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Sommerblitz 2026: 24 Teilnehmer trotzen der Sommerhitze

Trotz der heissen Temperaturen fanden insgesamt 24 Teilnehmer den Weg in die Krone. Neben vielen bekannten Gesichtern aus vergangenen Blitzturnieren durften wir auch einige neue Spieler begrüssen.

 

Nach neun spannenden Runden setzte sich Philipp Bruttel mit 8 Punkten dank der besseren Buchholz-Wertung vor Jörg Priewasser durch, der ebenfalls 8 Punkte erreichte. Den hervorragenden dritten Platz belegte der Junior Jonas Posch mit starken 7 Punkten. Auch hier musste die Zweitwertung entscheiden – zugunsten von Jonas vor Michael Wigger.

 

Der Turnierleiter bedankt sich bei allen Teilnehmern für den reibungslosen Ablauf und die angenehme Turnieratmosphäre. Wir freuen uns darauf, viele von euch am 6. August beim Eröffnungsblitz wieder begrüssen zu dürfen.

 

Rangliste:  Stand nach der 9. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 3 Bruttel,Philipp 2003 9 8.0 51.0 44.00
2 1 Priewasser,Joerg 2077 9 8.0 50.5 42.50
3 12 Posch,Jonas 1636 9 7.0 49.5 34.50
4 4 Wigger,Michael 1946 9 7.0 49.0 33.00
5 2 Mienert,Arnold 2004 9 6.0 50.5 27.50
6 7 Vladi 1750 9 5.0 49.5 20.50
7 5 Bucher,Peter 1848 9 5.0 43.0 21.00
8 18 Biqkaj, Ardit 1500 9 5.0 37.5 15.50
9 6 Biqkaj, Qemail 1800 9 4.5 50.5 20.25
10 15 Comby,Theo 1543 9 4.5 43.5 16.75
11 10 Chan 1700 9 4.5 43.0 16.25
12 11 Kumar Naveen 1664 9 4.5 42.0 14.50
13 13 Wiederkehr,Jonathan 1587 9 4.5 36.5 12.25
14 14 Simon,Pierre 1553 9 4.5 35.5 15.50
15 8 Eichenberger,Lothar 1737 9 4.0 44.0 13.50
16 22 Biqkaj, Ensor 1400 9 4.0 43.0 17.50
17 9 Simon,Juergen 1729 9 4.0 37.5 11.00
18 16 Pedolin,Kilian 1529 9 4.0 30.0 7.00
19 17 Warm,Miles 1520 9 4.0 29.5 7.00
20 19 Richter, Johannes 1400 9 3.0 33.0 8.50
21 20 Flückiger Kim, Andreas 1400 9 3.0 29.5 4.00
22 24 Souleimetzidis, Wasilios 1400 9 2.0 32.0 3.00
23 21 Dätwyler, Peter 1400 9 2.0 30.0 2.00
24 23 Kim, Yuna 1400 9 0.0 32.0 0.00
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SMM Runde 5: Kämpferische Leistungen trotz vier Niederlagen

Die 5. Runde der SMM verlief für den Schachclub Lenzburg insgesamt schwierig. Aufgrund mehrerer Absenzen kam es zu einigen Umstellungen innerhalb der Mannschaften sowie zu Verschiebungen zwischen den Teams. Dadurch erhielten verschiedene Spieler die Gelegenheit, in einer höheren Mannschaft auszuhelfen. Trotz der personellen Veränderungen mussten alle vier Mannschaften Niederlagen hinnehmen, wobei insbesondere die zweite und dritte Mannschaft durchaus Chancen auf ein besseres Resultat hatten. Gegen starke Gegner gelangen dennoch einige erfreuliche Einzelleistungen und mehrere Spieler konnten wertvolle Punkte gegen höher eingestufte Gegner erzielen.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Zug 1 – SCL 1: 6–2

SCL 2 – Liestal 1: 2.5–3.5

Herrliberg 1 – SCL 3: 4–2

SCL 4 – UBS 2: 0–6

 

Zug 1 – SCL 1

Die erste Mannschaft trat auswärts gegen Zug 1 an. Auf dem Papier waren die Gastgeber leicht favorisiert, doch das deutliche Schlussresultat von 6:2 fiel letztlich klarer aus, als es der Wettkampfverlauf teilweise vermuten liess.

Für die Lenzburger Punkte sorgten vier Remis. Sebastian Hoffmann hielt an Brett 2 den starken Richard Zweifel in Schach und sicherte ein solides Unentschieden. Auch Maciej Kwiatkowski erkämpfte sich gegen Willi Dürig ein wertvolles Remis. Die gleiche Punkteteilung gelang Rolf Walti gegen Serge Wilhelm sowie Jürg Hertli gegen Dirk Lambrecht.

An den übrigen Brettern setzten sich die Zuger durch. Besonders an den Spitzenbrettern trafen die Lenzburger auf starke Gegnerschaft, die ihre Chancen konsequent nutzte.

 

SCL 2 – Liestal 1

Die zweite Mannschaft empfing Liestal 1 und musste sich nach einem ausgeglichenen Wettkampf knapp mit 2.5:3.5 geschlagen geben. Besonders bitter: Gemäss den Wertungszahlen gingen die Lenzburger sogar leicht favorisiert in die Begegnung.

Für den einzigen Vollerfolg sorgte Rajaji Suseenthiram an Brett 2. Gegen Aaron Irniger zeigte er eine starke Leistung und sicherte seinem Team den wichtigen Brettpunkt.

Jürgen Simon und Roland Burri steurten beide ein relativ shcnelles Remis bei.

An den Brettern 1 und 3 mussten sich Peter Bucher beziehungsweise Hamid Rahimi ihren Gegnern geschlagen geben. Die letzte Partie an Brett 4 sah es für Jacques Villars sehr vielversprechend aus, jedoch mit beiden Spielern in Zeitnot konnte sich der Gegner ins Remis retten und sicherte so den Mannschaftspunkt für die Gäste.

 

Herrliberg 1 – SCL 3

Die dritte Mannschaft reiste nach Herrliberg und traf dort auf einen nominell deutlich stärkeren Gegner. Trotz des 2:4-Endresultats verkaufte sich das Team hervorragend und übertraf die Erwartungen klar.

Am Spitzenbrett gelang Arnold Mienert ein starkes Remis gegen den deutlich höher eingestuften Rodrigo Meier. Ebenfalls ein Unentschieden erreichte Théo Comby gegen Hans-Jörg Illi und zeigte dabei eine sehr überzeugende Leistung gegen einen fast 400 Elo-Punkte stärkeren Gegner.

Für den Lenzburger Vollerfolg sorgte Mirco Monferrini. Gegen Thomas Dünner gelang ihm ein bemerkenswerter Sieg gegen einen Gegner mit deutlich höherer Wertungszahl.

Die übrigen drei Partien gingen an die Gastgeber, die sich damit den Mannschaftssieg sicherten. Dennoch darf die dritte Mannschaft mit ihrem Auftritt zufrieden sein. Gegen einen klar favorisierten Gegner wurde bis zum Schluss um jeden Punkt gekämpft und das Resultat fiel deutlich knapper aus als im Vorfeld zu erwarten gewesen wäre.

 

SCL 4 – UBS 2

Die vierte Mannschaft empfing mit UBS 2 einen sehr starken Gegner. Die Gäste waren an sämtlichen Brettern nominell überlegen und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.

Trotz grossem Einsatz gelang es den Lenzburgern diesmal nicht, einen Brettpunkt zu erzielen. Philippe Tanner hatte es an Brett 1 mit einem deutlich höher eingestuften Gegner zu tun und kämpfte lange um Ausgleich. Auch Jonathan Wiederkehr traf an Brett 2 auf einen über 400 Elo-Punkte stärkeren Gegner.

An den weiteren Brettern versuchten Mohamed Ghatas, Kilian Pedolin, Peter Dätwyler und Manuel Usteri ebenfalls, den Favoriten Paroli zu bieten. Die Gäste zeigten jedoch ihre Routine und konnten sämtliche Partien für sich entscheiden.

 

 

 

 

 

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SMM Runde 4: SCL 1 zurück auf der Erfolgsspur

Die 4. Runde der SMM brachte für den Schachclub Lenzburg unterschiedliche Resultate. Während die erste Mannschaft mit einem überzeugenden Auswärtssieg in Zürich auf die Erfolgsspur zurückkehrte, mussten sich die Teams 2, 3 und 4 trotz engagierter Leistungen geschlagen geben. Mehrere Wettkämpfe verliefen dabei deutlich enger, als es die Endresultate vermuten lassen.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Zürich 3 - SCL 1 : 1.5-6.5

Bümpliz 1 - SCL 2: 4.5-1.5
SCL 3 - Rapperswil-Jona 3: 2.5-3.5

Riesbach 1- SCL 4: 5-1

 

Zürich 3 - SCL 1

Nach der deutlichen Derby-Niederlage gegen Baden-Brugg zeigte Lenzburg die erhoffte Reaktion und gewann auswärts gegen Zürich 3 klar mit 6.5–1.5.
Den Grundstein zum Erfolg legte Sérgio Pereira, der mit Weiss die Schwäche auf d6 konsequent ausnutzte und bereits nach gut zwei Stunden den ersten Punkt holte. Kurz darauf erhöhte Maciej Kwiatkowski auf 2:0, nachdem seine Schwerfiguren tief in die gegnerische Stellung eindringen konnten. Stephan Zaugg baute die Führung weiter aus: Nach einem Bauerngewinn im frühen Mittelspiel entschied er die Partie schliesslich taktisch zu seinen Gunsten.
Den einzigen Zürcher Sieg musste Martin Schmid zulassen. In einer spektakulären Partie mit zahlreichen taktischen Motiven und Angriffsideen musste sein Gegner lange präzise verteidigen, ehe die Partie schliesslich zugunsten der Gastgeber kippte.
Für die Vorentscheidung sorgte anschliessend Rolf Walti, der gegen den jüngsten Zürcher Spieler den wichtigen Punkt zum 4:1 erzielte. Mit diesem Matchpoint im Rücken konnten die verbliebenen Lenzburger die Schlussphase deutlich gelassener angehen. Norbert Oze nutzte dies zu einer sehenswerten Angriffspartie und setzte den gegnerischen König schliesslich matt.
Am Spitzenbrett zeigte Björn Backlund einmal mehr seine Klasse. Gegen den nominell stärksten Zürcher hielt er die Partie jederzeit unter Kontrolle und sicherte sich ein souveränes Remis. 
Den Schlusspunkt setzte Mannschaftsleiter Michael Wigger, der nach einem Qualitätsopfer zunächst einen Bauern und später einen Läufer gewann. Das harmonische Zusammenspiel von Läufer und Springer gegen einen Turm entschied schlieslich auch diese Partie zugunsten von Lenzburg.
Der deutliche 6.5–1.5-Erfolg fiel möglicherweise etwas zu hoch aus, doch Lenzburg nutzte seine Chancen konsequent und zeigte eine überzeugende Reaktion auf die Niederlage der letzten Runde.

 

 

Bümpliz 1 - SCL 2

Die zweite Mannschaft war in der 4. SMM-Runde erneut an einem ungewohnten Samstag im Einsatz. Die Reise führte nach Bern, genauer gesagt nach Bümpliz, wo mit Bümpliz 1 der zweitplatzierte Gegner der Gruppe wartete. Die Berner unterstrichen ihre Ambitionen mit einer starken Aufstellung und gingen als klarer Favorit in den Wettkampf.

Trotz des deutlichen Schlussresultats von 1:5 verliefen viele Partien lange Zeit ausgeglichen. An mehreren Brettern gelang es den Lenzburgern, mit ihren höher eingestuften Gegnern mitzuhalten und ausgeglichene Stellungen aufs Brett zu bringen. Letztlich zeigte sich jedoch die grössere Klasse und Routine der Gastgeber in den entscheidenden Momenten.

Für die beiden halben Punkte sorgten Hamid Rahimi an Brett 2 sowie Peter Bucher an Brett 3, die ihren Gegnern jeweils ein Remis abtrotzen konnten. Die übrigen Partien gingen an die Gastgeber, wobei die Endresultate den langen ausgeglichenen Verlauf nicht immer widerspiegeln.

Erfreulich war zudem der Einsatz von Junior Miles Warm, der wertvolle Erfahrungen gegen einen deutlich höher eingestuften Gegner sammeln konnte.

 


SCL 3 - Rapperswil-Jona 3

Die dritte Mannschaft empfing das Team von Rapperswil-Jona 3. Der Wettkampf verlief ausgeglichen und blieb bis zum Schluss spannend, endete jedoch mit einer knappen 2.5:3.5-Niederlage für die Gastgeber.

An den ersten drei Brettern zeigten Arnold Mienert, Oliver Killer und David Bernet starke Leistungen und trotzten ihren teils höher eingestuften Gegnern jeweils ein Remis ab. Für den einzigen Lenzburger Vollerfolg sorgte Mirco Monferrini an Brett 5.

Die Punkte an den Brettern 4 und 6 gingen an die Gäste, die sich dadurch den knappen Mannschaftssieg sicherten.

 

Riesbach 1- SCL 4

Lenzburg 4 machte sich auf den Weg nach Riesbach. Einen Gegner dem einige Spieler der Mannschaft bereits vor zwei Jahren begegnete.
Das Match fing stark an, nachdem Mo bereits nach etwa 30 min an Brett 6 bereits den ersten Punkt lieferte.
An Brett 1 liessen Peter und sein Gegner sich in Ruhe entwickeln. Nach Peters kurzer Rochade  nutzte Peters Gegner jedoch die Gelegenheit sofort einen Angriff am Königsflügel zu lancieren. Diesem Angriff hielt Peters Verteidigung leider nicht Stand.
Johnny bekam am Brett 2 den stärksten Gegner mit etwa 1900 ELO. Er schlug sich tapfer und das Spiel war lange ausgeglichen wobei Johnny's d4 bauer stark unter Beschuss kam. Nachdem der Bauer fiel bröckelte die Stellung leider nach und nach ab und sein Gegner wickelte die Partie in einen Sieg ab. 
Lothar spielte an Brett 4 gegen einen ebenbürtigen Gegner. Das Zentrum wurde stark umkämpft. Doch nachdem  Lothars Springer vertrieben wurde und sein Gegner mit f5 sowohl das Zentrum stärkte und gleichzeitig einen Vortoss am Königsflügel vorbereitete sah sich Lothar gezwungen diesem Vorstoss prophylaktisch entgegenzuwirken. Dies führte jedoch zur weiteren Schwächung, welche sein Gegner ausnutzte und eine n Angriff mit Springer, Läufer und Dame koordinierte, den Lothar nicht mehr aufzuhalten vermochte.
An Brett 5 stellte Jürgen im Mittelspiel einen Läufer ein. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab weiter zu kämpfen und so kam er doch in ein Endspiel bei dem der Gegner lediglich einen Mehrbauern hatte. Die Stellung liess es leider zu, dass der Mehrbauer miz Unterstützung des Königs nicht mehr auzuhalten war.
An Brett 3 versuchte Phil noch einen Brettpunkt zu holen. Die pberraschende Eröffnungswahl des Gegner bracht Phil jedoch früh ins Grübeln - was mit einem erhebliche Zeitverlust einherging. Phil konnte jedoch über die Partie einen grossen Vorteil erringen und hatte den Sieg bereits in Aussicht als die Zeitnot ihn zu einem Patzer brachte und die Zeit sich davon zu erholen dafür nicht mehr gereicht hat.

 

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SMM Runde 3: Zeitnot, Kampfgeist und ein weiterer Sieg

Die dritte Runde der SMM stand aus Lenzburger Sicht ganz im Zeichen enger Matches und langer Kämpfe. Gleich mehrere Begegnungen wurden erst in Zeitnot oder in komplizierten Endspielen entschieden. Während SCL 2 seine Erfolgsserie fortsetzen konnte, zeigten auch die anderen Mannschaften trotz Niederlagen engagierte Leistungen und hielten viele Wettkämpfe lange offen.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Baden-Brugg 1 - SCL 1 : 6.5-1.5

SCL 2 - Riehen 4: 3.5-2.5
SCL 3 - Wollishofen 6: 2.5-3.5

SCL 4 - Réti 5: 1.5-4.5

 

Baden-Brugg 1 - SCL 1
Lenzburg 1 musste sich im Aargauer Derby gegen Baden-Brugg 1 deutlich mit 1.5–6.5 geschlagen geben. Das Resultat fiel allerdings klarer aus, als es der tatsächliche Wettkampfverlauf lange vermuten liess.
Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an. Die erste entschiedene Partie fiel an Brett 6, wo Arnold Mienert nach einer unglücklichen Eröffnungsphase mehrere Bauern geben musste, um seinen Läufer zu retten. Felix Phung verwertete den materiellen Vorteil anschliessend technisch sauber.
Das zweite Resultat war ein ruhiges Remis an einem der Spitzenbretter, ehe der Wettkampf für Lenzburg zunehmend schwierig wurde: Die Partien an Brett 5 und Brett 8 gingen in kurzer Folge verloren, womit Baden-Brugg früh davonzog.
Immerhin gelang es Stephan Zaugg, an Brett 4 ein solides Remis einzusammeln. Zu diesem Zeitpunkt stand es allerdings bereits 4:1 für die Gastgeber. Lange offen blieb die Partie von Rolf Walti, deren komplizierte Stellung schliesslich ebenfalls zugunsten von Baden-Brugg kippte.
Die letzten beiden laufenden Partien dauerten bis tief in die fünfte Stunde hinein. Michael Wigger hielt seine Stellung an Brett 3 lange ausgeglichen, verlor jedoch im Mittelspiel einen Bauern und musste sich nach hartem Kampf geschlagen geben. Den Schlusspunkt setzte Björn Backlund mit einem jederzeit kontrollierten Remis an Brett 2.
Trotz der deutlichen Niederlage war der Wettkampf insgesamt enger, als es das nackte Resultat ausdrückt. Viele Partien blieben lange ausgeglichen, doch Baden-Brugg behandelte die kritischen Momente konsequenter und nutzte seine Chancen effizienter aus

 

SCL 2 - Riehen 4

In der 3. Runde der SMM empfing die zweite Mannschaft des Schachclubs Lenzburg zuhause Riehen 4. Der Wettkampf entwickelte sich zu einem äusserst spannenden Duell, bei dem fast alle Partien ein gemeinsames Thema hatten: die Zeit.

An Brett 1 setzte Maciej seinen Gegner bereits früh unter Druck. Dieser musste schon in der Eröffnung viel Zeit investieren, sodass Maciej zwischenzeitlich beinahe doppelt so viel Zeit auf der Uhr hatte. Das lange Nachdenken zahlte sich für den Gegner allerdings aus, denn trotz anhaltendem Druck konnte er die Stellung zusammenhalten. Die Partie endete schliesslich mit einem friedlichen Remis.

Auch an Brett 4 sah es lange gut für Lenzburg aus. Jacques erspielte sich im Endspiel eine bessere Stellung und versuchte geduldig, diese zu verwerten. Sein Gegner verteidigte sich jedoch hartnäckig, und der entscheidende Durchbruch blieb aus. Schlussendlich bot Jacques Remis an, was sein Gegner dankend annahm. In der anschliessenden Analyse waren sich beide einig, dass Jacques wohl auf Gewinn stand – der Weg zum Sieg jedoch alles andere als einfach gewesen wäre.

Den ersten ganzen Punkt für Lenzburg holte Jürg an Brett 2. Sein Gegner fand zwar einen Zug, der auf den ersten Blick stark aussah, die Stellung aber unglaublich kompliziert machte. Die daraus resultierenden langen Denkphasen wurden ihm schliesslich zum Verhängnis: Er erreichte den 36. Zug nicht mehr innerhalb der ersten 90 Minuten und verlor die Partie auf Zeit.

Auch an Brett 5 spielte die Uhr eine entscheidende Rolle. Lothar befand sich in einer weitgehend ausgeglichenen Stellung mit fast allen Figuren auf dem Brett, hatte für die verbleibenden acht Züge jedoch weniger als fünf Minuten zur Verfügung. Die Zeitnot meisterte er souverän und wurde kurz nach Erreichen der Zeitkontrolle belohnt: Nach einem Fehler seines Gegners gewann er zunächst Material und leitete wenig später einen entscheidenden Angriff gegen den schwarzen König ein, der schliesslich im Matt endete.

