einen für Spieler mit ELO 1800 und höher und Spieler unter 1800 ELO 

Er geht an den Spieler mit der höchsten Differenz zwischen der Turnierleistung und seiner eigenen Wertung (Swisschess/FIDE-ELO). Der Preis geht nur an Spieler, welche mindestens 8 Runden gespielt haben.

 

 

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Chlausblitz (online) • Sebastian Hoffmann gewinnt souverän

https://aeschbach-chocolatier.ch/
https://aeschbach-chocolatier.ch/

Für einmal fand das Chlausblitz Online statt. 20 Spieler meldeten sich dazu an, 18 beendeten das Turnier.

 

Natürlich war es nicht ein Live-Event in der Krone, aber es war trotzdem ein höchst spannendes sehr lebendiges Turnier. Die vielen Kommentare im Turnierchat zeigten, dass es den Beteiligten offenbar riesigen Spass machte.

 

Preise:

Statt Gritibänzen gab es sechs Premium-Schokoladen-Chläuse von Chocolatier Aeschbach in Ebikon zu gewinnen: Je einen für die ersten drei, für den besten U1800, den besten U1600 und wie immer durfte der begehrte Bärentöterpreis für die grösste Überraschung nicht fehlen. 

 

 

Turniersieger und damit Gewinner des Riesen-Schokoladen-Chlauses von sagenhaften 350g ist  Sebastian Hoffmann, der sich mit einer Top-Ausbeute von 6.5 aus 7 vor Stephan Zaugg 5.5/7 und Beat Troller 5/7 zuoberst auf dem Podest platzierte. Sebastian lieferte eine Turnierleistung von sensationellen 2449 ab. Einzig Stephan Zaugg konnte ihm ein Remis abringen. Mit einer Performance von 2205 bzw. 2144 spielten auch Stephan und Beat ein hervorragendes Turnier. Das sind natürlich alles Lichess-ELO, diese liegen aber nur etwa 100 Punkte höher als ein reelles Rating, weshalb hier schon von einer Meisterleistung gesprochen werden darf.

 

Bester U1800 wurde Bernhard Erb mit 4.5/7, der als Nummer 9 gestartet war und sich mitten in den Turnierfavoriten den Rang 7 sicherte und dabei die ganze Gruppe von 1700ern hinter sich liess.

 

Bester U1600 wurde Roland Burri mit 3 Punkten. Roland war mit seinem Sieg gegen Arnold Mienert auch klar bester "Bärentöter". Da es pro Person nur einen Preis zu gewinnen gibt, würde ihn nun Lothar Eichenberger beerben, der ebenfalls gegen Arnold gewinnen konnte und sich zusätzlich mit einem Remis gegen den nachmaligen zweitplatzierten Stephan Zaugg um diese Jagdtrophäe bewarb. Allerdings verzichtet Lothar auf den Preis und vermacht diesen Jürgen Simon, welcher mit seinem Comeback nach dem Unfall im Frühjahr bei den Lenzburger Clubkameraden grosse Freude auslöste. Es ist unvorstellbar, wie viele Bären Jürgen über den Sommer hat besiegen müssen, um wieder hier dabei sein zu können. Und gespielt hat er auch sehr gut, auch wenn für ihn die Zeit und die Hektik des Blitzen noch ungewohnt war. Mit 2 Punkten und einigen guten Stellungen in späteren Verlustpartien ist er würdiger Gewinner der Bärentötet-Trophäe.

 

Rang ELO Nachname   Vorname Punkte BuchH
1 2090  Hoffmann   Sebastian    6.50   28.25
2 1988  Zaugg   Stephan    5.50   20.50
3 1949  Troller   Beat    5.00   19.50
4 1985  Wigger   Michael    4.50   14.25
5 2041  Oze   Norbert    4.50   13.50
6 1786  Erb   Bernhard    4.50   10.75
7 2162  Schmid   Martin    4.00   14.50
8 1768  Dittmar   Michaël    4.00   11.50
9 1754  Villars   Jacques    4.00   10.00
10 1701  Eichenberger   Lothar    3.50   10.75
11 1490  Burri   Roland    3.00     8.50
12 2052  Mienert   Arnold    3.00     7.50
  1758  Bucher   Peter    3.00     7.50
  1550  de Ruijter   Serge    3.00     7.50
15 1700  Sanz   Raul    3.00     6.00
16 1710  Pfyffer-Jordi   Bruno    2.50     2.25
17 1596  Simon   Jürgen    2.00     3.50
18 1300  Koller   Manuel    1.00       -

 

 

 

 

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TAKTIV 24 - 26.10.2020

 Jürgs Einladung gibt gleich eine gute Zusammenfassung:

 

Inhalt des Zyklus 24:

  1. Wir vertiefen einiges zu den Kategorien T, A und B
  2. (Scheinbare?) „Einsteller“ in der Eröffnung
  3. Wo gehören die (Leicht-) Figuren hin?
  4. Wie merke ich mir alles am besten?