Ein anderes Bild zeigte sich an Brett 6. Naveen stand lange unter Druck, verfügte dafür aber über rund zwanzig Minuten mehr auf der Uhr als sein Gegner. Während dieser mit nur wenigen Minuten die Zeitkontrolle erreichte, verteidigte sich Naveen zäh und präzise. Trotz klar besserer Stellung fand sein Gegner keinen einfachen Gewinnweg und verbrauchte dabei immer mehr Zeit. Zwischenzeitlich sah es sogar danach aus, als könnte Naveen die Partie noch auf Zeit gewinnen. Leider unterlief ihm dann ein entscheidender Fehler, der dem Gegner eine zusätzliche Dame ermöglichte und die Partie entschied.

Damit lag es an Peter an Brett 3. Ein Remis würde zum Mannschaftssieg reichen. Die Partie war lange ausgeglichen verlaufen, beide Spieler bewegten sich auch zeitlich auf ähnlichem Niveau. Nachdem alle anderen Partien beendet waren, blieb ein Springerendspiel übrig, in dem keiner der beiden nennenswerte Fortschritte erzielen konnte. Folgerichtig einigte man sich auf Remis.

Mit dem knappen 3.5:2.5-Erfolg gewinnt Lenzburg 2 damit auch die dritte Runde in Folge – eine starke Mannschaftsleistung.

 

 

SCL 3 - Wollishofen 6

Das mit 4 Junioren angetretene Lenzburg 4 bekam es mit Wollishofen 6 zu tun. Die Partie am letzten Brett war ein regelrechter Schlagabtausch. Bei dem schlussendlich David Balog die Oberhand behielt. David konnte so in seiner 2 SMM-Partie bereits den ersten Sieg feiern. Leider war es das vorerst mit den guten Nachrichten. Danach mussten mit Miles, Nik und Theo nacheinander die anderen Junioren die Hand zur Aufgabe strecken. Ihre Gegner wären durchaus in Reichweite gewesen, um den ein oder anderen Punkt mehr einzufahren.

So blieb es an Aushilfs-Mannschaftsleiter David Bernet und an Oliver doch noch einen Punkt zu holen. David hatte lange eine ausgeglichene Partie auf dem Brett, bis sein Gegner in ein verlorenes Bauernendspiel abwickelte. Wie sich in der Analyse herausstellte, war die Partie nach einem Fehler von David aber wieder ausgeglichen. Der Wollishofer Gegner berechnete das Bauerendspiel zu seinem Leidwesen aber falsch und gab auf.

So wurde das Teamergebnis an Brett 1 bestimmt und dort sah es lange äusserst gut aus für Oliver. Er konnte seinen Gegner im Mittelspiel überspielen und bekam sehr starken Angriff auf den schwarzen König. In der Zeitnotphase fand Oliver die beste Fortsetzung dann leider nicht immer. So kam Schwarz noch zu einem Verzweiflungskonter. Oliver konnten diesen nur noch mit einer dreifachen Stellungswiederholung parieren. So endete der Wettkampf mit 2.5 : 3.5. Hier wäre mit etwas mehr Glück für die Lenzburger durchaus auch mehr drinnen gewesen.

 

SCL 4 - Réti 5

Die vierte Mannschaft des Schachclubs Lenzburg lieferte sich in der 3. Runde der SMM einen umkämpften Wettkampf, musste sich am Ende jedoch geschlagen geben.

An Brett 6 musste sich Peter Dätwyler bereits früh seinem Gegner geschlagen geben. Besser lief es für Mo, der nach seinem starken Sieg in der letzten Runde für die zweite Mannschaft erneut überzeugen konnte. Er erreichte eine ausgeglichene Stellung und einigte sich mit seinem Gegner auf Remis.

An Brett 2 geriet Kilian nach einer etwas unglücklichen Eröffnung früh unter Druck. Sein Gegner konnte die Initiative stetig ausbauen, gewann schliesslich Material und sicherte den Gästen damit einen weiteren ganzen Punkt.

Für den ersten Lenzburger Sieg sorgte Jonny an Brett 1. Er profitierte von einem Fehler seines Gegners, erspielte sich dadurch Vorteil und verwertete diesen souverän zum vollen Punkt.

Lange ausgeglichen verlief die Partie an Brett 4. Manuel hielt gut mit, ehe ihm im weiteren Verlauf ein Fehler unterlief, der Materialverlust zur Folge hatte und die Partie zugunsten des Gegners entschied.

Die letzte laufende Partie an Brett 3 gab nochmals Hoffnung auf ein besseres Resultat. Mannschaftsleiter Phil hatte sich im Mittelspiel einen Materialvorteil erspielt und sah lange auf Kurs Richtung Sieg aus. Die Verwertung erwies sich jedoch als schwierig, und in der komplizierten Schlussphase verlor er schliesslich unglücklich auf Zeit.

Trotz der Niederlage zeigte SCL 4 erneut Kampfgeist und mehrere vielversprechende Ansätze, auf denen in den kommenden Runden aufgebaut werden kann.

 

 

 

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SMM Runde 2: Siege, Erfahrungen und ein spielfreies Team

Die 2. Runde der SMM brachte für den Schachclub Lenzburg ein intensives Wochenende mit sich. Während die erste Mannschaft zuhause einen klaren Sieg feiern konnte, waren der SCL 2 und 3 auswärts im Einsatz, die zweite Mannschaft am ungewohnten Samstag. Dabei resultierten ein überzeugender Auswärtserfolg für den SCL 2 und eine Niederlage gegen ein stark aufgerüstetes Team für den SCl 3. Die vierte Mannschaft hatte spielfrei.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

SCL 1 - Tribschen 2: 5.5 - 2.5

Trubschachen 2 - SCL 2: 4 - 2
Baden-Brugg 6 - SCL 3: 4.5 -1.5

SCL 4 - Spielfrei

 

SCL 1 - Tribschen 2

Lenzburg 1 feierte gegen Luzern Tribschen 2 einen letztlich klaren 5.5–2.5-Erfolg, auch wenn der Wettkampf phasenweise deutlich enger verlief, als es das Endresultat vermuten lässt.
Der Start gelang den Gastgebern optimal: Durch ein Forfait an Brett 8 ging Lenzburg früh in Führung. Doch in der Folge entwickelte sich eine kritische Phase.
An Brett 5 kam Michael Christen nach einer etwas unglücklichen Eröffnungswahl früh unter Druck und fand nicht mehr zurück ins Spiel. Das ist schade für unseren Junior, der noch nicht sein ganzes Potenzial zeigen konnte. Kurz darauf kippte auch die Partie an Brett 4, wo eine Stellung mit Schwerfigurenverdoppelung zugunsten der Gäste auslief. Plötzlich lag Lenzburg mit 1:2 zurück, und das Match war völlig offen.
In dieser Phase hielt das Drama Einzug. Keine der verbleibenden Stellungen liess einen klaren Vorteil für Lenzburg erkennen. Umso wichtiger war die Reaktion an den vorderen und hinteren Brettern: Björn Backlund und Rolf Walti gelang es, aus ausgeglichenen Mittelspielstellungen heraus kleine Vorteile zu erspielen und diese konsequent zu verwerten. Mit diesen beiden Siegen drehte Lenzburg den Wettkampf auf 3:2.
Die Entscheidung fiel schliesslich in der Schlussphase, in der noch drei Partien liefen – alle mit zumindest ausgeglichenem Charakter. Maciej Kwiatkowski verfügte zwar über einen Mehrbauern, doch die Stellung war unklar, und beide Spieler befanden sich in Zeitnot. Erst nach der Zeitkontrolle lichtete sich der Nebel, und Maciej konnte seinen Vorteil präzise verwerten.
Parallel dazu gewann Sebastian Hoffmann an Brett 2 einen Bauern und führte das schwierige Endspiel Läufer + 3 Bauern gegen Springer + 4 Bauern überzeugend zum Sieg. Den Schlusspunkt setzte Stephan Zaugg, der am Ende ein Endspiel mit Turm und Springer gegen Turm auf dem Brett hatte, das theoretisch remis war.
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass mit Sérgio Pereira und Michael Bühler zwei wichtige Stammspieler fehlten. Zwar wurde ihre Abwesenheit grundsätzlich gespürt, doch zeigte sich gleichzeitig die Stärke der Mannschaft in der Breite.

 

 

Trubschachen 2 - SCL 2

Für die zweite Mannschaft des Schachclubs Lenzburg stand in der 2. SMM-Runde eine eher ungewöhnliche Reise an: Ausnahmsweise wurde am Samstag gespielt, und dazu noch auswärts im abgelegenen Trubschachen.

Gegen den Aufsteiger Trubschachen 2 trat Lenzburg mit einer leicht angepassten Aufstellung an. Zur Verstärkung stiessen Jonny und Mo aus der vierten Mannschaft zum Team.

An den vorderen Brettern hielten Martin (Brett 1) und Jacques (Brett 3) mit den schwarzen Steinen jeweils ein solides Remis fest. Lothar überzeugte mit einem vollen Punkt, und auch die beiden Aushilfsspieler Jonny und Mo lieferten stark ab und steuerten je einen Sieg bei. Einzig Peter musste sich an Brett 2 seinem Gegner geschlagen geben.

Mit diesem insgesamt überzeugenden Auftritt sicherte sich der SCL 2 einen verdienten 4:2-Auswärtssieg. Besonders hervorzuheben ist die starke Leistung von Jonny und Mo, die ihre Chance eindrucksvoll nutzten und massgeblich zum Mannschaftserfolg beitrugen.


Baden-Brugg 6 - SCL 3

Auch die dritte Mannschaft des Schachclubs Lenzburg war in der 2. SMM-Runde auswärts im Einsatz. Der Mannschaftsleiter war der Einzige des Gegners, der aus dem ersten Saisonspiel noch dabei war. Gegen Lenzburg 3 hatte Baden-Brugg 6 schwer aufgerüstet mit einem Team, das auch eine Liga höher bestanden hätte. Dem gegenüber stand die Lenzburger Juniorenmannschaft, die drei weiteren Youngstern die Möglichkeit zum ersten Turniereinsatz bot.

Zwar ging Lenzburg 0-1 in Führung, da Mircos Gegner nicht erschien, dann kam es wie erwartet knüppeldick. Selbst die Lenzburger Asse in Person der Jugendleiter stachen diesmal nicht: David wurde Opfer von zwei Doppelangriffen hintereinander und Arnold konnte nach einem sehenswerten Figurenopfer dem Gegner nur gratulieren. Gut hielten sich mit Nik und Jules die Neuen: es wurden ihnen nicht die eigenen Fehler, sondern die verpassten Möglichkeiten zum Verhängnis. Theo steuerte mit einem sicheren Remis noch einen halben Punkt zum 4.5-1.5 Endstand bei.

 

 

SCL 4 - Spielfrei

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Spontaner Clubabend: Taktiken und Tandemschach

Da diese Woche alle SMM-Spiele ausnahmsweise auf den Samstag fallen, blieb unser Clublokal in der Krone am Donnerstag zunächst ungenutzt. Kurzerhand entschieden sich Jugendleiter David und Präsident Phil, dennoch einen spontanen Clubabend auf die Beine zu stellen – mit Erfolg.

 

Den Auftakt machte eine knapp einstündige Taktikeinheit, die von David selbst geleitet wurde. Die Teilnehmenden konnten dabei verschiedene Aufgaben lösen und ihre Kombinationstechnik verbessern. Die Aufgaben findet ihr weiter unten oder in der entsprechenden Lichess-Studie (https://lichess.org/study/LUIcgNIC/pGc6vGN1).

 

Im Anschluss wurde natürlich auch gespielt, allerdings in einer etwas anderen Form als gewohnt. Dieses Mal stand Tandemschach auf dem Programm (auch bekannt als „Einsetzschach“ oder im englischsprachigen Raum als „Bughouse“).

Beim Tandemschach treten zwei Zweierteams gegeneinander an. Gespielt wird auf zwei Brettern gleichzeitig. Wird auf einem Brett eine Figur geschlagen, darf der Teamkollege diese Figur auf seinem Brett als eigenen Zug einsetzen. Dabei gelten die üblichen Schachregeln mit einigen Besonderheiten: Eingesetzte Bauern dürfen nicht auf der ersten oder achten Reihe platziert werden, und ein Matt kann nicht durch eine eingesetzte Figur entstehen. Gespielt wird meist mit kurzer Bedenkzeit, was für zusätzliche Dynamik sorgt.

 

Der neue Modus kam bei den Teilnehmenden mehrheitlich gut an. Die Partien waren spannend, oft chaotisch und sorgten für viele unterhaltsame Momente. Ein gelungener spontaner Abend, der sicherlich nach einer Wiederholung verlangt.

 

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Aufgaben Schachtraining 16.04.2026.pdf
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Gelungener Clubabend trotz Taktiv-Verschiebung

Am vergangenen Donnerstag hätte eigentlich die 42. Ausgabe unseres Taktiv-Abends, unserem Theorieabend, stattfinden sollen. Leider musste dieser kurzfristig aufgrund gesundheitlicher Probleme verschoben werden. Wir wünschen Jürg an dieser Stelle eine rasche und vollständige Genesung. Das neue Datum folgt so schnell wie möglich.

 

Trotzdem fanden sich um 19:30 einige motivierte Spieler in der Krone ein. Der Spielleiter machte daraufhin einen spontanen Vorschlag: Bis 20:00 analysierten wir gemeinsam eine der Stellungen, die Jürg bereits im Vorfeld in seiner Einladung verschickt hatte. Die interessante Position, die wir dabei unter die Lupe nahmen, ist unten im Beitrag als Diagramm eingefügt und lädt auch im Nachhinein noch zum Mitdenken ein (Weiss am Zug).

 

Anschliessend starteten wir ein kleines Blitzturnier, sodass auch jene Spieler teilnehmen konnten, die erst zur regulären Spielzeit eintrafen. Dieser Plan kam bei den Anwesenden sehr gut an und wurde erfolgreich umgesetzt.

Besonders erfreulich war der Besuch von Réne und Zvezdi, die zum ersten Mal bei unserem Clubabend dabei waren, herzlich willkommen!

 

Das Blitzturnier entwickelte sich zu einem spannenden Wettkampf. Auffallend war, dass die Spielstärken der Teilnehmer näher beieinander lagen als bei unseren regulären Blitzturnieren, was zu besonders vielen ausgeglichenen und spannenden Partien führte.

Mit einer starken Leistung setzte sich Théo mit hervorragenden 6.5 Punkten aus 7 Partien durch und sicherte sich souverän den Turniersieg. Dahinter folgte Jonny mit 5.5 Punkten, während Jürgen mit 5 Punkten den dritten Rang belegte. Auch im Mittelfeld wurde hart gekämpft, und insgesamt sorgte das Turnier für viele unterhaltsame und lehrreiche Partien.

 

Rangliste:  Stand nach der 7. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 5 Comby, Théo 1554 7 6.5 28.0 25.25
2 3 Wiederkehr, Jonathan 1572 7 5.5 27.5 19.25
3 1 Simon, Jürgen 1738 7 5.0 29.0 19.00
4 6 Ali 1400 7 4.0 29.0 12.00
5 2 Tanner, Philippe 1668 7 4.0 26.0 10.50
6 10 Mo, Gathas 1400 7 3.5 29.5 12.25
7 4 Pedolin, Kilian 1555 7 3.0 25.5 6.50
7 8 Flückiger Kim, Andreas 1400 7 3.0 25.5 6.50
9 7 Dätwyler, Peter 1400 7 3.0 22.5 6.50
10 9 Kim, Yuna 1400 7 2.5 22.0 5.25
11 12 Zvezdi 1400 6 1.0 17.5 1.00
12 11 Réne 1400 4 1.0 16.5 1.00

Weiss am Zug

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Kopf-an-Kopf-Rennen beim Frühjahresblitz

Nach sieben Runden setzte sich der vorjahres Blitzmeister Michael Wigger mit starken 6 Punkten dank besserer Zweitwertung (Buchholz) knapp vor Peter Bucher durch, der ebenfalls 6 Punkte erreichte. Die Entscheidung fiel somit nicht im direkten Punktestand, sondern über die Feinwertungen.

Auf dem dritten Rang klassierte sich Martin mit 5 Punkten und der besten Buchholz-Wertung unter den Verfolgern. Knapp dahinter folgte Stephan Zaugg, der trotz höchster Wertungszahl ebenfalls auf 5 Punkte kam, jedoch in den Zweit- und Drittwertungen (Buchholz und Sonneborn-Berger) leicht zurücklag.

Das Mittelfeld war äusserst dicht besetzt: Gleich mehrere Spieler erreichten 4 Punkte, wobei hier ebenfalls die Feinwertungen über die genaue Rangierung entschieden. Dies zeigt, wie ausgeglichen das Teilnehmerfeld war und wie wichtig neben den erzielten Punkten auch die Stärke der Gegner (Buchholz) sowie die Qualität der Siege (Sonneborn-Berger) sind.

 

Erfreulich war die breite Teilnahme aus allen vier Lenzburger SMM-Mannschaften, was den vereinsinternen Charakter des Turniers unterstreicht. Gleichzeitig waren auch wieder einige Junioren mit dabei, die wertvolle Erfahrungen sammeln konnten. Besonders hervorzuheben ist die erstmalige Teilnahme von Pierre und Ali, die sich gut ins Teilnehmerfeld einfügten und wichtige Praxis im Blitzschach sammeln konnten.

 

Das nächste Blitzturnier steht bereits fest: Das Sommer-Blitzturnier findet am 25. Juni statt und bildet den Abschluss vor der Sommerpause. Neue wie auch bekannte Gesichter sind herzlich willkommen.

 

Rangliste:  Stand nach der 7. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 2 Wigger, Michael 1967 7 6.0 31.0 26.00
2 4 Bucher, Peter 1844 7 6.0 29.0 23.00
3 8 Martin 1650 7 5.0 31.0 19.00
4 1 Zaugg, Stephan 2043 7 5.0 29.5 19.50
5 7 Kumar, Naveen 1700 7 4.0 29.5 13.50
6 11 von Oppeln, Jens 1500 7 4.0 29.0 14.00
7 6 Eichenberger, Lothar 1759 7 4.0 29.0 13.00
8 5 Villars, Jacques 1832 7 4.0 26.5 11.50
9 3 Bernet, David 1874 7 4.0 24.5 11.50
10 13 Henle, Nik 1457 7 3.5 23.0 8.50
11 9 Wiederkehr, Jonathan 1572 7 3.0 25.0 8.00
12 10 Pedolin, Kilian 1555 7 3.0 25.0 6.50
13 16 Ghatas, Mo 1400 7 3.0 23.5 6.50
14 17 Simon, Pierre 1400 7 3.0 23.0 7.50
15 12 Berger, Ali 1500 7 2.0 23.0 3.50
16 14 Dätwyler, Peter 1400 7 2.0 21.0 3.50
17 15 Warm, Miles 1400 7 1.5 18.5 3.00
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SMM Runde 1: Durchzogener Saisonauftakt für Lenzburg

Mit der ersten Runde ist der Schachclub Lenzburg in die neue Saison der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft gestartet. Alle vier Teams standen am Brett und lieferten spannende Kämpfe. Während Lenzburg 2 mit einem knappen Sieg erfolgreich in die Saison startete und Lenzburg 3 ein starkes Unentschieden erreichte, mussten sich die erste und vierte Mannschaft geschlagen geben. Besonders für SCL 4 stand dabei der Einstieg mehrerer neuer Spieler im Vordergrund, die ihre ersten Erfahrungen in der SMM sammeln konnten. Insgesamt bot der Saisonauftakt viele umkämpfte Partien und einen vielversprechenden Start in die neue Meisterschaft.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

SCL 1 - Trubenschach 1: 3.5 - 4.5

SCL 2 - Roche 1: 3.5 - 2.5
Nimzowitsch 4 - SCL 3: 3 - 3

SCL 4 - Säuliamt: 0.5 - 5.5

 

SCL 1 - Trubenschach 1

Der Mannschaftskampf zwischen Lenzburg und Trubschachen entwickelte sich von Beginn an zu einem ausgeglichenen Duell. Den Auftakt machte ein frühes Remis an Brett 4 zwischen Björn Urban Backlund und Jana Ramseier in einer jederzeit ausgeglichenen Partie.

Kurz darauf folgte an Brett 5 das nächste Remis. Michael Christen hatte zwischenzeitlich gute Gewinnchancen, doch nach zäher Verteidigung von Angelik Lazar kippte die Stellung wieder ins Gleichgewicht. Auch an Brett 2 neutralisierte Michael Wigger den Trubschacher FM Daniel Nunez Gregoire und kam selbst zu zwei Chancen, ehe in der Zeitnotphase der Zeitnotgeist das Kommando übernahm und die Partie remis endete.