 

 

Vorbereitung/Hausaufgabe:

In Taktiv-23 habe ich definiert, dass man von der Eröffnungsphase spricht, bis sich 6 Figuren von der Grundposition bewegt haben, dazu gehören

a) Entwickelte Leichtfigur

b) Rochade (bewegt ZWEI Figuren)

c) Turm steht in (halb-) offener Linie

resp. der Bauer davor wurde weggetauscht

d) Die Dame hat die Grundlinie verlassen

 

DANN erst kommt die Phase des Mittelspiels (es gibt ganz wenige Ausnahmen davon, z.B. Eröffnungsfallen)

 

Ich habe 50 meiner Partien untersucht, 

1. Wann ICH mind. 6 Figuren bewegt habe

2. Wann DER GEGNER soweit war

 

Ein Vergleich dieser Zahlen sagt viel aus über die Qualität und Effizienz der Eröffnungsphase -> Die Ergebnisse sind im Download diesem Blog angehängt.

 

AUFGABE: Untersucht mindestens 10 (besser 20) Partien auf diesen Phasenübergang

a) Für EUCH

b) Für den GEGNER

 

Im Anschluss an die THEORIE spielen wir eine längere – und „verrückte“ – Partie nach: 

 

 

 

 

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Schachtag-Ersatzturnier • So, 15. Nov. 2020

Leider musste der Aargauer Schachtag wegen Corona abgesagt werden.  In Absprache mit dem ursprünglichen Ausrichter, dem Schachclub Brugg, organisierte der Schachclub Lenzburg am Sonntagnachmittag ein Schnellschach-Online-Turnier auf Lichess.  


Natürlich konnte nicht erwartet werden, dass sich ähnlich viele Teilnehmer wie am Schachtag eintragen würden. Die 11 Spieler sorgten aber immerhin dafür, dass ein schönes Turnierchen stattfand, bei dem alle 7 Runden gespielt werden konnten.

 

Lothar und Michael hatte je eine Flasche Wein gespendet. Eine für den Sieger (bzw. den bestklassierten in der Schweiz wohnhaften Spieler)  und eine für den besten U1800. Da sich nur Spieler U1800 angemeldet hatten, wurde die zweite Flasche in einen "Bärentöterpreis" umgewandelt.

 

 

Es war ein spannendes Turnier mit einigen höchst interessanten Stellungen. Die Rangliste gibt es auf Lichess. Der Bärentöterpreis geht an den 11.-platzierten dank seinem Sieg gegen den ca. 250 ELO höher gewerteten Gegner in Runde 4.

 

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TAKTIV 23

Taktiv 23 markiert den Beginn einer kleinen Serie von vier Lektionen, die zum Ziel hat, dass ein Spieler seine Züge bewusster und besser der aktuellen Spielsituation angepasst wählt. 

 

Dazu hat Jürg zunächst Schachzüge nach deren Funktion in 10 Kategorien eingeteilt und diese Zwecke den Spielphasen, in denen sie typischerweise (passenderweise) am ehesten vorkommen, zugeordnet. Banal ausgedrückt etwa in dem Sinne: Entwicklung in der Eröffnung, Kombination im Mittelspiel und Aktivierung im Endspiel. ...

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Herbstblitz - unter Corona-Schutzmassnahmen

Herbstblitz mit Plexiglas
Herbstblitz mit Plexiglas

Wie soll man ein Blitzturnier unter Coronaschutzmassnahmen spielen? Ab ehesten wohl mit Maske. Oder mit Plexglas? Auch möglich, das zeigte das Herbstblitz des Schachclubs Lenzburg. Mit zwei Brettern braucht es keine "Durchreichelücke" der Schutz ist perfekt. Doch man muss den Zug des Gegners nachspielen - dafür gibt es 3 Sekunden Inkrement. Die reichen völlig aus, die Spieler haben nach ein paar schnellen Eröffnungszügen oft mehr als die zu Beginn gekriegten 5 Minuten auf der Uhr. Alles perfekt also? Nicht ganz. Wohl funktioniert es für die meisten Spieler nach einer Eingewöhnungszeit für die meisten Spieler recht gut. Wird es aber hektisch, dann wird auch mal vergessen, den Zug nachzustellen oder es kommt die falsche Figur zum Zug. Ab und an drückt einer bereits nach dem Nachstellen des Gegnerzuges irrtümlich die Uhr. Diese Koordination ist vor allem für ältere Spieler eine grosse Hürde. 