Die einzige entschiedene Partie fiel am Spitzenbrett, wo GM Christopher Noe gegen Michael Bühler den vollen Punkt für die Gäste holte.

Auch auf den übrigen Brettern lagen Möglichkeiten für Lenzburg in der Luft. Stephan Zaugg kam zu guten Chancen, doch im anschliessenden Turmendspiel rettete Valery Sturm die Partie dank aktiver Figuren ins Remis. Ähnlich verlief die Partie von Sérgio Pereira gegen Paul Haldemann, in der in der Zeitnot die letzten Gewinnversuche versandeten.

Spektakulär wurde es an Brett 8. Rolf Walti opferte einen Springer und verteidigte anschliessend ein Endspiel mit Springer gegen mehrere Bauern erfolgreich. Die längste Partie des Tages spielte sich an Brett 7 ab, wo Sebastian Hoffmann lange Druck machte. Nach rund sechs Stunden Spielzeit hielt Trubschachens Mannschaftsleiter Stefan Thuner jedoch das Turmendspiel.

Am Ende resultierte eine knappe 3.5 zu 4.5 Niederlage für Lenzburg. Über weite Strecken verlief der Mannschaftskampf auf Augenhöhe und mit etwas mehr Fortune hätte er ebenso gut zugunsten von Lenzburg kippen können.

 

 

SCL 2 - Roche 1

Lenzburg 2 traf in der ersten Runde auf Roche 1. Bereits im letzten Jahr standen sich die beiden Teams gegenüber und damals hatte Lenzburg knapp die Nase vorne. Auch diesmal entwickelten sich hart umkämpfte Partien.

Jacques agierte sehr solide und konnte auf der c Linie Druck aufbauen. Mehrfach zwang er seinen Gegner zu passiven Zügen und sicherte sich schliesslich ein gutes Remis gegen den starken Gegner mit 1944 Elo.

Peter startete einen schönen Angriff auf den König seines Gegners und konnte die Stellung öffnen. Der Gegner drohte jedoch seinerseits auf der halb offenen g Linie mit den Schwerfiguren. In der Folge stellte er jedoch einen Turm ein, was Lenzburg den wichtigen Punkt brachte.

Rajaji gab zu Beginn einen Bauern für Initiative. Sein Gegner mit 2005 Elo verteidigte sich jedoch geschickt und gewann sogar einen zweiten Bauern. Rajaji versuchte Gegenspiel zu organisieren, hatte am Ende aber zu wenig Kompensation und verlor die Partie in beidseitiger Zeitnot.

Martins Stellung konnte lange in beide Richtungen kippen. Zwar hatte er eine Qualität weniger für einen Bauern, doch immer wieder drohten taktische Möglichkeiten. Der starke Gegner mit 2099 Elo parierte jedoch alles genau.

Am Ende setzte sich Lenzburg 2 mit 3.5 zu 2.5 durch und erwischte damit einen gelungenen Start in die neue Saison.

 


Nimzowitsch 4 - SCL 3

Schon die Aufstellung zeigte ein interessantes Kontrastprogramm. Dem Lenzburger Team mit drei Junioren am Brett standen sechs erfahrene Erwachsene von Nimzowitsch 4 gegenüber, darunter vier Senioren. Beide Mannschaften brachten einen Elo Schnitt von knapp 1800 Punkten ans Brett und waren damit praktisch gleich stark besetzt.

Johanna Gillmann (U12) und Miles Warm (U14) hielten lange bravourös mit, mussten sich jedoch in der dritten Spielstunde der Erfahrung ihrer Gegner beugen.

Den Rückstand konnten Nikita Sosnovski (U20) und Oliver Killer wieder ausgleichen und Lenzburg zurück ins Match bringen. Die beiden Jugendleiter David Bernet und Arnold Mienert versuchten anschliessend noch den Siegpunkt zu holen, doch beide Partien endeten schliesslich remis.

So stand am Ende ein 3 zu 3 Unentschieden auf dem Resultatblatt. Ein starkes Match gegen einen ebenso starken Gegner.

 

 

SCL 4 - Säuliamt

Zum Auftakt der neuen SMM Saison empfing die vierte Mannschaft des Schachclubs Lenzburg das Team aus Säuliamt. Für Lenzburg 4 war es gleichzeitig die Premiere nach dem Aufstieg in die 3. Liga. Gegen eine im Schnitt rund 150 Elo stärkere Mannschaft musste sich das Team am Ende mit 0.5 zu 5.5 geschlagen geben.

Das Hauptziel der vierten Mannschaft bleibt jedoch unverändert. Neue Spieler sollen die Möglichkeit erhalten, erste Erfahrungen in der SMM zu sammeln. In dieser Runde feierten gleich drei Spieler ihr Debüt in der Mannschaftsmeisterschaft: Manuel Usteri, Peter Dätwyler und Mo Ghatas. Alle drei haben im letzten Jahr bereits aktiv am Clubleben teilgenommen und bei Blitzturnieren sowie in der Vereinsmeisterschaft mitgespielt.

Den einzigen Lenzburger Punkt holte Jonathan Wiederkehr an Brett 1. Gegen einen rund 1800 Elo starken Gegner erreichte er ein solides Remis.

An Brett 2 sah es auch für Philippe lange nach einer Punkteteilung aus. Im Endspiel musste er sich jedoch noch geschlagen geben. Kilian Pedolin stand an Brett 3 über weite Strecken besser und setzte seinen Gegner unter Druck. Die Suche nach dem Sieg sowie die zähe Verteidigung führten jedoch zu grosser Zeitnot. In einer bereits vereinfachten Stellung fiel schliesslich kurz vor der Zeitkontrolle die Flagge.

An den hinteren Brettern mussten sich die drei Debütanten geschlagen geben. Für sie stand vor allem das Sammeln von Erfahrung im Vordergrund. Besonders interessant war, dass Mo und Manuel auf Gegner trafen, die ebenfalls noch keine Wertung besitzen.

Auch wenn das Resultat deutlich ausfiel, bleibt das Ziel klar. Spielpraxis sammeln, Erfahrungen gewinnen und neue Spieler Schritt für Schritt an die Mannschaftsmeisterschaft heranführen.

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Taktiv 41 - Von den Senioren lernen: Die Eröffnung

Das Motto unserer diesjährigen Taktivabende ist: Von Senioren lernen. Unter der Leitung von Jürg Hertli wurde aufgezeigt, weshalb Erfahrung im Schach ein so entscheidender Faktor ist  und was insbesondere jüngere oder weniger routinierte Spieler daraus mitnehmen können.

Denn wer gegen einen erfahrenen Senior antritt, muss die Partie praktisch dreimal gewinnen:

  • Die Eröffnung sicher überstehen, gegen Systeme, die seit Jahrzehnten im Repertoire sind.
  • „Petites combinaisons“ im Mittelspiel erkennen, kleine, oft unscheinbare taktische Feinheiten vermeiden.
  • Im Endspiel bestehen, dort, wo langjährige Praxis besonders stark zum Tragen kommt.


Im Fokus von Taktiv-41 standen die Eröffnungsfallen. Anhand instruktiver Beispiele zeigte Jürg, wie solche Fallen entstehen, wie man sie rechtzeitig erkennt und wie man sie gegebenenfalls selbst erfolgreich einsetzen kann. Die Teilnehmenden profitierten von vielen praktischen Hinweisen und einer angeregten Diskussion am Brett.

Ausblick auf die nächsten Taktiv-Abende:

  • Taktiv-42: „Petites combinaisons“ im Mittelspiel (26.03.2025)
  • Taktiv-43: Endspiel-Trickzüge (TBD)


Wir freuen uns auf die Fortsetzung der Serie und weitere lehrreiche Abende!

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Taktiv 41
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Vereinsmeister im Einsatz: 11 Spieler gegen Michael Wigger

Traditionell findet im Schachclub Lenzburg vor dem Start der Vereinsturniere jeweils ein Simultan statt, die ideale Gelegenheit, sich wieder ans Brett zu setzen, Spielpraxis zu sammeln und sich mit dem Vereinsmeister zu messen. Dieses Jahr stellte sich Michael Wigger dieser Aufgabe.

 

Insgesamt 11 Spieler traten gegen ihn an. Von Junioren über Stammspieler der SMM-Mannschaft bis hin zu neuen Mitgliedern und altbekannten Gesichtern war alles vertreten, eine schöne Mischung aus Erfahrung und Nachwuchs.

 

Beim Simultan spielt eine Person gleichzeitig an mehreren Brettern und hat dabei stets die weissen Figuren. Michael ging von Brett zu Brett, führte seinen Zug aus und setzte seinen Rundgang fort. Sobald er wieder vor einem Brett stand, war der jeweilige Gegner am Zug und musste sofort reagieren. Jeder Teilnehmer durfte zudem zweimal "weiterschicken“, um sich etwas zusätzliche Bedenkzeit zu verschaffen, eine Möglichkeit, die gerne genutzt wurde.

 

Die Aufgabe war alles andere als einfach, doch Michael zeigte eine starke Leistung: In sieben Partien holte er den vollen Punkt. Zwei Partien endeten remis, nämlich gegen Jacques Villars und den Junior Théo Comby. Bezwingen konnten den amtierenden Vereins- und Blitzmeister (sowie Cupsieger) nur Peter Bucher und Naveen Kumar.

 

Ein herzliches Dankeschön an Michael, dass er sich dieser Herausforderung gestellt und den Abend ermöglicht hat!

 

Die Anmeldung für die Vereinsmeisterschaft sowie den Club-Cup ist weiterhin möglich (hier), wir freuen uns über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

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Schnelle Züge zum Saisonauftakt: Peter Bucher gewinnt Eröffnungsblitz

Mit dem traditionellen Eröffnungsblitzturnier startete der Schachclub Lenzburg schwungvoll in die neue Saison. Insgesamt 15 Spieler stellten sich dem schnellen Format. Nach sieben hart umkämpften Runden stand eine spannende Rangliste fest.

Den Turniersieg sicherte sich Peter Bucher mit starken 6 Punkten aus 7 Partien. Auf dem zweiten Rang folgte Théo Comby mit 5.5 Punkten. Der Juniorenspieler zeigte erneut eine beeindruckende Leistung und liess dabei mehrere deutlich höher eingestufte Spieler hinter sich. Platz drei ging an David Bernet (5 Punkte), der trotz der höchsten TWZ im Feld den Sieg knapp verpasste.

Dahinter platzierte sich Lothar Eichenberger auf Rang vier vor Jacques Villars und Naveen Kumar, die beide 4 Punkte erreichten. Besonders erfreulich war das Abschneiden von Cees Roording, der mit ebenfalls 4 Punkten sein bestes Resultat in einem Blitzturnier erzielte und dafür zurecht Anerkennung erhielt.

Aus Sicht des Nachwuchses war das Turnier ebenfalls ein Erfolg: Neben Théo Comby überzeugten auch Nik Henle und Miles Warm, beide ebenfalls aus der Juniorengruppe, mit soliden Leistungen im starken Teilnehmerfeld.

Insgesamt bot das Eröffnungsblitzturnier spannende Partien, überraschende Ergebnisse und einen gelungenen Auftakt in die neue Schachsaison.

 

Rangliste:  Stand nach der 7. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 2 Bucher, Peter 1844 7 6.0 29.5 24.50
2 9 Comby, Théo 1554 7 5.5 27.0 18.75
3 1 Bernet, David 1874 7 5.0 30.0 20.50
4 4 Eichenberger, Lothar 1759 7 4.5 28.5 14.75
5 3 Villars, Jacques 1832 7 4.0 27.5 11.50
6 6 Kumar, Naveen 1700 7 4.0 27.0 13.50
7 14 Roording, Cees 1400 7 4.0 23.5 12.50
8 5 Simon, Jürgen 1738 7 3.5 27.0 9.75
9 10 Gahatas, Mohamed 1500 6 3.5 25.5 12.25
10 7 Tanner, Philippe 1668 7 3.0 29.5 10.00
11 13 Henle, Nik 1400 7 3.0 23.0 7.00
12 8 Pedolin, Kilian 1555 7 3.0 22.5 7.00
13 15 Warm, Miles 1400 7 3.0 21.0 7.00
14 12 Flückiger Kim, Andreas 1400 7 2.0 22.0 3.00
15 11 Dätwyler, Peter 1400 7 1.0 21.5 1.00
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Blitzmeister 2025 ist...

Die Blitzmeisterschaft 2025 des Schachclub Lenzburg bot einmal mehr alles, was das Blitzschach so attraktiv macht: spannende Partien, knappe Entscheidungen, überraschende Resultate und eine erfreulich hohe Beteiligung über die ganze Saison hinweg. Insgesamt fünf Blitzturniere, vom Neujahrsblitz bis zum traditionsreichen Chlausblitz, flossen in die Jahreswertung ein und sorgten bis zuletzt für Bewegung in der Rangliste.

Gelungener Auftakt und konstante Leistungen 
Den Startschuss machte das Neujahrsblitz, bei dem Michael Wigger mit 6.5 Punkten aus 7 Partien gleich ein erstes Ausrufezeichen setzte. Trotz kleiner Startschwierigkeiten bei der Turniereinrichtung entwickelte sich ein spannender Abend, der Lust auf mehr machte.

Auch im Frühjahrsblitz zeigte sich das hohe Niveau der Serie: Norbert Oze und Michael Wigger beendeten das Turnier punktgleich an der Spitze, wobei die Buchholz-Wertung zugunsten von Norbert entschied. Besonders erfreulich war hier das starke Debüt von Martin mit 5 Punkten.

Vor der Sommerpause folgte das Sommerblitz, bei dem Michael Wigger mit einer makellosen 7 aus 7 dominierte. Für Begeisterung sorgte zudem Théo Comby, der mit 4,5 Punkten einen hervorragenden zweiten Platz belegte und damit eindrucksvoll das Potenzial unserer Nachwuchsspieler unter Beweis stellte.

Neustart nach der Pause und Rekordbeteiligung
Nach der Sommerpause eröffnete das Eröffnungsblitz die zweite Saisonhälfte. In einem ausgeglichenen Feld setzte sich Suseenthiram Rajaji dank besserer Zweitwertung knapp vor Michael Wigger durch. Auch hier zeigte sich, wie dicht das Feld beisammenliegt und wie schnell sich das Blatt im Blitzschach wenden kann.

Den krönenden Abschluss bildete das Chlausblitz, das mit 28 Teilnehmenden einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnete. Nach neun intensiven Runden setzte sich Jörg Priewasser souverän durch. Neben den sportlichen Leistungen sorgten auch die traditionellen Preise und die vorweihnachtliche Stimmung für ein echtes Highlight zum Jahresende.

Gesamtsieger der Blitzmeisterschaft 2025
Über alle Turniere hinweg überzeugte Michael Wigger mit beeindruckender Konstanz. Mit 30.5 Punkten aus fünf Turnieren und einer Quote von 82 % sicherte er sich verdient den Gesamtsieg der Blitzmeisterschaft 2025 (und somit das Triple dieses Jahr (VM+Blitz+Cup)).

Die weiteren Podestplätze gingen an:
2. Rang: Lothar Eichenberger – 17.5 Punkte
3. Rang: Arnold Mienert – 17.0 Punkte

Knapp dahinter folgten David Bernet, Peter Bucher und Naveen Kumar, während Norbert Oze, Théo Comby, Jonathan Wiederkehr und Stephan Zaugg die Top-10-Rangliste komplettierten.

Fazit
Die Blitzmeisterschaft 2025 war geprägt von hoher Beteiligung, insgesammt 42 Teilnehmer, und einer gelungenen Mischung aus erfahrenen Spielern, Nachwuchstalenten und Gästen. Besonders erfreulich ist die konstante Teilnahme über die ganze Saison hinweg sowie das wachsende Interesse an unseren Blitzturnieren.

Ein herzlicher Dank geht an alle Teilnehmer und wir freuen uns bereits jetzt auf die Blitzmeisterschaft 2026

Rangliste:  Stand nach 5 Turnieren
Rang Teilnehmer Neuj Frühj Sommer Eröffn Chlaus P Quote
1 Wigger, Michael 6.5 6.5 7.0 6.0 4.5 30.5 82%
2 Eichenberger, Lothar 3.5 4.0 2.5 3.0 4.5 17.5 47%
3 Mienert, Arnold 6.0     5.0 6.0 17.0 74%
4 Bernet, David 3.5   4.0 4.0 5.0 16.5 55%
5 Bucher, Peter 3.0 4.0 3.0   5.5 15.5 52%
6 Kumar, Naveen 5.0 4.0 4.0     13.0 62%
7 Oze, Norbert   6.5     6.0 12.5 78%
8 Comby, Théo     4.5 3.5 4.5 12.5 54%
9 Wiederkehr, Jonathan 3.0 2.0 3.5   3.5 12.0 40%
10 Zaugg, Stephan   4.0     6.0 10.0 63%
11 Pedolin, Kilian 2.5 3.0 1.0 1.0 2.0 9.5 26%
12 Priewasser, Jörg         8.5 8.5 94%
13 Simon, Jürgen   2.5 2.0   4.0 8.5 37%
14 Ammann, Janosh     4.0 4.0   8.0 57%
15 Villars, Jacques 4.0       4.0 8.0 50%
16 Backlund, Björn Urba         6.5 6.5 72%
17 Suseenthiram, Rajaji       6.0   6.0 86%
18 Thieme, Linus         6.0 6.0 67%
19 Schmid, Martin         5.5 5.5 61%
20 Burri, Roland 2.0     3.5   5.5 39%
21 Martin   5.0       5.0 71%
22 Biqkaj, Qemajl         5.0 5.0 56%
22 Bruttel, Philipp         5.0 5.0 56%
22 Kurinnyi, Volodymyr         5.0 5.0 56%
22 Schneider, Marcel         5.0 5.0 56%
26 Roording, Cees 2.0 3.0       5.0 36%
27 Tanner, Philippe       2.0 3.0 5.0 31%
28 Biqkaj, Ardit         4.5 4.5 50%
29 Dogan, Can     4.0     4.0 57%
29 Sanz, Raul   4.0       4.0 57%
29 Von Oppeln, Jens       4.0   4.0 57%
32 Henle, Nik         4.0 4.0 44%
33 Biqkaj, Ensar         3.5 3.5 39%
33 Dittmar, Michaël         3.5 3.5 39%
35 Maksym   3.0       3.0 43%
35 Markus   3.0       3.0 43%
37 Warm, Miles         3.0 3.0 33%
38 Scandela, Michel     2.5     2.5 36%
39 Dättwyler, Peter         2.5 2.5 28%
40 Imboden, Silvio 1.0 1.5       2.5 18%
41 Engel, Joel           - -
41 Usteri, Manuel           - -
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Michael Wigger ist Vereinsmeister 2025

Nach neun gespielten Runden ist die Vereinsmeisterschaft 2025 des Schachclubs Lenzburg abgeschlossen. Insgesamt nahmen 10 Teilnehmer teil.


Mit einem makellosen Resultat von 9 Punkten aus 9 Partien sicherte sich Michael Wigger souverän den Vereinsmeistertitel. Dahinter entwickelte sich ein enges Rennen um die weiteren Podestplätze: Peter Bucher und Naveen Kumar erreichten beide 7,5 Punkte und wiesen zudem identische Sonneborn-Berger-Wertungen (24,75) auf.

Im Mittelfeld folgten Jacques Villars und Simon Jürgen mit je 5 Punkten, wobei die Feinwertung den Ausschlag für die Platzierung gab. Auch die weiteren Plätze waren hart umkämpft. Auf Platz 6 Kilian Pedolin mit 4 Punkten gefolgt von Philippe Tanner und Jonathan Wiederkehr mit je 3 Punkten. Hier setzte sich Philippe dank zweit Wertung durch. Auf Platz 9 Manuel Usteri welcher zum ersten mal an so einem Turnier teilnahm mit 1 Punkt.

Rangliste:  Stand nach der 9. Runde 
Rang Teilnehmer G Punkt SoBerg
1 Michael Wigger 9 9 27.25
2 Peter Bucher 9 7.5 24.75
2 Kumar Naveen 9 7.5 24.75
4 Jacques Villars 9 5 12
5 Jürgen Simon 9 5 11
6 Kilian Pedolin 9 4 9
7 Tanner Philippe 9 3 5
8 Jonathan Wiederkehr 9 3 4
9 Manuel Usteri 9 1 0
10 Silvio Imboden 9 0 0
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Chlausblitz 2025: Grittibänzen, Blitzpartien und ein neuer Rekord

Das traditionelle Clausblitzturnier des Schachclub Lenzburg lockte dieses Jahr so viele Teilnehmer an wie noch nie. Mit 28 Teilnehmenden war das Turnier so stark besetzt wie noch nie in seiner Geschichte (gewöhnlich nehmen rund 20 Spieler teil). Die hohe Beteiligung zeigt eindrücklich, welchen Stellenwert das Clausblitz in der regionalen Schachszene geniesst (denn für einen der begehrten Riesengrittibänzen nimmt man auch gerne mal eine Anreise durch den halben Kanton in Kauf).