Trotz dieser kleineren und grösseren Schwierigkeiten klappte das Turnier recht gut. Es war von Beginn an sehr spannende und aufregend. Nachdem Manuel Koller sensationell Stephan Zaugg über die Zeit besiegte und so das Spitzentrio aufsplittete, blieben Michael Wigger und Sebastian Hoffmann ohne Niederlage und gewannen schliesslich ex aequo.

 

Das anschliessende Bierchen fiel dann wieder mal Corona zum Opfer, da sowohl die Bar als auch das Restaurant dicht gemacht hatten. Ungelenke Zeiten sind das.

 

 

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Martin Wiesinger holt sich VM-Titel Nr 3 in Folge

Die Vereinsmeisterschaft im Corona-Jahr war geprägt von zwei besonderen Begebenheiten. Als erstes war da der Paukenschlag gleich in der ersten Runde: Peters Sieg gegen Titelverteidiger Martin. Damit gab Peter von Anfang an die Marschrichtung vor. Peter führte ab da die Rangliste an. Doch Martin blieb ihm dicht auf den Fersen. Nachdem Peter gegen Livio remisierte trennte die beiden nur noch ein halber Punkt und den Vorteil der gewonnenen Direktbegegnung für Peter. Dann kam das zweite ausserordentliche Ereignis: Der Lockdown und mit ihm einige verschobene Runden und Nachholpartien. Peter verlor schliesslich im Sommer gegen Michel Dittmar. Somit konnte Martin, der alle seine Partien gewann, in der letzten noch ausstehenden Begegnung mit Livio wieder die Spitze übernehmen. Er musste aber gewinnen. Und so geschah es auch. Die Partie, die leider nicht mehr vor der GV gespielt worden war,  war einem Entscheidungsspiel absolut würdig. Beide kämpften mit dem Messer zwischen den Zähnen. Livio verlor den a-Bauern, hatte aber mit zwei verbundenen Türmen Dauerangriffe gegen die weisse Dame und damit die Hoffnung auf ein Remis. Doch mit einer schlauen Zugfolge gelang es Martin, die Dame den Angriffen zu entziehen und den Mehrbauern umzuwandeln.

 

Es wurde Martins dritter Meistertitel in Folge.

Peter wird zweiter und Lothar Dritter.

 

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TAKTIV Zyklus 23 - 26

Corona-Schutz: Jeder arbeitet resp. spielt am eigenen Brett mit mind. 1.5 m Abstand zu anderen

 

Daten:

TAKTIV 23: Do, 15. Okt. 2020

TAKTIV 24: Do, 26. Nov. 2020

TAKTIV 25: Do, 18. Feb. 2021

TAKTIV 26: Do, 11. Mär. 2021

 

Inhalt des Zyklus 23 bis 26:

  1. Wir klassieren nochmals die verschiedenen Züge
    -> ich gebe dazu Unterlagen ab
  2. Wann endet die Eröffnungsphase – eine einprägsame Definition
  3. Ab wann sprechen wir vom Endspiel
  4. Ich stelle 10 Zugskategorien im Ueberblick vor
  5. Welche Kategorien gehören in welche Partiephasen
  6. Wir üben
    a) mit den Stellungen aus den Hausaufgaben
    b) 2 konkrete Partien
  7. „Alles“ über Eröffnungszüge
  8. „Alles“ über Mittelspielzüge
  9. „Alles“ über Endspielzüge

 

Am Taktiv-23 behandeln wir die Punkte 1-6

An den folgenden die Punkte 7-9, Details dazu und Vorbereitungsaufgaben folgen jeweils mit den Einladungen

 

Vorbereitung/Hausaufgabe:

In der Beilage findet Ihr 10 Eröffnungszüge resp. Partieanfänge

Bitte bewertet jeweils den letzten Zug zu jedem Diagramm von 1=Katastrophe bis 6=Sehr vernünftig

 

Keine Kosten / Keine Anmeldung / Schachinteressierte Kollegen sind stets willkommen!

 

Ich freue mich auf Euch und grüsse herzlich

Jürg

 

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GV: Vier neue Mitglieder, ein Wechsel an der Clubspitze und ein Ehrenmitglied

Die Generalversammlung des Vereinsjahres 2019-2020 fand nicht nur mit drei Monaten Verspätung statt, sie wurde auch "coronamässig" ein einem grossen Saal unter Einhaltung der Abstandsregeln durchgeführt. Immerhin 17 Mitglieder, die neuen eingeschlossen, hatten sich in der Krone eingefunden.

 

Nach vielen Jahren der Präsidentschaft war es für Oliver die letzte, die er leitete. Er übergab den Führungsstab an Sandro Wächter der mit Applaus einstimmig gewählt wurde. Oliver für für seine Verdienste für den Verein mit der Ehrenmitgliedschaft geehrt.