 

Der Turnierleiter wurde vom grossen Andrang regelrecht überrumpelt: Die Erstellung der Teilnehmerliste dauerte diesmal etwas länger als gewohnt, sodass der Start des Turniers um rund 15 Minuten nach hinten rutschte. Die Stimmung blieb jedoch gelassen und kaum waren alle Namen erfasst, konnte bereits mit der ersten Runde losgelegt werden.

 

Nach neun spannenden und teils hart umkämpften Runden setzte sich Jörg Priewasser mit hervorragenden 8.5 Punkten klar an die Spitze. Dahinter folgten Björn Backlund auf Rang zwei sowie Arnold Mienert auf Rang drei, beide ebenfalls mit starken Leistungen in einem dicht gedrängten Feld.

Mit einem Mix aus erfahrenen Spielern und Nachwuchstalenten bot das Turnier viele dynamische und unterhaltsame Partien.

 

Neben den drei Hauptpreisen wurden traditionell auch einige Sonderpreise vergeben.

Die Spezialkategorien:

  • Bester ≤1700: Qemajl Biqkaj

  • Bester Junior: Theo Comby

  • „Bärentöter“ – grösste Elo-Differenz in einer gewonnenen Partie: Volodymyr Kurinnyi (Der wohl etwas tief eingestuft von der Turnierleitung, aber mit seinem Sieg gegen Marcel Schneider alle in Staunen versetzte)

 

Die Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und vorweihnachtlicher Stimmung machte das Clausblitzturnier erneut zu einem Highlight im Lenzburger Schachjahr. Besonders die Grittibänzen, Samichlaussäckli oder Schoko-Samichläusen sorgten für ein zusätzliches Strahlen bei der Preisvergabe.

 

 

Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben und zu diesem gelungenen Abend beigetragen haben!

Rangliste:  Stand nach der 9. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 4 Priewasser, Jörg 2067 9 8.5 45.0 41.75
2 2 Backlund, Björn 2070 9 6.5 50.0 34.00
3 5 Mienert, Arnold 2037 9 6.0 52.0 31.50
4 6 Oze, Norbert 2031 9 6.0 49.0 30.75
5 9 Thieme, Linus 1913 9 6.0 48.0 29.75
6 7 Zaugg, Stephan 2008 9 6.0 46.0 26.00
7 3 Schmid, Martin 2068 9 5.5 51.0 28.75
8 10 Bucher, Peter 1844 9 5.5 42.5 23.00
9 1 Schneider, Marcel 2094 9 5.0 43.0 21.25
10 16 Biqkaj, Qemajl 1700 9 5.0 41.0 20.25
11 12 Bernet, David 1817 9 5.0 41.0 17.00
12 28 Bruttel, Philipp 2000 8 5.0 40.0 18.00
13 26 Kurinnyi, Volodymyr 1400 9 5.0 39.0 20.50
14 8 Wigger, Michael 1919 9 4.5 50.0 21.00
15 19 Comby, Théo 1554 9 4.5 42.5 19.25
16 14 Eichenberger, Lothar 1742 9 4.5 40.0 16.75
17 21 Biqkaj, Ardit 1500 9 4.5 32.5 12.00
18 11 Villars, Jacques 1832 9 4.0 41.0 11.00
19 15 Simon, Jürgen 1738 9 4.0 34.5 9.50
20 23 Henle, Nik 1457 9 4.0 30.5 7.50
21 13 Dittmar, Michaël 1807 9 3.5 46.0 16.00
22 22 Biqkaj, Ensar 1500 9 3.5 38.5 11.50
23 18 Wiederkehr, Jonathan 1572 9 3.5 29.0 7.25
24 17 Tanner, Philippe 1629 9 3.0 37.0 6.00
25 27 Warm, Miles 1400 9 3.0 32.0 6.50
26 24 Dättwyler, Peter 1400 9 2.5 29.0 4.75
27 20 Pedolin, Kilian 1545 9 2.0 32.5 2.50
28 25 Engel, Joel 1400 9 0.0 31.5 0.00
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Jubiläum: 40. Taktiv mit Jürg

 

 Am 27. November ein ganz besonderes TAKTIV statt: Trainer Jürg Hertli leitete seine 40. Trainingseinheit. Jürg hatte seine Tätigkeit als Trainer im Jahr 2013 aufgenommen und seither viele spannende und lehrreiche Themen vermittelt. Mit seiner unterhaltsamen und zugleich fundierten Art hat er über die Jahre hinweg zahlreiche Schachkenntnisse an die Mitglieder weitergegeben.

 

Kursleiter Jürg erreichte im September unglaubliche 80 Jahre. Jürg dazu: Eigentlich fühle ich mich nicht wie achtzig sondern eher wie quatre vingts!

 

Zu diesem doppeltem Jubiläum lud Jürg zu einem feinen Apéro ein.

 

Peter Bucher würdigte Jürg für seine langjährige Tätigkeit, dankte ihm herzlich für sein Engagement. Er überreichte ihm im Namen des Vorstandes eine Flasche Wein. 

 

Behandelt wurde das Wunsch-Thema:

„Wie kann man bei gleichem Material auf Sieg spielen?

 

Im Fokus standen insbesondere Bauernendspiele sowie einige Konzepte, die wichtig sind zu kennen. Diese waren das "wilde Paar" (zwei Bauern auf der 6. Reihe gegen einen Turm), die Opposition und Bauerndurchbrüche. Diese Themen wurden von Jürg praxisnah und anschaulich erläutert.

 

Die Kursunterlagen liegen wie immer zum Download bereit.
Man beachte die "Hausaufgabe" in Diagramm 2, welche am Kurs aus zeitlichen Gründen nicht besprochen wurde plus die Zusatztaktikaufgabe "Geben ist seliger denn Nehmen" zum Jubiläum (zweiter Download).

 

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TAKTIV 40
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Geben ist seliger denn Nehmen.
Zusatzaufgabe zum Jubiläum
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9. Schnellschachturnier des Schachclubs Lenzburg – Endstand nach 9 Runden

 

Stephan Zaugg gewinnt das 9. Schnellschachturnier mit 7.5 Punkten aus 9 Partien vor Michael Wigger (ebenfalls 7.5/9) dank besserer Zweitwertung. Björn Backlund vervollständigt das Podest mit 6.5 Punkten. 

 

In Kategorie B bis 1700 ELO holt Balint Kiss den Sieg mit 4.5 Punkten vor Naveen Kumar mit 4. Zählern und Théo Comby (ebenfalls 4 Zähler). 

 

Théo hat ein unglaubliches Turnier gezeigt. Als U-14 Junior spielte er sich mitten in die Top 10 der Gesamtturnierrangliste! Er wurde hierfür zusätzlich mit dem Juniorenpreis geehrt.

 

Die drei Erstplatzierten der beiden Kategorien und der beste Juniot erhielten Barpreise. Wie immer erhielten alle Teilnehmer einen Preis ab dem reichhaltigen Gabentisch. Mit einem unterhaltesamen Schachquiz wurden zusätzliche Preise vergeben.

 

Rangliste:  Stand nach der 9. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 2 Zaugg, Stephan 2001 9 7.5 45.5 37.25
2 4 Wigger, Michael 1955 9 7.5 42.5 31.75
3 1 Backlund, Björn U 2106 9 6.5 45.5 31.25
4 5 Honold, Felix 1928 9 5.5 45.5 21.75
5 11 Kiss, Balint 1692 9 4.5 46.5 18.50
6 6 Bucher, Peter 1901 9 4.5 41.5 17.75
7 3 Oze, Norbert 1996 6 4.5 41.0 19.75
8 10 Kumar, Naveen 1700 9 4.0 41.5 13.50
9 16 Comby, Théo 1507 9 4.0 39.5 12.75
10 20 Villars, Jacques 1820 6 4.0 39.5 12.50
11 17 Ghatas, Mohamed 1400 9 4.0 30.5 10.00
12 9 Eichenberger, Lot 1762 9 3.5 40.0 11.75
13 13 Burri, Roland 1611 9 3.0 38.0 9.50
14 12 Tanner, Philippe 1656 6 3.0 32.5 9.00
15 22 Engel, Joel 1400 6 3.0 27.5 8.00
16 7 Dittmar, Michaël 1809 6 2.5 32.5 8.50
17 8 Rahimi, Hamid 1786 3 2.5 30.0 11.25
18 15 Pedolin, Kilian 1532 6 2.0 32.0 7.00
19 14 Wiederkehr, Jonat 1600 6 2.0 28.0 5.00
20 19 Dätwyler, Peter 1400 9 2.0 27.0 3.00
21 21 Suseenthiram 1950 2 2.0 22.0 8.00
22 18 Roording, Cees 1400 6 1.0 23.5 2.00
23 23 Usteri, Manuel   3 1.0 13.0 1.00
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95. Aargauischer Schachtag – Erfolgreiche Teilnahme des Schachclubs Lenzburg

Am 9. November fand der 95. Aargauische Schachtag statt. Der Schachclub Lenzburg war mit fünf Spielern in allen drei Kategorien vertreten.

 

 

Kategorie A
In der höchsten Kategorie sicherte sich David Bernet mit 3 Punkten den 19. Platz.Wer unsere Berichte regelmässig verfolgt, wird in der Rangliste auch einige bekannte Namen entdecken, die diesmal für andere Clubs angetreten sind:Stephan Zaugg, Stammspieler der 1. Mannschaft des SCL, erreichte den 3. Platz, dicht gefolgt von unserem Juniorenleiter Arnold Mienert auf dem 4. Rang. Herzliche Gratulation!

 

 

Kategorie B

 

Gleich drei Lenzburger starteten in der Kategorie B:

 

  • Jürgen Simon überzeugte mit 5.5 Punkten und holte sich den starken 2. Platz.
  • Théo Comby erreichte mit 4 Punkten den 14. Rang
  • Philippe Tanner rundete das Team mit 3 Punkten und Platz 25 ab.

 

Kategorie C (Junioren)

 

In der Juniorenkategorie trat Jasmina an und belegte mit 3 Punkten den 22. Platz 

 

 

Wir gratulieren allen Spielern herzlich (auch jenen, die dieses Jahr für andere Vereine ans Brett gingen) und bedanken uns bei der SG Baden für die gelungene Organisation dieses traditionsreichen Turniers.

 

 

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9. Schnellschachturnier des Schachclub Lenzburg – Zwischenstand nach 6 Runden

Das 9. Schnellschachturnier des Schachclub Lenzburg bleibt spannend! Nach sechs gespielten Runden führt nun Stephan Zaugg mit 5 Punkten das Feld an. Dicht dahinter folgen Björn Backlund und Michael Wigger, beide mit 4.5 Punkten, die Entscheidung um den Turniersieg ist also völlig offen.

Auch im Mittelfeld ist für viel Spannung gesorgt: Felix Honold hält mit 4 Punkten Anschluss an die Spitze, während sich Balint Kiss und Peter Bucher mit je 3.5 Punkten in einer starken Verfolgergruppe behaupten. Besonders erfreulich ist erneut die Leistung des Juniors Théo Comby, der als Vertreter der Kategorie unter 1700 Elo ebenfalls solide 3 Punkte geholt hat und damit einige höher eingestufte Spieler hinter sich lässt.

 

Am nächsten Donnerstag stehen nun die letzten drei Runden (7–9) auf dem Programm. Danach folgt die Schlussrangliste  und natürlich die Preisverleihung für alle Teilnehmenden. Wie jedes Jahr wartet ein gut gefüllter Gabentisch mit Preisen auf alle Spieler, unabhängig von der Schlussplatzierung.

 

Wir freuen uns auf einen spannenden Finalabend und wünschen allen nochmals viel Erfolg und schöne Partien!

 

Rangliste:  Stand nach der 6. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 2 Zaugg, Stephan 2001 6 5.0 23.0 18.75
2 1 Backlund, Björn 2106 6 4.5 23.5 17.00
3 4 Wigger, Michael 1955 6 4.5 19.5 12.25
4 5 Honold, Felix 1928 6 4.0 20.5 11.00
5 11 Kiss, Balint 1692 6 3.5 19.0 8.00
6 6 Bucher, Peter 1901 6 3.5 18.0 9.75
7 10 Kumar, Naveen 1700 6 3.0 18.0 6.00
8 16 Comby, Théo 1507 6 3.0 17.5 6.50
9 9 Eichenberger, Lothar 1762 6 3.0 16.5 5.00
10 20 Villars, Jacques 1820 3 3.0 14.0 5.00
11 7 Dittmar, Michaël 1809 6 2.5 18.0 5.50
12 8 Rahimi, Hamid 1786 3 2.5 16.5 6.50
13 15 Pedolin, Kilian 1532 6 2.0 18.0 4.50
14 13 Burri, Roland 1611 6 2.0 15.5 2.00
15 14 Wiederkehr, Jonathan 1600 6 2.0 14.0 2.00
16 21 Suseenthiram, Rajaji 1950 2 2.0 12.0 4.00
17 3 Oze, Norbert 1996 3 2.0 10.5 2.00
18 17 Ghatas, Mohamed 1400 6 1.0 15.0 1.00
19 18 Roording, Cees 1400 6 1.0 13.0 1.00
20 12 Tanner, Philippe 1656 3 1.0 12.0 1.00
21 19 Dätwyler, Peter 1400 6 1.0 11.0 1.00
22 22 Joel Engel 1400 3 1.0 7.0 1.00
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9. Schnellschachturnier des Schachclub Lenzburg – Zwischenstand nach 3 Runden

Das 9. Schnellschachturnier des Schachclub Lenzburg ist erfolgreich gestartet! Mit 18 Teilnehmenden war das Turnier am vergangenen Donnerstagabend sehr gut besucht, darunter auch mehrere Gäste aus benachbarten Vereinen was für zusätzliche Spannung und Abwechslung sorgt.

 

Nach den ersten drei Runden führt Björn Backlund mit der perfekten Ausbeute von 3 Punkten die Rangliste an. Ihm dicht auf den Fersen sind Stephan Zaugg und Hamid Rahimi mit jeweils 2.5 Punkten. Dahinter folgt ein enges Mittelfeld, in dem viele Spieler mit 2 Punkten noch alle Chancen auf eine Spitzenplatzierung haben. Besonders stark präsentierte sich bisher auch Théo Comby (1507 Elo), der als einer der nominell schwächeren Spieler bisher zwei Partien für sich entscheiden konnte.

 

In der unteren Tabellenhälfte gab es ebenfalls spannende und umkämpfte Partien,  viele Begegnungen wurden erst in den letzten Minuten der Bedenkzeit entschieden. Das zeigt einmal mehr, dass im Schnellschach Konzentration und Nervenstärke bis zum letzten Zug gefragt sind.

 

Am Donnerstag geht es weiter mit den Runden 4 bis 6. Wer Lust hat, kann immer noch spontan vorbeikommen und sich vor Ort anmelden (siehe Ausschreibung) – neue Gesichter sind jederzeit willkommen!

 

Nach der 9. und letzten Runde erhält jeder Teilnehmer einen Preis – sei es vom Gabentisch oder als Barpreis. Die Preise werden in zwei Kategorien vergeben:

  • Kategorie A: über 1700 Elo

  • Kategorie B: bis 1700 Elo

 

Wir freuen uns auf einen spannenden zweiten Turnierabend und wünschen allen Teilnehmer weiterhin viel Erfolg und Freude am Schach!

 

Rangliste:  Stand nach der 3. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkte Buchh SoBerg
1 1 Backlund, Björn 2106 3 3.0 4.5 4.50
2 2 Zaugg, Stephan 2001 3 2.5 5.5 4.25
3 8 Rahimi, Hamid 1786 3 2.5 3.5 2.25
4 5 Honold, Felix 1928 3 2.0 6.0 3.00
5 4 Wigger, Michael 1955 3 2.0 4.5 2.00
6 16 Comby, Théo 1507 3 2.0 4.0 2.50
7 6 Bucher, Peter 1901 3 2.0 3.5 2.50
8 10 Kumar, Naveen 1700 3 2.0 3.0 1.00
9 7 Dittmar, Michaël 1809 3 1.5 5.0 2.00
10 11 Kiss, Balint 1692 3 1.5 5.0 1.00
11 9 Eichenberger, Lothar 1762 3 1.0 6.5 1.00
12 15 Pedolin, Kilian 1532 3 1.0 6.0 2.00
13 13 Burri, Roland 1611 3 1.0 5.0 1.00
14 12 Tanner, Philippe 1656 3 1.0 4.5 0.00
15 14 Wiederkehr, Jonathan 1600 3 1.0 3.5 0.00
16 18 Roording, Cees 1400 3 1.0 2.0 0.00
17 17 Ghatas, Mohamed 1400 3 0.0 5.0 0.00
18 19 Dätwyler, Peter 1400 3 0.0 4.0 0.00
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Taktiv 39 – Wenn die Uhr schneller tickt als der Gegner fällt

Am Donnerstag, 9. Oktober 2025, fand unser 39. Taktiv-Abend mit Jürg statt. Das Thema dieses Mal: „Grosser Materialvorsprung – Wie weiter?“ – eine Situation, die wohl jeder schon einmal erlebt hat.

Was tun, wenn man klar auf Gewinn steht, aber die Zeit auf der Uhr schmilzt?
Wir suchten gemeinsam Antworten auf drei zentrale Fragen:

  • Wie führt man die Stellung schnell in ein gewonnenes Endspiel über?

  • Wie setzt man rasch matt, ohne sich in Varianten zu verlieren?

  • Und falls die Zeit doch zu knapp wird: Wie sichert man wenigstens das Remis?

Anhand ausgewählter Stellungen zeigte Jürg, welche Prinzipien und Motive in hektischen Phasen helfen – vom Abtausch zur Vereinfachung, über Mattnetze mit wenigen Zügen, bis hin zu praktischen Rettungsankern im Zeitnot-Remis.

 

Die besprochenen Beispiele und Kommentare findest du wie immer in der PDF-Datei zum Nachlesen.

 

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39. Taktiv Grosser Vorteil
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Michael Wigger gewinnt Vereinscup 2025 nach Verlängerung

Am 18. September 2025 fand das Finale des Vereinscup statt. Die beiden topgesetzten Spieler – Michael Wigger (1) und Peter Bucher (2) – hatten sich zuvor im Halbfinale gegen Raul Sanz bzw. Johnny Wiederkehr durchgesetzt und trafen nun im Endspiel aufeinander.

In der regulären Partie führte Michael Wigger die weissen Steine. Beide Spieler hatten im Verlauf der Partie Momente, in denen der Vorteil auf ihre Seite hätte kippen können. Nach einem intensiven Kampf endete die Begegnung schliesslich nach 34 Zügen mit einem gerechten Remis.

Damit musste die Entscheidung in einer Armageddon-Partie fallen – einer besonderen Schnellschach-Partie, bei der Weiss 15 Minuten und Schwarz 12 Minuten Bedenkzeit erhält. Der besondere Modus: Nur mit einem Sieg darf Weiss gewinnen, während Schwarz bereits mit einem Remis den Pokal für sich entscheiden würde. Peter Bucher wählte hier die weissen Steine, womit Michael Wigger die schwarzen Figuren führte.

Peter lancierte einen Angriff auf dem Königsflügel, während Michael das Gegenspiel am Damenflügel suchte und dabei einen Bauern gewinnen konnte. Durch ein geschicktes Manöver gelang es Michael, die Damen abzutauschen. So entstand ein Doppel-Turmendspiel, in dem er den a-Bauern (Archie) als Freibauern besass. In der spannenden Endphase entschied „Archie“ die Partie, indem er sich für seinen Kollegen „Gary“ opferte.

Damit geht der Pokalsieg 2025 an Michael Wigger, der sich nach einem hart umkämpften Finale verdient in die Siegerliste einträgt

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Cup 2025 Resultat
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SMM Runde 7: Dreimal Grund zur Freude, einmal ein bitterer Beigeschmack

Alle drei Lenzburger Mannschaften schlossen die Saison mit einem Erfolgserlebnis ab: SCL 1 siegte in Locarno, SCL 2 gewann in Roche, und SCL 3 setzte mit einem 5.5:0.5 gegen Nimzowitsch 5 sogar noch einen Glanzpunkt. Mit diesem Sieg hätte sich die dritte Mannschaft für das Aufstiegsspiel in die 2. Liga qualifiziert. Doch aufgrund des Reglements und einiger Absagen konnte dieses leider nicht wahrgenommen werden. Mit einem solchen Resultat darf man aber auch ohne Aufstieg mehr als zufrieden sein.

 

Damit endet eine spannende Saison, in der sich unsere Teams mit viel Einsatz, Kampfgeist und Teamspirit präsentiert haben. Ein besonderer Dank geht an die Mannschaftsleiter, die mit grossem Engagement für reibungslose Abläufe gesorgt haben.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Locarno 1 - SCL1: 2.5 - 5.5

Roche 1 - SCL 2: 1.5 - 4.5
Lenzburg 3 – Nimzowitsch 5: 5.5 - 0.5

 

 

Locarno - SCL 1

Die erste Mannschaft setzte zum Saisonfinale noch einmal ein Ausrufezeichen. Mit einem klaren 5.5:2.5-Auswärtssieg gegen Locarno 1 rundete SCL 1 die SMM 2025 ab und sicherte sich damit einen starken dritten Platz in der Abschlusstabelle.

Mit Siegen von Michael Bühler, Sebastian Hoffmann, Stephan Zaugg und Norbert Oze war der Grundstein für den Mannschaftserfolg gelegt. An den Spitzenbrettern hielten Björn Backlund und Can-Elian Barth gegen starke Gegner ein sicheres Remis, während Arnold Mienert ebenfalls einen halben Punkt beisteuerte. Lediglich Rolf Walti musste sich geschlagen geben.

 

 

Roche 1 - SCL 2

Zum Abschluss der Saison zeigte auch Lenzburg 2 eine starke Leistung und gewann, wie schon die erste Mannschaft, souverän. Gegen Roche 1 resultierte ein klarer 4½:1½-Sieg. Rajaji Suseenthiram, Hamid Rahimi und Peter Bucher holten die vollen Punkte, während Jürg Hertli, Martin Schmid und David Bernet mit soliden Remis zum Erfolg beitrugen.

 

Mit diesem Sieg schliesst die zweite Mannschaft die Saison positiv ab, sichert sich den Ligaerhalt in der 2. Liga und beendet das Jahr mit 7 Punkten auf Rang 5.

 

 

SCL 3 - Nimzowitsch 5

Vor dem Match waren die Vorzeichen klar: Ohne Schützenhilfe aus Brugg mussten wir das Match gewinnen. Lenzburg 3 musste auf Arnold (Lenzburg 1) und David (Lenzburg 2) verzichten, die durch Philippe und Benjamin hervorragend ersetzt wurden.

Brett 6 – Benjamin Moser
Benjamin eröffnete die Punktfolge. Er gewann durch die sehr starke Endspieltechnik, die ich oft bei ihm gesehen habe, und nahm seiner Gegnerin im Turmendspiel den Punkt ab. Es freut mich besonders für ihn.

Brett 3 – Oliver Killer
Oliver baute mit Weiss eine starke Angriffsstellung mit grossem Raumvorteil auf. Sein Gegner machte es ihm dann leichter, indem er eine Figur einstellte. Es resultierte ein weiterer Punkt für Lenzburg.

Brett 2 – Michael Wigger
Michael spielte auch das sechste Spiel für Lenzburg, diesmal mit Schwarz. Jürg Buob wählte mit dem abgelehnten Damengambit eine Eröffnung, die Michael wohlbekannt war. Im Mittelspiel sammelte er einen Bauern ein, im Endspiel gesellte sich ein zweiter hinzu – was zum nächsten vollen Punkt für Lenzburg führte.

Brett 4 – Philippe Tanner
Philippe, die „Leihgabe“ aus der 4. Mannschaft, spielte eine solide Partie. Der Partieausgang war friedlich, und als Mannschaftsleiter der 4. Mannschaft, die bereits aufgestiegen ist, war es nur folgerichtig, dass Philippe mit dem Remis den Mannschaftssieg besiegelte.

Brett 5 – Théo Comby
Théo, der zweite Junior, fühlte sich sichtlich wohl in der 3. Lenzburger Mannschaft. Hatte er vor der Partie schon 50% der Punkte geholt, so setzte er mit dem Sieg im Bauernendspiel heute noch eines drauf. Mehr als 50 % bei einem Gegnerschnitt von 1650 ist eine reife Leistung.

Brett 1 – Sérgio Pereira
Sérgio hatte im jogo português seinen Gegner Jean-Marc Bosch stets im Griff. Die Schlusskombination mit einem Springeropfer auf f7 war das Sahnehäubchen auf den Spieltag und besiegelte den klaren Endstand von 5.5:0.5.

 

Fazit

Das Ergebnis ist mit 5.5:0.5 zu hoch, zeigt aber auch den Aufwärtstrend innerhalb der Saison. Eigentlich hätte es noch ein Aufstiegsspiel gegeben, aber aufgrund des Reglements und vieler Absagen mussten wir auf die Austragung verzichten.

 

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SMM Runde 6: Jubel bei SCL 1 und 3 – Zäher Abend für SCL 2

Die sechste Runde der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft brachte für die Lenzburger Teams Licht und Schatten. Während die erste Mannschaft in Tribschen einen klaren Auswärtssieg einfuhr und die dritte Mannschaft in Wollishofen souverän triumphierte, musste sich die zweite Mannschaft zuhause gegen den Tabellenführer Therwil geschlagen geben. Dennoch zeigten alle drei Teams Kampfgeist und liessen erkennen, dass sie in ihren Ligen noch ein entscheidendes Wörtchen mitreden wollen.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Tribschen 2 - SCL 1: 2.5 - 5.5

SCL 2 - Therwil1: 2 - 4
Wollishofen 6 - SCL 3: 1-6

 

 

Tribschen 2 - SCL 1

Lenzburg 1 zeigte in der sechsten Runde eine starke Mannschaftsleistung und setzte sich auswärts gegen Tribschen klar mit 5.5:2.5 durch. Die Siege von Can-Elian Barth, Michael Bühler, Stefan Hoffmann, Stephan Zaugg und Norbert Oze bildeten das Fundament für den Erfolg, dazu kam ein halber Punkt von Maciej Kwiatkowski. Auch wenn nicht alles glatt lief, so mussten Björn Backlund und Rolf Walti die Punkte abgeben, war der Gesamteindruck überzeugend. Mit diesem Ergebnis bleibt die erste Mannschaft weiter auf Kurs.

 

 

SCL 2 - Therwil1

In der 6. Runde empfing Lenzburg 2 keinen Geringeren als den Tabellenführer. Schon im Vorfeld war klar: ein harter Brocken , doch die Lenzburger wollten zeigen, dass auch der Spitzenreiter in Lenzburg nichts geschenkt bekommt.

 

Den Anfang machte Rajaji Suseenthiram, der an Brett 6 schon nach 23 Zügen vollstreckte – ein Matt in zwei Zügen vor Augen gab der Gegner auf. Ein starker Auftakt. Am zweiten Brett kämpfte Martin Schmid fast bis 23 Uhr, musste sich aber im Endspiel geschlagen geben. Auch bei Peter Bucher lief es nicht nach Wunsch: Ein Minus von zwei Bauern plus Doppelbauer erwies sich als zu grosse Schwäche. Jürg erwischte den wohl unglücklichsten Tag , durch einen Zugausfall traf er 20 Minuten verspätet ein. Dieser Stress kostete wertvolle Energie und verhinderte, dass er je richtig in die Partie fand. Hamid Rahimi spielte solide und hielt die d-Linie unter Kontrolle, sein Gegner verzichtete lange auf aktives Gegenspiel. Das logische Resultat: ein leistungsgerechtes Remis. Am sechsten Brett geriet Jaques mit Schwarz unter Druck, fand aber einen starken Rettungszug und rettete die Partie ins Dauerschach – ein halber Punkt, der sich wie ein kleiner Sieg anfühlte

 

 

Wollishofen 6 - SCL 1

In der 6. Runde der SMM reiste Lenzburg 3 nach Wollishofen. Auf dem Papier waren die Rollen klar verteilt: die Gastgeber traten mit einem Schnitt von rund 1500 Elo an, wir brachten etwa 1800 Elo im Durchschnitt ans Brett. Am Ende stand ein verdienter 5:1-Erfolg – doch die Begegnung bot eine besondere Note, da gleich zwei Familiengenerationen für Wollishofen im Einsatz standen.

Brett 2 – Oliver Killer
Der erste Punkt ging ziemlich diskussionslos an Oliver. Gegen Thomas Weber (Vater) spielte er sicher und ohne grosse Komplikationen und brachte uns rasch in Führung.

Brett 3 – Michael Wigger
An Brett 3 spielte Michael gegen Elke Michlmayr (Mutter). Michael gewann in der Eröffnung aufgrund einer „petite combination“ einen Bauern und am Ende wollte die gegnerische Mannschaftsleiterin sich das Bauernendspiel nicht mehr zeigen lassen. Das zweite Elternteil musste die Segel streichen.

Brett 1 – Arnold Mienert
Nun kam es zum Duell zwischen Arnold und Teo Michlmayr (Sohn). Teo verteidigte sich zäh und hielt lange dagegen. Doch Arnolds Erfahrung setzte sich im Endspiel durch, und er erhöhte die Führung.

Brett 4 – David Bernet
Auch David konnte sich Material in der Eröffnung sichern und verwertete es sicher im Endspiel.

Brett 6 – Théo Comby
Théo holte sich in der Eröffnung zwei Mehrbauern. Doch auch in Wollishofen kennt man die „petite combination“ und Patrick Weber (Sohn) gewann die Bauern wieder zurück. Dass Théo die Partie in leicht besserer Stellung remis gab, ist beim Stand von 4:0 für Lenzburg sicher nicht falsch.

Brett 5 – Nikita Sosnovski
Im zweiten Duell der Junioren hatte Nikita es mit Juri Strebel zu tun. Die Partie war geprägt von – der Leser errät es schon – einer Vielzahl von „petites combinaisons“. Am Ende waren Nikitas Dame und ein Springer der Schlüssel zum Dauerschach.

 

Fazit
Eine Begegnung mit Familiencharakter: Sowohl die Mutter als auch der Vater mussten ihre Partien abgeben, während die Söhne sich noch wacker hielten und ein Remis erkämpften. Auffällig war auch, dass sich in mehreren Partien kleine „petites combinaisons“ als roter Faden durch den Nachmittag zogen. Mit dem 5:1-Sieg in Wollishofen und dem parallelen Erfolg von Réti gegen Illnau rückt Lenzburg 3 nun auf Platz 2 der Tabelle vor

 

 

 

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Blitzstart nach der Sommerpause – Rajaji Suseenthiram siegt im Eröffnungsblitz

Nach einer langen Sommerpause wird in der Krone wieder Schach gespielt und gestartet wird direkt mit unserem traditionellen Eröffnungsblitz. 11 Spieler stellten sich der 7-rundigen Herausforderung, und wie immer gab es spannende Partien, knappe Entscheidungen und ein paar überraschende Wendungen.

 

 

Ganz oben auf dem Podest landete Suseenthiram Rajaji (6 Punkte), der sich dank besserer Buchholz-Wertung hauchdünn vor Michael Wigger (ebenfalls 6 Punkte) durchsetzte. Den dritten Platz sicherte sich Arnold Mienert mit 5 Punkten.

 

Knapp dahinter zeigte Janosh Ammann mit 4 Punkten, dass auch Spieler aus dem Mittelfeld jederzeit nach vorne preschen können. Ebenfalls 4 Punkte erkämpfte sich Jens von Oppeln, der einige spannende Partien ablieferte. Der dritte im 4-Punkte-Bunde war David Bernet, der nach einem schwierigen Start immer besser ins Turnier fand und in den letzten Runden ordentlich Punkte sammelte.

 

Mit 3,5 Punkten platzierten sich Théo Comby und Roland Burri direkt dahinter – beide lieferten sehenswerte Partien und machten den Favoriten das Leben schwer. Lothar Eichenberger kam auf 3 Punkte.

 

Auch Philippe Tanner (2 Punkte) und Kilian Pedolin (1 Punkt) kämpften tapfer in einem starken Teilnehmerfeld, in dem jeder Punkt hart erarbeitet werden musste.

 

Rangliste:  Stand nach der 7. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkte Buchh SoBerg
1 2 Suseenthiram, Rajaji 1928 7 6.0 29.0 24.00
2 3 Wigger, Michael 1913 7 6.0 26.5 20.50
3 1 Mienert, Arnold 2029 7 5.0 29.0 19.00
4 9 Ammann, Janosh 1550 7 4.0 30.5 14.50
5 11 Von Oppeln, Jens 1500 7 4.0 28.0 11.00
6 4 Bernet, David 1829 7 4.0 21.0 10.00
7 10 Comby, Théo 1507 7 3.5 31.0 12.25
8 7 Burri, Roland 1577 7 3.5 27.0 10.25
9 5 Eichenberger, Lothar 1739 7 3.0 25.5 6.00
10 6 Tanner, Philippe 1616 7 2.0 23.0 3.00
11 8 Pedolin, Kilian 1565 7 1.0 23.5 1.00
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Sommerblitz 2025: Michael Wigger unantastbar, Nachwuchs mischt auf

Bevor es in die wohlverdiente Sommerpause geht, stand am vergangenen Donnerstag das 3. Blitzturnier der Saison auf dem Programm – das traditionelle Sommerblitz. Zwölf Spieler fanden den Weg ins Spiellokal, darunter zwei Debütanten und ein Spieler, der nach längerer Abwesenheit wieder einmal mitmischte.

 

Der als Favorit gesetzte Michael Wigger wurde seiner Rolle gerecht und sicherte sich mit einer makellosen Bilanz von 7 Punkten aus 7 Partien souverän den Turniersieg. Dahinter sorgte der junge Théo Comby, der in der SMM bereits tatkräftig die 3. Mannschaft unterstützt, für eine echte Überraschung: Mit 4.5 Punkten erreichte er einen hervorragenden zweiten Platz – eine starke Leistung, die ein großes Lob an unsere Jugendabteilung verdient!

 

Gleich vier Spieler erzielten 4 Punkte, sodass die Buchholz-Wertung entscheiden musste. David Bernet hatte hier die Nase vorn und landete damit auf Rang 3. Can Dogan, Naveen Kumar und Janosh Ammann belegten die Plätze 4 bis 6. Besonders erfreulich: Can und Janosh waren zum ersten Mal bei uns in Lenzburg zu Gast und konnten sich gleich in der oberen Tabellenhälfte behaupten – ein gelungener Einstand!

 

Auf Platz 7 folgte Jonny Wiederkehr mit soliden 3.5 Punkten. Peter Bucher kam mit 3 Punkten auf Rang 8. Jeweils 2.5 Punkte erspielten sich Lothar Eichenberger und Michel Scandela, gefolgt von Jürgen Simon mit 2 Punkten. Den 12. Platz belegte Spiel-/Turnierleiter Kilian Pedolin, der sich immerhin einen Punkt gegen seinen Vorgänger Lothar sichern konnte.

 

Ich wünsche euch eine erholsame Sommerpause und freue mich auf ein Wiedersehen beim Eröffnungsblitz am 7. August!

 

Rangliste:  Stand nach der 7. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 1 Wigger, Michael 1913 7 7.0 24.5 24.50
2 12 Comby, Théo 1507 7 4.5 29.5 16.75
3 3 Bernet, David 1829 7 4.0 29.0 13.50
4 7 Dogan, Can 1600 7 4.0 28.5 13.00
5 6 Kumar, Naveen 1700 7 4.0 27.0 11.50
6 11 Ammann, Janosh 1550 7 4.0 26.5 11.50
7 9 Wiederkehr, Jonathan 1600 7 3.5 20.5 7.75
8 2 Bucher, Peter 1901 7 3.0 23.5 5.50
9 4 Eichenberger, Lothar 1739 7 2.5 20.0 7.75
10 8 Scandela, Michel 1600 7 2.5 20.0 4.25
11 5 Simon, Jürgen 1725 7 2.0 20.5 3.50
12 10 Pedolin, Kilian 1565 7 1.0 24.5 2.50
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SMM Runde 5: Aufstieg, Auswärtssieg und zähe Duelle

Die fünfte Runde der SMM brachte wieder alles, was das Schachherz begehrt: knappe Matches, lange Kämpfe und eine Krönung. Während sich SCL 1 gegen starke Gegner wacker schlug, konnte SCL 2 mit einem wichtigen Auswärtssieg Boden in der Tabelle gutmachen. SCL 3 durfte sich an diesem Wochenende ausruhen und Kraft für den Schlussspurt tanken. Und das Highlight setzte SCL 4: Mit einem souveränen Sieg in der letzten Runde sicherte sich die Mannschaft den verdienten Aufstieg! Herzliche Gratulation an das Team!

 

Die Ergebnisse im Überblick:

SCL 1 – Baden-Brugg 1: 3 - 5

Liestal 1 - SCL 2: 2.5 - 3.5
SCL 3 - Spielfrei

Mutschellen 1 - SCL 4: 1 - 3

 

 

SCL 1 - Badern-Brugg 1

Den ersten Punkt verbuchten die Gäste, nachdem Michael Wigger in der Eröffnung einen Bauern verlor. Sein Gegner nutzte den Vorteil konsequent und führte die Partie souverän zum Sieg. An den Brettern 2 und 4 trafen Björn und Arnold auf Gegner mit jeweils rund 100 ELO-Punkten mehr – ein Nachteil, der sich leider auch auf dem Brett bemerkbar machte. Beide unterlagen, sodass Baden-Brugg früh auf 3:0 davonzog. Für die ersten Zähler auf Lenzburger Seite sorgte anschliessend Stephan Zaugg mit einem schön herausgespielten Sieg. Rolf Walti und Oliver Killer steuerten jeweils ein solides Remis bei, womit der Rückstand auf 2:4 verkürzt werden konnte. Während Can-Elian Barth in Zeitnot den Faden verlor und seine Partie abgeben musste, sorgte Michael Bühler an Brett 1 für das Highlight des Tages: Gegen den fast 300 ELO-Punkte höher eingestuften Jochem Snuverink kämpfte er über fünfeinhalb Stunden hinweg konzentriert und behielt auch im Damen-gegen-Turm-Endspiel die Nerven. Mit präzisem Spiel sicherte er sich den vollen Punkt – ein starkes Zeichen zum Abschluss.

 

 

Liestal 1 - SCL 2

Lenzburg 2 durfte sich in Runde 5 über einen wertvollen Auswärtssieg gegen Liestal freuen. Das Duell zweier beinahe gleich starker Mannschaften entwickelte sich zu einem spannenden Hin und Her, in dem Lenzburg am Ende mit 3½:2½ die Oberhand behielt. Während Raul Sanz, Peter Bucher und Hamid Rahimi jeweils ihre Partien abgeben mussten, punkteten Martin Schmid, Rajaji Suseenthiram und Lothar Eichenberger für die Lenzburger Farben. Besonders erfreulich: Mit diesem Sieg festigt SCL 2 den vierten Tabellenrang und bleibt im Rennen um die vorderen Plätze.

 

 

SCL 3 Spielfrei

Am 21. Juni hätte Lenzburg 3 eigentlich wieder ins Liga-Geschehen eingreifen sollen – doch der Spielplan meint es dieses Mal gnädig mit der Mannschaft: Die Runde bringt ein spielfreies Wochenende. Nach vier intensiven Begegnungen, zwei Siegen, einem Unentschieden und einer knappen Niederlage kommt die Pause zum richtigen Zeitpunkt. Statt sich an den Brettern mit Gegnern aus der Liga zu messen, können sich die Spieler nun auf das Feilen an Varianten, das Studieren kritischer Partien oder einfach eine kleine mentale Erholung konzentrieren. Manche munkeln, dass selbst die Eröffnung „Sizilianisch“ für eine Woche Urlaub eingereicht hat. Die Pause bietet auch die Gelegenheit, Kräfte zu sammeln für den Saisonendspurt. Denn mit zwei noch ausstehenden Begegnungen und einem engen Tabellenfeld ist noch alles möglich – sowohl nach oben als auch nach unten. Die nächsten Gegner werden sicher nicht leichter, aber Lenzburg 3 hat bereits mehrfach gezeigt, dass Kampfgeist und Teamzusammenhalt zur Grundausrüstung gehören.