 

Besonders erfreulich sind die vier Neumitglieder. Sebastian Hoffmann, Philipp Tanner, Sébastien Baniclès und Manuel Koller traten dem Verein bei.

 

Daneben wurde die wie immer vorbildlich geführte Kasse abgenommen und auch einiges diskutiert. Besonders spannend waren die Diskussion zum Jahresprogramm und zum Reglement. 

Insgesamt präsentierte sich der Club im Coronajahr in erfreulichem Zustand. Viele Mitglieder hatten sich engagiert, um das Clubleben trotz Lockdown und Schutzmassnahmen, die Nahschach längere Zeit verhinderten, am Leben zu erhalten.

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Björn mit grossem Abstand Blitzmeister

Die Blitzmeisterschaft wurden 36 Runden in 4 Turnieren ausgetragen (Vorjahr 46 Spieler / 5 Turniere). Insgesamt nahmen 22 Spieler teil (Vorjahr 22). Das Frühlingsblitz fiel Corona zum Opfer.

 

Auf das Endresultat hatte das aber keine Auswirkungen, denn Björns gewaltiger Vorsprung von 11 Punkten wäre damit kaum einholbar gewesen. Björn gewinnt mit 31 Punkten aus 36 Spielen, was einer Quote von beeindruckenden 86% entspricht. Auf Rang 2 liegt Martin Wiesinger 20 Punkte auf 27 Spielen (74%), Rang 3 holt sich Peter Bucher 18.5 Punkte aus 36 Spiele (51%).

 

Wie immer war das Highlight das Chlausblitz mit 15 Teilnehmenden - Björn gewann.

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Der designierte Präsident stellt sich vor

Sandro Wächter Präsident Schachclub Lenzburg
Sandro Wächter

An der Generalversammlung 2020 wird es beim Schachclub zu einem Wechsel an der Führungssitze kommen. Oliver Killer wird seine langjährige Präsidentschaft beenden. Eine Würdigung seiner Verdienste wird nach der GV erfolgen.

Als Kandidat für seine Nachfolge stellt sich erfreulicherweise Sandro Wächter zur Verfügung. Sandro ist erst vorletztes Jahr in den Verein eingetreten. Er hat sich aber von Beginn weg sehr engagiert gezeigt. Er hat den attraktive Trailer gestaltet und die Resultatseite des Schachclubs Lenzburg ist bei seiner Firma gehostet. Das sehr einfach gestrickte Layout stammt jedoch nicht von ihm Sandro Wächter Präsident Schachclub Lenzburg

 

Sandro wirkt auch beim Schachverband IT-Verantwortlicher Jugendschachs mit.

 

Nachfolgend seine kurze Vorstellung:

 

Geschätzte Schachkolleginnen und Schachkollegen,

 

Mein Name ist Sandro Wächter, 1994 in Baden AG geboren und jetzt wohnhaft in Schinznach-Bad (Brugg).

 

Schach spiele ich, wenn auch eher etwas passiv, seit meiner Kindheit. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich auf meinen 7. Geburtstag ein elektronisches Schachbrett bekommen hatte. Das gelegentliche Schachspielen war daher immer ein fester Bestandteil in meinem Leben – auch wenn dabei eher etwas abenteuerlich gespielt wurde. 2018 hat mich dann das Schachfieber ganz gepackt, so entschied ich mich, einen Clubabend beim Schachclub Lenzburg zu besuchen. Seit diesem Tag ist Schach kaum mehr aus meinem alltäglichen Leben wegzudenken.

Seit Sommer 2018 bin ich deshalb auch Mitglied des Schachclubs Lenzburg. Es ist mir immer wieder eine grosse Freude an den Veranstaltungen und Turnieren unseres Schachclubs mitzumachen.

Umso mehr freue ich mich, dass ich nun als Präsident des Schachclubs vorgeschlagen werde. Es wäre mir eine Ehre, beim Schachclub Lenzburg in dieser Form mitwirken zu dürfen.

Durch meine Arbeit in anderen Vereinen und auch als ehemaliger Gemeinderat verstehe ich, dass es eine gewisse Verantwortung mit sich bringt, Präsident eines Vereins zu sein. Hiermit versichere ich euch, dass ich stets mein Bestes geben werde, den Schachclub Lenzburg bestmöglich als Präsident nach aussen zu vertreten und gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern ein möglichst spannendes und umfangreiches Clubleben zu gestalten.

Ich bedanke mich jetzt schon für euer Vertrauen und viele weitere spannende und wertvolle Jahre im Schachclub Lenzburg. 


Sandro Wächter 

Schinznach-Bad

 

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