 

 

Mutschellen 1 - SCL 4

Die Ausgangslage für unsere 4. Mannschaft war vor dem letzten Spieltag klar wie Klossbrühe: Zwei Punkte – und der Aufstieg war zu 100% im Sack! Der Gegner? Mutschellen, Tabellenzweiter, ein ernstzunehmender Kontrahent. Und was soll ich sagen? Wir haben geliefert – auf unsere ganz eigene, charmant-chaotische Art!

Beginnen wir mit Giovanni: Der Mann zeigte in seiner Partie das auch ein Zentrumsbauer nur einen Punkt wert ist. Mit einem Bauernopfer wiegter er seinen Gegner in sicherheit bevor Giovanni die Partie souverän nach Hause brachte. Respekt, mein Freund!

Johnny hingegen war wie Fels in der Brandung. Ruhige Eröffnung, schneller Qualitätsgewinn und dann konsequent alles abtauschen – Remis sichern, Mission erfüllt. Weniger ist manchmal eben mehr, besonders wenn der Aufstieg bereits in Griffnähe ist.

Dann hätten wir da noch René, unseren Wanderer zwischen den Schachwelten. Als der Gegner Remis anbot – obwohl René leicht besser stand – nahm er das Angebot im Dienste der Mannschaft an. René, du bist ein echter Teamplayer!

Und schliesslich Jürgen, der als Ersatz für Phil an Brett 2 lange und hart kämpfte. Die Stellung: super geschlossen. Die Zeit: knapp. Doch beide Kämpfernaturen schafften es, rechtzeitig über die Zeitkontrolle zu kommen. Danach spielte Jürgen schnell und präzise, während sein Gegner – trotz eines Turms mehr – den Faden verlor und aufgeben musste. Starke Leistung!

Das Endergebnis 1:3 für Lenzburg, somit sichert sich die 4. Mannschaft den 1. Platz und damit auch den Aufstieg in die 3.Liga.

 

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SMM Runde 4: Drei Duelle auf Augenhöhe und ein dominanter Sieg

In der vierten Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) waren alle vier Lenzburger Teams im Einsatz – und punkteten solide. Die erste und dritte Mannschaft spielten jeweils 4:4 bzw. 3:3 unentschieden. SCL 2 musste sich gegen das starke Samby 1 knapp geschlagen geben. Für ein deutliches Ausrufezeichen sorgte hingegen SCL 4, die mit einem überzeugenden 3.5:0.5 gegen Zofingen 1 ihre Ambitionen untermauerten – und weiter an der Tabellenspitze bleiben.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

SCL 1 – Wollishofen 2: 4 -4

SCL 2 - Samby: 2.5 - 3.5
Réti 6 - SCL 3: 3 - 3

SCL 4 - Zofingen 1: 3.5 - 0.5

 

 

SCL 1 – Wollishofen 2 

Lenzburg 1 erreichte gegen das stark besetzte Team von Wollishofen 2 ein hart erkämpftes Mannschaftsremis. Als nomineller Aussenseiter ins Rennen gegangen, sah es nach einem frühen Remis von Björn zunächst nicht gut aus: Can-Elian musste sich an Brett 1 geschlagen geben. Doch dann leitete Michael mit einem erneut souveränen Auftritt die Wende ein und glich zum 1.5:1.5 aus. Rolf Walti konnte mit einer schönen Kombination an Brett 7 entscheidend Material gewinnen. Auch Stephan Zaugg spielte sehr stark und zwang seinen Gegner zur Aufgabe. Das 3.5:0.5 gab uns Hoffnung auf den Sieg, auch wenn Norbert und Maciej schwierige Stellungen hatten. Denn das Remis von Sebastian schien ungefährdet und konnte bald auch eingetütet werden. Hätten Maciej und Norbert früher diesen Spielverlauf kommen sehen, hätten sie wohl weniger Risiko genommen. So aber standen sie schliesslich beide schlechter und konnten trotz grossem Kampf am Ende nichts mehr zählbares herausholen.

Alles in allem ein sehr wichtiger Punkt.

 

SCL 2 - Samby 1

In der vierten Runde traf SCL 2 auf Samby 1, die an den vorderen Brettern mit deutlich stärkeren Spielern aufliefen – darunter ein Internationaler Meister mit über 2300 Elo. Das machte sich früh bemerkbar:

 

Am Brett 1 bekam es Martin mit IM Slavisa Milanovic zu tun. Der Routinier aus Basel setzte Martin von Beginn an unter Druck, nutzte kleine Ungenauigkeiten konsequent aus und sicherte so den ersten Punkt für Samby.

 

Jürg erwischte am zweiten Brett einen rabenschwarzen Tag – nach einer frühen eingestellten Figur war die Partie schnell vorbei. Auch Peter hatte es an Brett 3 mit einem starken Gegner (Elo 2171) zu tun und konnte sich trotz engagiertem Spiel der druckvollen Stellung nicht dauerhaft entziehen.

 

An Brett 4 schien für Raul lange Zeit mehr möglich: Er erreichte klare Vorteile und setzte seinen Gegner unter Druck. Doch in der entscheidenden Phase fehlte die letzte Präzision, um die Partie zu kippen – das Remis reichte Samby bereits zum Matchgewinn.

 

Für die Lenzburger Punkte sorgten Jacques, der an Brett 5 mit einer überzeugenden Angriffspartie früh Materialvorteil erreichte und sicher verwertete, sowie ein kampfloser Punkt am Brett 6.

 

Endstand: 2.5:3.5 – eine bittere, aber angesichts der Gegnerschaft respektable Niederlage für SCL 2.

 

Réti 6 - SCL 3
Am vierten Spieltag trat Lenzburg 3 auswärts bei Réti 6 an – auf dem Papier ein Duell auf Augenhöhe, doch die Realität sah zunächst anders aus. Réti trat mit drei Spielern aus höheren Mannschaften an und erreichte so einen beeindruckenden Ratingdurchschnitt von rund 1900. Lenzburg brachte ebenfalls eine solide Aufstellung mit einem Schnitt von 1800 ans Brett, musste jedoch kurzfristig auf einen Spieler verzichten und trat nur zu fünft an.

Brett 6 und 5: Früher Rückstand für Lenzburg
Durch eine kurzfristige Absage musste Brett 6 kampflos abgegeben werden – ein unglücklicher Start. Auch an Brett 5 lief es nicht besser: Théo geriet nach ambitioniertem Spiel in einen Königsangriff, dem er letztlich nicht standhalten konnte. Damit lag Lenzburg früh mit 0:2 im Rückstand.

Brett 2 und 4: Druckphase bringt Lenzburg zurück ins Spiel
Sowohl Arnold an Brett 2 als auch Nikita an Brett 4 zeigten geduldiges und präzises Positionsspiel. In beiden Partien gelang es ihnen, ihre Gegner zunehmend unter Druck zu setzen. Dieser wuchs Zug um Zug – und schliesslich folgten die Fehler. Arnold nutzte die Ungenauigkeiten seines Gegners konsequent und sicherte den ersten Punkt für Lenzburg. Kurz darauf brachte Nikita mit klarem Spiel im Mittelspiel den Ausgleich zum 2:2. Das Comeback war gelungen.

Brett 1 und 3: Rückschlag und Rettung
Oliver geriet an Brett 1 in einer komplexen Mittelspielstellung zunehmend unter Druck und wurde schliesslich überspielt – die Führung ging damit erneut an Réti. Nun lastete der ganze Druck auf Michael an Brett 3. Doch dieser behielt die Nerven: Mit einem kraftvollen Bauernsturm im Zentrum zwang er seinen Gegner in die Defensive. In der Folge sah sich dieser zu einem Qualitätsopfer gezwungen, was Michael routiniert zum Sieg verwertete – und damit das verdiente 3:3 sicherte.

Durch das Unentschieden rücken wir auf den ersten Platz vor – allerdings nur, weil Illnau aussetzte und Brugg-Baden verlor. Die Tabellenführung hat leider nicht lange Bestand, da Lenzburg in der nächsten Runde selbst aussetzen muss.

 
SCL 4 - Zofingen 1

Zofingen 1, eine Mannschaft mit einem der höchsten Elo-Schnitte der Gruppe,doch trotz nomineller Stärke lagen sie vor der Runde auf dem letzten Tabellenplatz. SCL 4 hingegen trat als Tabellenführer an und zeigte erneut warum.

 

An Brett 3 gab es früh den ersten halben Punkt: Jonny griff mit der Dame an und drohte Matt, der Gegner parierte mit einem Springerzug – der zugleich die Dame angriff. Jonny wich aus, der Springer ging zurück. So wiederholte sich das Ganze dreimal – und endete folgerichtig in einem Remis durch Stellungswiederholung.

Den Führungspunkt für Lenzburg holte Giovanni an Brett 1, der mit einem taktischen Schlag Material gewann und seinen Vorteil souverän ins Ziel brachte. Eine Randnotiz, die nicht unerwähnt bleiben darf: Giovanni hat in seinen zehn Einsätzen für SCL 4 bereits 7 Punkte geholt – Treffsicher wie Michael Jordan – nur eben am Schachbrett.

 

Kilian, an Brett 4, gewann im Mittelspiel eine Figur, brachte sich später aber selbst in Schwierigkeiten, indem er beinahe seine beiden Türme einsperrte. Seine Gegnerin verteidigte hartnäckig, doch Kilian behielt im Endspiel die Nerven, blockierte alle Gegenspielversuche und wandelte schliesslich einen Bauern zur Dame um. Sein erster Sieg in der laufenden SMM-Saison – nach bislang mehreren Unentschieden.

 

Phil an Brett 2, wählte eine aggressive Eröffnung und stand lange Zeit vielversprechend. Doch mit zunehmender Komplexität des Endspiels wurde die Stellung unklar. Phil bewahrte aber die Übersicht, sammelte Vorteile ein und konnte die Partie für sich entscheiden.

 

Mit dem 3.5:0.5 -Erfolg setzt SCL 4 seine Siegesserie fort – und darf sich langsam, aber sicher berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die 3. Liga machen.

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SMM Runde 3: Voller Einsatz, gemischte Bilanz

Alle vier Lenzburger Mannschaften waren in der dritten Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) im Einsatz – und boten spannende Kämpfe mit vielen Wendungen. Besonders erfreulich: SCL 1 konnte gegen Nimzowitsch 2 den zweiten Sieg der Saison feiern. Auch SCL 4 kehrte mit zwei verdienten Punkten aus Luzern zurück. Für SCL 2 und SCL 3 gab es hingegen knappe Niederlagen – doch in beiden Begegnungen wurde lange und engagiert um jeden halben Punkt gerungen. Zwar konnten nicht alle Matches gewonnen werden, doch es gab erneut starke Einzelleistungen und lehrreiche Partien, die Mut für die kommenden Runden machen.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

SCL 1 – Nimzowitsch 2: 5 - 3

Riehen 3 - SCL 2: 3.5 - 2.5
SCL 3 - Brugg-Baden 4: 2.5 - 3.5

Luzern 5 - SCL 4: 2.5 - 3.5

 

 

SCL 1 – Nimzowitsch 2 

In der dritten Runde empfing die erste Mannschaft des SCL das Team Nimzowitsch 2. Mit einem leichten Elo-Vorsprung auf dem Papier ging Lenzburg als Favorit in die Begegnung – und wurde dieser Rolle gerecht.

An den Brettern 1, 3, 5 und 8 punkteten Björn, Michael, Stephan und Maciej jeweils voll und sicherten damit das Fundament für den Sieg. Besonders erfreulich: Alle vier Partien wurden überzeugend gewonnen.

Norbert und Arnold steuerten an den mittleren Brettern je ein Remis bei – solide Leistungen gegen ebenbürtige Gegner. Can-Elian und Sebastian mussten sich hingegen geschlagen geben, was den Gesamterfolg jedoch nicht gefährdete.

Mit dem 5:3-Endstand bleibt Lenzburg 1 auf Erfolgskurs und bestätigt die positive Entwicklung nach dem Sieg in Runde 2.

 

 

Riehen 3 - SCL 2

In der dritten Runde musste sich SCL2 auswärts gegen Riehen 3 mit 2,5:3,5 knapp geschlagen geben – ein spannendes und umkämpftes Duell, das bis zur letzten Partie offen blieb.

Raul an Brett 1 einigte sich früh auf Remis, nachdem er mit leicht schlechterer Stellung gegen einen stärkeren Gegner solide verteidigte. Martin an Brett 2 spielte eine offensive Partie mit entgegengesetzten Rochaden, übte durchgehend Druck aus und zwang seinen Gegner schliesslich zur Aufgabe – der erste volle Punkt für Lenzburg.

David an Brett 3 stand mit Schwarz zwischenzeitlich unter starkem Druck, konnte jedoch durch hartnäckige Verteidigung ein Remis sichern. Peter an Brett 4 wählte eine kreative, aggressive Herangehensweise, doch sein Gegner durchkreuzte die Pläne  – am Ende ging die Partie verloren.

Lothar an Brett 5 hatte lange Zeit die besseren Karten: Nach solidem Spiel, ausgeglichenem Abtausch und einem Mehrbauern schien ein halber Punkt sicher. Leider führte ein Fehler in Zeitnot zu einem Turmverlust und dem bitteren Verlust der Partie.

Am sechsten Brett spielte Jürgen eine starke Partie, erarbeitete sich einen Mehrbauern und ein vorteilhaftes Endspiel mit Läufer gegen Springer. Doch auch hier konnte der Vorteil nicht verwertet werden, und der Gegner rettete sich ins Remis – womit der knappe Mannschaftssieg an Riehen ging.

Trotz der Niederlage war es eine solide Teamleistung, bei der mehr drin gewesen wäre – mit etwas mehr Glück in den entscheidenden Momenten.

 

 

SCL 3 - Brugg-Baden 4
Am dritten Spieltag empfing Lenzburg 3 die Gäste aus Baden-Brugg zum Heimspiel. Nach zwei Auftaktsiegen war die Stimmung im Team gut – doch diesmal lief nicht alles nach Plan.
An den Spitzenbrettern zeigten Sérgio und Michael ihre Klasse:
Sérgio dominierte seine Partie mit der Erfahrung vieler internationaler Einsätze und steuerte souverän den ersten Punkt bei.
Michael behielt in einem taktisch geprägten Mittelspiel die Übersicht und sicherte den zweiten vollen Punkt für Lenzburg.

An den hinteren Brettern kam Lenzburg 3 jedoch in Schwierigkeiten:
Benjamin, Théo und Mirco kämpften beherzt, mussten sich aber jeweils ihren erfahrenen Gegnern geschlagen geben. Trotz phasenweise guter Stellungen fehlte am Ende das letzte Quäntchen Präzision und Routine, um Zählbares mitzunehmen.

Naveen spielte am dritten Brett eine spannende Partie und steuerte ein weiteres Remis bei – auch wenn sein Gegner zwischenzeitlich Vorteile hatte.

Mit dem knappen 2½:3½ muss Lenzburg 3 die erste Niederlage der Saison hinnehmen.
Am 17. Mai wartet mit dem ASK Réti 6 ein weiteres schweres Spiel – ein Punktgewinn wäre bereits ein Erfolg.

 


Luzern 4 - SCL 4

Die vierte Mannschaft reiste mit Kilian, Johnny, Roland und Philippe nach Luzern – doch dort wartete eine Überraschung: Luzern 4 trat nur zu dritt an. Roland erhielt somit einen kampflosen Punkt, auch wenn es schade war, dass er – direkt vom Grenke Open angereist – keine Partie spielen konnte.

 

Kilian, der sich am Brett gerne Zeit lässt, traf auf das Gegenteil: Sein Gegner spielte im Schnellgang. Kurz vor der Zeitkontrolle hatte Kilian nur noch 5 Sekunden, während sein Gegner noch fast die ganze Bedenkzeit übrig hatte. Dennoch konnte Kilian das Spiel stabil halten. Trotz eines gegnerischen Mehrbauern bot dieser Remis an – der Gewinnweg war zu riskant. Kilian nahm an, was zum Zwischenstand von 1.5:0.5 führte.

 

Johnny geriet in eine taktisch aufgeladene Partie, in der sein Gegner einen Springer für zwei Bauern am unrochierten Königsflügel opferte. In der Folge entstand eine unübersichtliche Stellung, in der beide Spieler annahmen, es sei Matt durch ein Abzugsschach. In der Überzeugung, der Partie nicht mehr entkommen zu können, gab Johnny auf. Erst nach der Aufgabe stellte sich durch die Analyse der Umstehenden heraus, dass dei Schachgebende Figur hätte geschlagen werden können – das vermeintliche Matt war keines. Ein unglücklicher Moment, der den Ausgleich zum 1.5:1.5 bedeutete.

 

Nun lag es an Philippe, der mit dem Läuferpaar und einem Turm gegen zwei Türme Druck aufbauen konnte. Sein Gegner geriet zunehmend ins Hintertreffen, bis ihm ein taktischer Fehler unterlief – was Philippe nutzte, um die Partie und somit den Mannschaftssieg für Lenzburg 4 zu sichern.

 

Endstand: 2.5:1.5 für Lenzburg 4 – eine spannende und letztlich erfolgreiche Auswärtsrunde.

 


Zwischenbilanz nach 3 Runden

Nach drei gespielten Runden zeigt sich eine erfreuliche Zwischenbilanz für die Lenzburger Teams:
SCL 4 steht mit 2 Siegen aus drei Spielen an der Spitze der Tabelle – eine starke Leistung!
SCL 3 hält sich solide auf Rang 3 und bleibt in Schlagdistanz zur Spitze.
Auch SCL 1 und SCL 2 liegen jeweils auf Platz 4 in ihren Gruppen und sind gut im Rennen.

 

Die nächste Runde kann kommen!

 

 

 

 

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TAKTIV 37 + 38

Taktiv 37

Im dritten Teil der Kombinatorik-Reihe lag der Fokus auf der optimalen Platzierung von Leichtfiguren – also Springern und Läufern. Oft stellt man während einer Partie fest, dass eine Figur irgendwie nicht richtig ins Spiel kommt. Jürg zeigte typische Szenarien auf:

  • Ungünstige Positionen:
    Ein Springer am Rand („Springer am Rand bringt Kummer und Schand“ – kennt man!).
  • Wirkungslose Figuren:
    Wenn ein Springer zwar auf dem Brett steht, aber partout nicht auf das entscheidende Feld kommt – oder ein Läufer komplett von gleichfarbigen Bauern blockiert wird

 

Um den Umgang mit solchen Situationen zu üben, brachte Jürg eine spezielle Schachvariante mit, bei der die Teilnehmenden gezielt an ihrer Figurenaufstellung arbeiten konnten. Die genauen Spielregeln zu dieser Übungsform findet ihr im PDF.

 

 

Taktiv 38

In Taktiv 38 wurde’s etwas grundsätzlicher: Thema war die Bauernstruktur und wie man daraus eine fundierte Stellungsbeurteilung ableiten kann. Jürg gab den Teilnehmenden dazu ein System an die Hand, mit dem man sowohl Bauernformationen als auch Figuren bewerten kann.

Behandelte Punkte waren unter anderem:

  • Wie stehen die Bauern? Sind sie verbunden, isoliert, rückständig?

  • Welche Figuren sind aktiv – und welche stehen eher schlecht?

 

Im praktischen Teil spielten die Teilnehmenden gegeneinander, und nach 15–20 Zügen wurden die entstandenen Stellungen im Plenum analysiert – mit Hilfe der zuvor besprochenen Bewertungsaspekte. So konnte jeder nicht nur seine Partie reflektieren, sondern auch den Blick für strategische Zusammenhänge schärfen.

 

 

Ausblick:
Taktiv-39 behandelt Stellungen, in den man unerwartet grossen Vorteil gegen einen (viel) stärkeren Spieler erlangt hat;
wenn man nur noch (sehr) wenig Zeit hat, muss man etwas „umplanen“: auf KEINEN Fall verlieren, also vereinfachen, aber WIE?

 

Taktiv-40 behandelt Stellungen mit materiellem Gleichstand; um dies gut abzuschätzen, wird eine verfeinerte Wertung angewendet

 

 

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Taktiv 37
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Taktiv 38
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SMM Runde 2: Lenzburg unschlagbar!

Ein erfolgreicher Auftritt aller vier Mannschaften! In der zweiten Runde der SMM konnten alle vier Mannschaften des SCL Siege feiern – ein starkes Ausrufezeichen und zwei rundum gelungene Spieltage für den Verein. Den Auftakt machten SCL 2 und SCL 4 am Donnerstag, 3. April, gefolgt von SCL 1 und SCL 3 am Samstag, 5. April.

 

Die Ergebnisse im Überblick:
Entlebuch  – SCL 1: 3 - 5

SCL 2 – Luzern 2: 5 - 1
Illnau-Effretikon 1  – SCL 3: 2.5 - 3.5
SCL 4 – Emmenbrücke 2: 3.5 - 0.5

 

In chronologischer Reihenfolge blicken wir auf die erfolgreichen Matches zurück.

 

SCL 2 – Luzern 2

Den ersten Punkt für Lenzburg holte Jürg – und das in Rekordzeit. Bereits nach 14 Zügen hatte er gegen seinen erst 13-jährigen, aber mit 1800 Elo stark eingeschätzten Gegner eine klar gewonnene Stellung auf dem Brett und verwertete sie souverän.

Auch Martin, Maciej und Lothar konnten volle Punkte verbuchen. Besonders spannend war Lothars Partie: Mit einer vielversprechenden Stellung, nur noch wenigen Minuten auf der Uhr und noch 10 Zügen bis zur Zeitkontrolle musste er zusätzlich stets ein potenzielles Grundreihenmatt im Auge behalten. Doch der ehemalige Spielleiter behielt die Nerven, meisterte die kritische Phase souverän und brachte den vollen Punkt nach Hause.

Die Partien von Peter und Raul verliefen hingegen ruhiger und endeten beide mit einem gerechten Remis – ein runder Mannschaftserfolg für SCL2.

Endstand: 5 – 1 für Lenzburg.

 

SCL 4 – Emmenbrücke 2

Für die vierte Mannschaft begann die zweite Runde mit einer kurzfristigen Umstellung: Jonny musste krankheitsbedingt absagen, und René sprang spontan ein. Der hatte sich dieses Jahr eigentlich ein wenig aus dem aktiven Clubleben zurückgezogen – doch wie in The Godfather Part III heisst es:
„Just when I thought I was out, they pull me back in.”

Und genau das tat René – er kehrte zurück ans Brett und feierte direkt einen überzeugenden Sieg bei seinem SMM-Comeback. Hollywood hätte es nicht besser schreiben können.

Auch Giovanni zeigte (wieder einmal) eine starke Leistung an Brett 2 und sicherte sich souverän den vollen Punkt. Damit stand es bereits 2:0 für Lenzburg.

An Brett 4 hatte Kilian eine leicht aktivere Stellung und war mit seinem Gegner zeitlich fast im Gleichschritt – rund 14 Minuten für knapp 14 Züge bis zur Zeitkontrolle. Als sein Gegner Remis anbot, überlegte Kilian kurz und nahm an – ein cleverer Zug, der gleichzeitig den Mannschaftssieg sicherte.

Mannschaftsleiter Phil hatte derweil einen echten Kampf vor sich. Auf dem Weg zur Zeitkontrolle geriet er in eine schlechtere Stellung und war zudem in massiver Zeitnot. Die 36 Züge in 90 Minuten schaffte er gerade noch so – und wurde für seinen Kampfgeist belohnt: Nach der Zeitkontrolle unterlief dem Gegner ein entscheidender Fehler, den Philippe eiskalt nutzte, um die Dame zu gewinnen. Kurz darauf gab sein Gegner auf.

Ein souveräner Auftritt der 4. Mannschaft!

Endstand: 3.5 - 0.5 für Lenzburg.

 

Damit blieb Lenzburg am Donnerstag ohne Niederlage – ein perfekter Auftakt in die zweite Runde. Jetzt lag es an SCL1 und SCL3, diesen erfolgreichen Trend am Samstag fortzusetzen.

 

 

Entlebuch  – SCL 1

SCL1 trat in der zweiten Runde gegen Entlebuch an und konnte sich mit einer leicht stärkeren Mannschaft durchsetzen. An Brett 1 holte Michael einen Punkt für Lenzburg, gefolgt von Rolf an Brett 5, der ebenfalls siegreich war. Auch Norbert an Brett 7 konnte einen vollen Punkt für Lenzburg sichern.

An den Brettern 2, 3, 4 und 6 sicherten sich Can-Elian, Björn, Sebastian und Stephan jeweils ein Remis, während Oliver an Brett 8 leider seinem Gegner unterlag.

Trotzdem konnte Lenzburg den ersten Sieg der Saison feiern und sich mit 5:3 den verdienten Mannschaftspunkt sichern.

Endstand: 5 – 3 für Lenzburg.


Illnau-Effretikon 1  – SCL 3
Am 2. Spieltag ging es für die Lenzburger nach Illnau zum Spitzenspiel der Liga. Die Begegnung war sehr intensiv und ging über die volle Distanz.


Den ersten Sieg konnten die Lenzburger für sich verbuchen. Theo gewann das zweite Spiel – und das, obwohl sein Gegner über 100 Wertungspunkte mehr hatte. Eine grossartige Leistung unseres Juniors. David konnte dank seiner wesentlich aktiveren Figuren das Turmendspiel für sich entscheiden. Anschliessend schrieb Arnold den dritten Punkt auf das Konto der Lenzburger.

Tim hatte an Brett 2 eine sehr aktive Stellung, während sein Gegner einen unrochierten König hatte. Es war daher nur konsequent, dass Tim eine Figur opferte, um einen Angriff gegen den König zu lancieren. Leider konnte sein Gegner diesen Angriff gut parieren, und der Punkt blieb in Illnau.

Michael sicherte in leicht besserer Stellung das für den Mannschaftssieg notwendige Remis.

Die letzte Partie spielte Naveen. Die Partie wogte lange hin und her. In der vierten Stunde unterlief Naveen ein Fehler, der ihn eine Figur – und in letzter Konsequenz auch die Partie – kostete.

Mit dem 3.5 - 2.5 Sieg setzt sich Lenzburg 3 an die Spitze der Tabelle und darf sich auf das nächste Match gegen Baden-Brugg in drei Wochen freuen.

 

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SMM Runde 1: Gemischter Start für den SCL

Die erste Runde der SMM ist gespielt, und unsere vier Mannschaften zeigten starke Leistungen gegen teils starke Gegner. SCL1 traf auf den NLB-Absteiger Wettswil und musste sich klar geschlagen geben. SCL2 erkämpfte sich ein hart umkämpftes 3:3 gegen Trümmerfeld 2, während SCL3 mit einem überzeugenden Sieg gegen Zürich 4 glänzte. SCL4 lieferte ein spannendes Match, unterlag aber knapp dem elomässig stärkeren Tribschen 5.

 

Ergebnisse im Überblick:
SCL 1 – Wettswil 1: 1.5 – 6.5

SCL 2 – Trümmerfeld 2: 3 – 3
SCL 3 – Zürich 4: 4.5 – 1.5
SCL 4 – Tribschen 5: 1.5 – 2.5

 

Hier die detaillierten Berichte zu den Begegnungen.

 

SCL 1 - Wettswil

Für die erste Mannschaft stand zum Auftakt der Saison eine grosse Herausforderung an: Mit Wettswil reiste der Absteiger aus der NLB an und zeigte seine Klasse. Am Ende musste sich SCL 1 klar mit 1.5:6.5 geschlagen geben.

Dennoch gab es einige Lichtblicke: Michael, Björn und Can-Elian hielten ihre Partien souverän remis und trotzten ihren starken Gegnern einen halben Punkt ab. An den übrigen Brettern kämpften unsere Spieler tapfer, doch Wettswil zeigte sich abgeklärt und nutzte seine Chancen konsequent.

 

 

SCL 2 - Trümmerfeld 2

Für die 2. Mannschaft verlief das Match ausgeglichen. Jürg und Jaques einigten sich auf Remis, nachdem die Eröffnung ausgeglichen verlief. Insgesamt sah es zunächst nicht gut aus, da David etwas schlechter stand. Allerdings hatte er einen grossen Zeitvorteil, der sich am Ende auszahlte – der Gegner machte in Zeitnot einen Fehlzug, und David konnte mit einer Kombination gewinnen.

Peter geriet nach der Eröffnung in eine leicht schlechtere Stellung, die sein Gegner mit solidem Spiel ausnutzte. Lothar hatte eine ausgeglichene Partie, die nach mehreren Figurenabtauschen in ein Endspiel mit Bauern und Läufern überging. Aufgrund zweier Schwächen konnte der Gegner am Ende mehrere Bauern gewinnen, sodass Lothar sich geschlagen geben musste.

Raul hielt seine Partie stets ausgeglichen, hatte aber immer einen leichten Vorteil. Durch solides Spiel konnte er diesen langsam ausbauen, da der Gegner kaum aktive Züge fand. Nach einer langen Partie gelang schliesslich der entscheidende Sieg zum verdienten 3:3-Endstand.

 

 

SCL 3 - Zürich 4

Die Auslosung wollte es, dass die Saison genauso beginnt, wie die letzte Saison geendet hat: mit einem Spiel gegen Zürich 4.
Während wir im September des vergangenen Jahres Schwierigkeiten hatten, überhaupt eine Mannschaft aufzustellen, standen diesmal unsere Gegner vor diesem Problem.
So stellten die Zürcher eine komplette Jugendmannschaft auf, was uns an den ersten drei Brettern ein Wertungsplus von 200–400 einbrachte, während wir an den anderen Brettern etwa gleich stark aufgestellt waren.

Den ersten Punkt sicherte Theo mit seinem Sieg an Brett 6. Michael holte am zweiten Brett den zweiten Punkt, während Naveen in seinem ersten Mannschaftskampf einen halben Punkt beisteuerte.
Oliver machte mit seinem Sieg am ersten Brett den Mannschaftssieg perfekt. Nikita zeigte eine beeindruckende Endspieltechnik und holte den vierten Punkt für uns. Leider wickelte Benjamin im Mittelspiel falsch ab und verlor Material.
Er kämpfte tapfer weiter und hatte tatsächlich noch ein paar Schummelchancen. Sein Kampfgeist wurde jedoch nicht belohnt, sodass die Zürcher diesen Punkt mitnehmen konnten.

 

 

SCL 4 - Tribschen 5

Am Donnerstag trat die 4. Mannschaft gegen Tribschen 5 an, eine neu gegründete Mannschaft, die an allen vier Brettern elomässig stärker war. Trotz der Herausforderung war es ein spannendes Match.

Giovanni holte an Brett 1 ein starkes Remis. Johnny musste sich an Brett zwei geschlagen geben. Roland kämpfte sich in ein ausgeglichenes Turm und Läufer Endspiel, musste sich aber nach einem Bauernverlust geschlagen geben. Philippe konnte einen Mehrbauern im Zentrum halten und durch Abtausch in ein günstiges Endspiel überleiten, das er schliesslich gewann.

 

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Norbert Oze holt den Sieg beim Frühjahrsblitz 2025 dank Buchholz-Wertung

Am vergangenen Donnerstag fand das Frühjahrsblitz 2025 im Schachclub Lernzburg statt. Mit 16 Teilnehmern war das Turnier hervorragend besucht und bot zahlreiche spannende Partien. Neben den bekannten Gesichtern durften wir auch drei neue Spieler – Martin, Maksym und Markus – herzlich willkommen heissen.

 

Knapper Sieg dank Buchholz-Wertung
Nach sieben intensiven Runden standen zwei Spieler punktgleich an der Spitze: Norbert Oze und Michael Wigger erzielten beide 6,5 Punkte aus 7 Partien, die Partie zwischen den beiden in Runde 4 endete mit Remis. Die Entscheidung fiel erst in der Zweitwertung (Buchholz), die Norbert knapp vorne sah – damit sicherte er sich den Turniersieg.

Auf dem dritten Platz landete Martin, der mit 5/7 Punkten ein starkes Debüt in unserem Club-Turnier gab.

 

Spannende Partien und Vorfreude auf die SMM

Das Frühjahrsblitz bot alles, was ein Blitzturnier ausmacht: rasante Partien, unerwartete Wendungen und knappe Entscheidungen. Nach dem Turnier spielten einige Teilnehmer noch unbeschwert weiter, während andere bereits den Abend in der Bar ausklingen liessen. Hauptgesprächsthema war der bevorstehende Start der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft (SMM), die bereits nächste Woche beginnt. Unser Club ist auch dieses Jahr mit vier Mannschaften vertreten.

 

Blitzturnierserie – Jeder kann mitspielen!

Unsere Blitzturniere stehen allen Schachbegeisterten offen, egal ob Vereinsmitglied oder Gastspieler. Der Gesamtsieger der Blitzturnierserie wird anhand der über die Saison gesammelten Punkte aus allen Blitzturnieren ermittelt.

 

Das nächste Turnier der Serie ist das Sommerblitz am 26. Juni – merkt euch das Datum vor und seid dabei!

 

Rangliste:  Stand nach der 7. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 2 Oze, Norbert 1996 7 6.5 30.5 27.25
2 3 Wigger, Michael 1955 7 6.5 27.0 23.75
3 6 Martin 1800 7 5.0 30.0 17.00
4 4 Bucher, Peter 1901 7 4.0 33.0 15.00
5 9 Kumar, Naveen 1700 7 4.0 30.5 13.50
6 7 Eichenberger, Lothar 1762 7 4.0 28.0 12.50
7 1 Zaugg, Stephan 2001 7 4.0 24.5 9.00
8 5 Sanz, Raul 1885 7 4.0 19.5 7.50
9 10 Maksym 1600 7 3.0 30.0 9.00
10 15 Roording, Cees 1400 7 3.0 18.5 4.50
11 14 Markus 1400 7 3.0 18.5 3.50
12 12 Pedolin, Kilian 1532 7 3.0 18.0 5.00
13 8 Simon, Jürgen 1725 7 2.5 23.5 3.50
14 11 Wiederkehr, Jonathan 1600 7 2.0 22.5 1.50
15 13 Imboden, Silvio 1400 7 1.5 19.0 1.50
16 16 Usteri Manuel 1400 7 0.0 19.0 0.00
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Simultanabend mit Vereinsmeister Peter – Eine Herausforderung für alle

Am vergangenen Donnerstag fand im Schachclub Lernzburg ein besonderes Event statt: Vereinsmeister 2024, Peter, trat in einem Simultan gegen die anwesenden Spieler an. Ein Schach-Simultan ist eine besondere Form des Wettkampfs, bei der ein einzelner Spieler – in diesem Fall unser Vereinsmeister – gleichzeitig gegen mehrere Gegner spielt. Dabei bewegt sich der Simultanspieler von Brett zu Brett und führt an jedem Tisch einen Zug aus, während die Herausforderer jeweils Zeit haben, ihre beste Antwort zu überlegen.

8 Spieler fordern den Vereinsmeister heraus
Insgesamt stellten sich acht mutige Spieler der Herausforderung, gegen Peter anzutreten. Er war an diesem Abend auch der ELO-stärkste Spieler, und das spiegelte sich auch im Ergebnis wider. Mit 4 Siegen, 3 Remis und nur 1 Niederlage bewies Peter eindrucksvoll seine Spielstärke und liess keinen Zweifel daran, warum er aktuell den Titel des Vereinsmeisters trägt.

Den einzigen Sieg gegen Peter konnte Lothar erringen, eine starke Leistung, die an diesem Abend sonst niemandem gelang! Besonders die drei Remis-Partien waren hart umkämpft und zeigten, dass auch gegen einen so starken Gegner Chancen bestehen.

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Michael Wigger gewinnt das Neujahrsblitz 2025

Am Donnerstagabend fand  das erste Blitzturnier der Saison im Schachclub Lernzburg statt, das Neujahrsblitz. Mit insgesamt 12 Teilnehmern war das Turnier gut besucht, und die Vorfreude auf das neue Vereinsjahr war deutlich spürbar. Unter den Teilnehmenden war auch ein neues Gesicht: Silvio Imboden, der zum ersten Mal an einer Veranstaltung unseres Clubs teilnahm. Ein herzliches Willkommen an ihn – wir hoffen, ihn in Zukunft öfter bei uns begrüssen zu dürfen!

 

Turnierleitung und Ablauf
Für den neuen Spielleiter Kilian Pedolin war es eine doppelte Premiere: Erstmals war er verantwortlich für die Turnierleitung eines Turniers und nutzte dabei die Turniersoftware. Allerdings unterlief ihm beim Erstellen des Turniers nach Schweizer System ein kleiner Fehler: Die erste Runde wurde nicht, wie vorgesehen, anhand der ELO-Zahlen der Teilnehmer gepaart, sondern nach der Reihenfolge, in der die Spieler in die Software eingegeben wurden. Dieser Fauxpas sorgte für einige ungewöhnliche Begegnungen in der ersten Runde, wurde jedoch in den folgenden Runden durch das Schweizer System wieder ausgeglichen. Dank der Unterstützung des erfahrenen ehemaligen Spielleiters Lothar Eichenberger und Turniersoftware Experten Roland Burri lief der Abend trotz dieses kleinen Missgeschicks insgesamt reibungslos ab.

Das Turnier bot spannende Partien und packende Duelle. Nach sieben Runden stand der Sieger fest: Michael Wigger setzte sich mit starken 6,5 Punkten aus 7 möglichen souverän durch. Den zweiten Platz belegte Arnold Mienert mit 6 Punkten, gefolgt von Naveen Kumar auf Rang drei mit 5 Punkten.

 

Geselliges Beisammensein nach dem Turnier
Nach Abschluss des Turniers nutzten viele der Teilnehmenden die Gelegenheit, den Abend gemeinsam in der Hotelbar ausklingen zu lassen. Bei einem gemütlichen Zusammensein wurde über Partien diskutiert, alte Geschichten ausgetauscht und auf die neue Saison angestossen.

 

Mit diesem gelungenen Auftakt freuen wir uns auf die kommenden Turniere und die Herausforderungen, die die Saison 2025 für uns bereithält. Ein besonderer Dank gilt allen, die zum Erfolg des Abends beigetragen haben – sei es durch ihre Teilnahme, ihre Unterstützung oder ihren Einsatz bei der Organisation.

 

 

Rangliste:  Stand nach der 7. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 9 Michael Wigger 1955 7 6.5 27.0 25.25
2 7 Arnold Mienert 2000 7 6.0 24.0 17.50
3 6 Naveen Kumar 1400 7 5.0 22.0 12.00
4 10 Jacques Villars 1800 7 4.0 28.0 10.50
5 5 David Bernet 1850 7 3.5 28.5 12.75
6 2 Lothar Eichenberger 1700 7 3.5 21.5 9.00
7 11 Peter Bucher 1900 7 3.0 29.0 7.50
8 3 Jonathan Wiederkehr 1600 7 3.0 20.5 5.75
9 1 Kilian Pedolin 1500 7 2.5 24.0 5.00
10 4 Roland Burri 1550 7 2.0 23.5 4.75
11 12 Cees Roording 1100 7 2.0 21.0 3.50
12 8 Silvio Imboden 1100 7 1.0 25.0 3.50
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SMM 2025 - Spielplan

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Stabsübergabe bei der Spielleitung

Lothar übergibt den Schlüssel des Materialschranks an Kilian.
Lothar übergibt den Schlüssel des Materialschranks an Kilian.

Anlässlich der Generalversammlung des Schachclubs Lenzburg vom 16. Januar 2025 gab es eine wichtige personelle Veränderung: Spielleiter Lothar Eichenberger übergab sein Amt an Kilian Pedolin.

 

Lothar hatte diese Aufgabe ab Sommer 2013 nach und nach interimistisch übernommen und wurde 2015 offiziell zum Spielleiter gewählt. Während seiner Amtszeit hat er unter anderem die Homepage neu gestaltet und das beliebte "3-tägige" Schnellschachturnier nach dem Vorbild der Niederlenzer Meisterschaft und den Bärentöterpreis eingeführt. Präsident Sandro Wächter dankte Lothar für seinen Einsatz und die Versammlung würdigte diesen, indem sie ihn zum Ehrenmitglied des Schachclubs Lenzburg kürte.

 

Neuer Spielleiter ist Kilian Pedolin. Er freut sich auf seine Aufgabe und darauf neue Akzente zu setzen. Ein besonderes Anliegen von ihm ist es, jüngere Spieler für unseren Club zu begeistern und sie langfristig zu motivieren.

 

Neben seinem Rücktritt als Spielleiter hat Lothar auch die Leitung der zweiten Mannschaft an Raul Sanz übergeben. 

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Rauls Sanz ist Blitzmeister 2024

Raul Sanz holt sich die Blitzmeisterschaft mit 24 Punkten recht deutlich vor Michael Wigger mit 20.5 Punkten und Stephan Zaugg 20 Punkte. Raul erzielte eine respektable Quote von 62% und glänzte vor allem mit grosser Präsenz an den Turnieren. Er nahem an allen fünf Austragungen teil.

 

31 Spieler nahmen an mindestens einem der Blitzturniere teil.

 

Rang Name Neuj Frühj Somm Eröffn Chlaus  Pkt  Quote
1 Sanz, Raul 8.0 4.0 2.0 5.0 5.0 24.0 62%
2 Wigger, Michael     7.0 6.5 7.0 20.5 89%
3 Zaugg, Stephan 9.0   5.0   6.0 20.0 80%
4 Eichenberger, Lothar 5.0 4.0 3.0 3.0 2.0 17.0 44%
5 Bernet, David   5.0 4.0   4.0 13.0 57%
5 Bucher, Peter     5.0 4.0 4.0 13.0 57%
7 Priewasser, Jörg       5.0 7.0 12.0 75%
8 Oze, Norbert   6.0   5.0   11.0 79%
9 Burri, Roland   3.5   3.5 3.0 10.0 43%
9 Villars, Jacques   4.0 3.0   3.0 10.0 43%
11 Tanner, Philippe 4.0 2.5   2.5   9.0 39%
12 Wiederkehr, Jonathan 5.0 3.0       8.0 35%
13 Pedolin, Kilian 1.5 3.5   2.5   7.5 33%
14 Kwiatkowski, Maciej   7.0       7.0 100%
14 Mienert, Arnold     7.0     7.0 100%
16 Wiesinger, Martin         6.5 6.5 72%
17 Backlund, Björn U         6.0 6.0 67%
17 Secreti, Giovanni 6.0         6.0 67%
19 Schneider, Marcel         5.0 5.0 56%
20 Hertli, Jürg         4.5 4.5 50%
21 Betsche, Tim       4.0   4.0 57%
21 Oze, Bence       4.0   4.0 57%
23 Lang, Jochen         4.0 4.0 44%
23 Simon, Jürgen 4.0         4.0 44%
25 Roording, Cees 1.5 2.0       3.5 22%
26 Kranich, Frank   3.0       3.0 43%
26 Oze, Gergely       3.0   3.0 43%
28 Pfyffer, Bruno         3.0 3.0 33%
29 Bertschinger, René 1.0       2.0 3.0 17%
30 Baniclès, Sébastien   1.5       1.5 21%
31 Müller, Sebastian       1.0   1.0 14%

 

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Jacques gewinnt Weihnachtsblitz

Das letzte "Freie Spiel" des Jahres war mit 9 Spielern sensationell gut besucht. Eigentlich waren alle darauf aus, etwas "Gemütliches" zu machen. So begann der Abend auch zunächst einigermassen gemächlich in der Bar. Freudig begrüsst wurde Manu, der sich dank Phil in der Krone einfand und auch ganz gut zur anwesenden Truppe passte.

 

Aber Schach sollte dann doch noch gespielt werden. Die witzigen aber auch etwas komplizierten Handicap-Vorschläge von Lothar wurden ohne nähere Prüfung verworfen. Der scheidende Spielleiter scheint offenbar kein Gehör mehr zu finden. Da er zu allem Übel auch noch die Brille in der Bar liegen liess, übernahm sein designierter Nachfolger, Kilian, die Leitung des Turniers. Und Kilian tat dies absolut souverän. Man kann ihn an der GV also getrost wählen.

 

So ergab sich tatsächlich - fast streberhaft -  ein ernsthaftes und neun Runden langes Blitzturnier. Dieses gewann Jaques. Trotz einer Niederlage - seiner einzigen - gegen Dr. Max Euwe. Ein Ereignis, das letzterem sichtbar das Hohlkreuz versteifte und welches dieser bei jeder - oder auch ohne - Gelegenheit jedem, der es nicht hören wollte, kundtat. Zweiter wurde Lothar, der von Jacques und auch von Joni gedemütigt wurde. Der seit zwei Wochen amtierende Vereinsmeister Peter übte sich nur  gegen die beiden erstplatzierten in vornehmer Zurückhaltung und kassierte alle anderen ein. Die Feinwertung nahm ihm aber genau das übel und setzte ihn hinter den punktgleichen Lothar auf Rang drei. 

 

Leider zählt das Turnier - da spontan entstanden - nicht für die Blitzwertung. Schade, denn so hätte der Schreibende und Scheidende (Spielleiter) sogar noch von Gewinn der Blitzmeisterschaft träumen können. Aber nicht nur für ihn gab keine Trophäe zu gewinnen, sondern auch für Cees und Joni. Trotz ihres Überraschungssieges kriegten auch sie nur ein laues Weihnachtsbier statt - wie sonst in Lenzburg üblich - einen üppigen Bärentöterpreis. Joni, der übrigens verdienter Vierter wurde, kriegte immerhin seinen Gerstensaft bezahlt. Allen anderen war die entsprechende Offerte des Spielleiters schon wieder zu kompliziert. Na ja, wenigstens waren sie konsequent.

 

Ach ja, und dann verschmähte René, nebst dem Freibier, auch noch den für ihn ausgerollten roten Teppich. Trotz seiner legendären messerscharfen Analysen und wertvollen Vorschlägen zu den Geschehnissen im Verein wollte er sich partout nicht mit dem in einem Jahr frei werdenden Präsidentenamt anfreunden.

 

Jä noso, de halt. 

 

Und wenn sie nicht nach Hause gefahren sind, dann spielen sie noch heute. Schach. Oder Theater. Oder trinken ein Bierchen. Egal.

 

Frohe Weihnachten und es guets Nöis!

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Peter Bucher ist Vereinsmeister

Peter Bucher sichert sich den Titel des  Vereinsmeisters 2024 mit einer herausragenden Turnierleistung und einem schön herausgespielten Remis gegen Mitfavorit Michael Wigger in der letzten Runde.

 

 

Spannende Ausgangslage

Die Meisterschaft mit 14 Teilnehmern wurde mit einer Vorrunde in zwei Gruppen und einer Finalrunde gespielt. Die besten drei Spieler jeder Gruppe zogen in die Finalrunde ein, wo sie je gegen die drei besten der anderen Gruppe zu spielen hatten. Peter Bucher zeigte eine beeindruckende Form und gewann alle sieben (!) Partien der Vorrunde sowie die ersten beiden Spiele der Finalrunde.

 

Michael Wigger musste in der Vorrunde nur gegen Livio einen halben Punkt abgeben und gewann die übrigen sechs Partien. Auch er blieb in den ersten beiden Partien der Finalrunde souverän und stieg entsprechend mit dem kleinsten aller Rückstände,  einem halben Punkt, in den Showdown der letzten Runde. Dort genügte Peter somit ein Remis zum Turnier- und Titelgewinn.

 

Das packende Finale

Das direkte Aufeinandertreffen zwischen Peter und Michael am letzten Spielabend bot hochklassiges Schach. Peter durfte Weiss spielen, was sicher hilft, wenn ein Remis zum Titel reicht. Allerdings hat Michael 70 ELO-Punkte mehr in die Waagschale zu werfen, was den Schwarznachteil, wenn man den Statistiken glauben will, leicht überkompensiert. Eine spannende Ausgangslage war also gegeben. Die Spieler tauschten früh die weisse Dame gegen die zwei schwarzen Türme. Weiss musste also präzise spielen und alle Figuren plus Bauern sauber gedeckt halten, um den Drohungen und Gabelversuchen der schwarzen Königin zu entkommen. Sein Ziel: Möglichst ein Endspiel mit wenigen Bauern erreichen zu können. Und genau diesen Plan gelang es Peter in bemerkenswert abgeklärter Weise umzusetzen. Mit je vier Bauern und nur noch den genannten Schwerfiguren auf dem Brett konnte er "the black lady" mit seinen verdoppelten Türme einem Dauerangriff aussetzen und sich so das Remis sichern.

 

Ein Titel mit Ansage

Peter hatte schon einige Male am VM-Titel geschnuppert und diesen wiederholt nur sehr knapp verpasst, oft erst in der letzten Runde. Ganze vier mal war er schon Vizemeister. Nun aber ist es soweit: Endlich steht er - und das hochverdient - ganz oben auf dem Vereinstreppchen. Er holte 9.5 Punkte aus langen 10 Runden!

 

Vizemeister Michael Wigger

Michael spielte ein ebenso grandioses Turnier und erreichte ohne Niederlage und mit 9 Punkten aus 10 Partien den hervorragenden zweiten Platz. Die beiden ersten trennt  1.5 Punkte vor dem dritten Rang.

 

Jacques Villars gewinnt Kampf um Rang 3

Und dieser Rang 3 wurde in einer Nachholpartie zwischen Jacques und Lothar entschieden. Jacques konnte in einer taktischen Partie einen schönen Sieg einfahren und sich so den letzten Podestplatz sichern.

 

Rang Teilnehmer Pkt VR FinalGrp Pkt Fin Pkt Total SoBe
1 Bucher Peter 7.0 1-6 2.5 9.5 23.75
2 Wigger Michael 6.5 1-6 2.5 9.0 22.25
3 Villars Jacques 5.5 1-6 2.0 7.5 14.75
4 Mazzoni Livio 6.0 1-6 0.5 6.5 17.50
5 Eichenberger Lothar 5.0 1-6 1.0 6.0 11.00
6 Secreti Giovanni 5.0 1-6 0.5 5.5 10.75
7 Pedolin Kilian 4.5 7-10 1.5 6.0 8.75
8 Tanner Philipp 3.5 7-10 1.5 5.0 5.50
9 Simon Jürgen 3.0 7-10 0.5 3.5 6.75
10 Wiederkehr Joni 3.0 7-10 0.5 3.5 3.00
11 Müller Sebastian 2.0 11-13 1.5 3.5 3.00
12 Bertschinger, René 2.0 11-13 - 2.0 2.00
13 Roording Cees 2.0 11-13 - 2.0 1.00

 

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Vereinsmeisterschaft 2024 - Rangliste, Einzelergebnisse Vorrunden- und Finalspiele
Vereinsmeisterschaft Schachclub Lenzburg
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TAKTIV 35, 36 - Kalkulation und Kombinatorik

Schlagschach (Umwandlung nur in D,T,L,S erlaubt, Weiss am Zug. Gibt es eine Verteidigung?
Schlagschach (Umwandlung nur in D,T,L,S erlaubt, Weiss am Zug. Gibt es eine Verteidigung?

In TAKTIV Zyklen 35 und 36 stellte Jürg Hertli die Themen Kalkulation und Kombinatorik in den Mittelpunkt.

 

TAKTIV 35:

In einer Schach-Partie sind wir immer wieder gezwungen, einige Zugfolgen zu berechnen, aber

1. Ist dies äusserst schwierig, nicht mal Grossmeister schaffen immer alle sinnvollen Zugfolgen „3x ich-er“ zu berechnen …

2. Fehlt uns geeignetes Material um es selbst zu trainieren – und es dann zu überprüfen!

 

 

 

Am leichtesten sind Zwangszugsketten zu berechnen, also Antworten auf

- Schachgebote

- Mattdrohungen

- Grosse Materialverluste

 

Aber dies kommt zu selten vor in praktischen Partien – und wenn, fehlt uns oft die Zeit dazu!

 

Der TAKTIV-Zyklus 35 und 36  befasst sich mit Kombinatorik und geeigneten Trainings-Methoden dazu: Im ersten Teil lernen wir, lange Zwangszugketten zu berechnen.  Dazu eignet sich ein Training mit „Schlagschach“ (auch Fress-Schach oder Räuberschach genannt) ausgezeichnet. Die Regeln dazu sind genial einfach – und mit „Zwangszüge berechnen“ kann man schon ab dem 2. oder 3. Zug beginnen!

 

 

Regeln: Beim Schlagschach ist das Spielziel, keine Züge mehr zur Verfügung zu haben (keine Figuren mehr oder keine Zugmöglichkeit mehr). Es besteht Schlagzwang, d. h. wenn man am Zug ist und eine Figur des Gegners schlagen kann, so muss man auch eine Figur schlagen. Schachgebot und Matt sind aufgehoben: Der König kann wie eine normale Figur geschlagen werden. Bei Lichess.com (und gemäss Wiki) wird leider die Bauernumwandlung in einen König (!) erlaubt. Dies entschärft die Verteidigungsmöglichkeiten gegen den letzten Bauern gewaltig, weshalb Jürg empfiehlt das zu „verbieten“.

 

 

Taktiv 36:

Bei Partie-Kommentaren treffen wir immer wieder mal die Formulierung „petite combinaison“ an, was heisst das? Nun, übersetzt heisst es „kleine Kombination“. Gemeint sind zweizügige Abfolgen, die der Gegner übersehen hat! Auch wir übersehen solche Zugfolgen sehr häufig, sowohl im Angriff und vor allem bei der Verteidigung. Genau DIES können wir exzellent trainieren mit dem sogenannten ZWEI-ZUG-Schach!

 

ZIEL ist konstruieren EIGENER Zweizug-Drohungen und das Erkennen von Gegners Drohungen. Die Regeln dazu sind genial einfach – und mit „Zweizug-Drohungen kann man schon ab dem 2. oder 3. Zug beginnen!

 

Regeln:  Weiss Zieht 1x, ab dann jeder Spieler 2 Züge nacheinander. Wird dabei im ersten Teilzug Schach geboten, so muss auf den zweiten Zug verzichtet werden. Ein Schachgebot muss im ersten Teilzug pariert werden. Wenn ein Spieler zwar noch einen ersten, aber keinen zweiten Teilzug mehr machen kann, ist es ein Patt.

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Chlausblitz 2024

 

Turnierdetails und Rangliste: Chess-results.com - Chlausblitz 2024

 

Das Chlausblitz war wie erwartet eines der Höhepunkte des zu Ende gehenden Schachjahres in Lenzburg. 16 Teilnehmer schrieben sich ein, wobei deren sieben eine ELO-Zahl von über 1900 in die Waagschale werfen konnten. Vier Gäste aus Brugg, Baden und den Schachturnier gaben sich die Ehre.

 

Kassier Jacques Villars hatte wieder sechs Riesen-Gritibänze besorgt. Drei für das Turnierpodest je einen für den besten U1900, den besten U1700 und schliesslich den legendären Bärentöterpreis für den grösste Überraschungssieg.

 

Gespielt wurden lange neun Runden. Die Gritibänze müssen schliesslich verdient werden. Das Turnier war von Runde 1-9 spannend. Ab Runde zwei bis 8 prügelten sich die 7 Topfavoriten und  nahmen sich Punkte ab. Alle hielten den Kontakt zur Spitze. Schliesslich gab es zwei Spieler mit 7 Punkten. Beide mit den genau gleichen Feinwertungen. Aber einer hatte einen Sieg mehr und wurde dadurch Turniersieger: Jörg Priewasser aus Brugg. Zweiter wurde - quasi ex aequo - Michael Wigger. Den dritten Rang holte sich Martin Wiesinger mit nur einem halben Punkt Rückstand. Da der Turniersieger aus Brugg auf den Gritibänz zugunsten der Lenzburger Spieler verzichtete (eine sehr schöne Geste von Jörg), durfte auch der vierplatzierte Björn Backlund (6 Punkte) eines der begehrten "Gebäckstücke" mit nach Hause nehmen.

 

Die Preis für den besten U1900 holte sich Raul Sanz mit 5 Punkten und jenen für den besten U1700 Jochen Lang der SG Baden mit deren 4.

 

Den Bärentöterpreis holte sich - wie im Vorjahr - absolut verdient René Bertschinger mit seinen Siegen gegen Jochen und Lothar, die beide knapp 500 ELO höher gewertet sind. 

 

Spielleiter Lothar Eichenberger, der sein letztes Turnier in dieser Funktion leitete, hatte noch 5 Lindt-Schokokläuse gespendet, die er nach subjektiven Kriterien an Sieger Jörg Priewasser (der ja auf den Griti verzichtet hatte), Marcel Schneider,  Jaques Villars, David Bernet und Roland Burri vergab.  

 

Rangliste:  Stand nach der 9. Runde 
Rang TNr Teilnehmer TWZ At G S R V Punkt Buchh SoBerg
1 1 Priewasser, Jörg 2126 A 9 7 0 2 7.0 43.0 30.50
2 7 Wigger, Michael 1927 A 9 6 2 1 7.0 43.0 30.50
3 6 Wiesinger, Martin 1931 A 9 6 1 2 6.5 44.5 30.00
4 2 Backlund, Björn U 2080 A 9 4 4 1 6.0 44.0 27.00
5 4 Zaugg, Stephan 1975 A 9 6 0 3 6.0 43.0 22.50
6 3 Schneider, Marcel   2044 A 9 5 0 4 5.0 41.5 16.00
7 9 Sanz, Raul 1836 B 9 4 2 3 5.0 38.5 14.50
8 5 Hertli, Jürg 1953 A 9 4 1 4 4.5 43.5 16.50
9 10 Bernet, David 1814 B 9 4 0 5 4.0 38.0 9.00
10 13 Lang, Jochen 1686 C 9 3 2 4 4.0 36.5 16.00
11 8 Bucher, Peter 1858 B 9 4 0 5 4.0 31.0 12.00
12 15 Burri, Roland 1444 C 9 3 0 6 3.0 34.0 5.00
13 12 Pfyffer, Bruno 1730 B 9 3 0 6 3.0 33.5 5.00
14 11 Villars, Jacques 1743 B 9 3 0 6 3.0 32.5 9.00
15 14 Eichenberger, Lot 1660 C 9 2 0 7 2.0 33.5 7.00
16 16 Bertschinger, Ren 1200 C 9 2 0 7 2.0 32.0 4.00
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8. Schnellschachturnier Lenzburg 2024

Letzte drei Wochen stand im Programm des Schachclubs wieder mal "Schnellschachturnier"! An den drei Abenden wurden in neun intensiven Runden  in zwei Kategorien die besten "Rapidler" gekürt. Kategorie A für die „Cracks“ mit ELO über 1700 und Kategorie B entsprechend für jene darunter.

 

Kategorie A: Die vier Topspieler um über 2000 ELO schenkten sich gar nichts und gaben sich auch gegen die Schwächeren kaum eine Blösse. Nur Norbert Oze liess sich von Roland Burri ein Remis abluchsen. Er kompensierte dies aber mit Siegen gegen Stephan Zaugg, Michael Wigger und spielte Remis gegen Björn Backlund. Mit 8 aus 9 bewies wieder einmal seine Turnierschachstärke, und holte den verdienten Sieg vor Björn Backlund und Stephan Zaugg.

 

Kategorie B: Gleich drei Spieler wagten sich zum ersten Mal ins Turniergetümmel. Zwei davon, Naveen und Jens von Oppeln spielten sich gar direkt aufs Treppchen und holten mit 4 Punkten Platz 2 und 3. Den B-Titel  sicherte sich aber Roland Burri Absolut verdient, denn mit einem Sieg gegen Jacques Villars, dem erwähnten Remis gegen den Gesamtturniersieger Norbert Oze und einem ebensolchen gegen Peter Bucher holte er zwei seiner 4.5 Punkte von ELO-stärkeren Gegnern.

 

Wie jedes Jahr gab es für die Podestplätze Barpreise und eine tollen Gabentisch.

 

 Resultate und Gesamtrangliste:

Chess-results.com - 8. Schnellschachturnier Lenzburg 2024

 

Rangliste:  Stand nach der 9. Runde 
Kategorie A
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 4 Oze, Norbert 1971 9 8.0 42.0 36.25
2 1 Backlund, Björn U 2079 9 7.5 42.5 31.50
3 3 Zaugg, Stephan 1975 9 7.0 43.5 29.50
4 5 Wigger, Michael 1923 9 6.0 43.5 24.75
5 6 Bucher, Peter 1860 9 5.0 44.5 17.25
6 9 Eichenberger, Lot 1701 9 4.0 44.0 11.50
7 7 Sanz, Raul 1836 9 4.0 42.5 12.50
8 8 Villars, Jacques 1752 9 4.0 42.0 12.00
9 2 - ausgetreten - 2002 3 2.0 24.5 7.50

 

Rangliste:  Stand nach der 9. Runde 
Kategorie B
Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 14 Burri, Roland 1410 9 4.5 42.0 18.00
2 15 Naveen 1200 9 4.0 31.5 10.50
3 18 von Oppeln, Jens 1350 6 4.0 24.5 9.50
4 11 Simon, Jürgen 1587 9 3.5 37.0 13.25
5 13 Wiederkehr, Jonat 1436 9 3.5 34.0 10.50
6 17 Bertschinger, Ren 1100 9 3.0 35.0 5.00
7 16 Euwe, Dr. Max 1100 6 3.0 32.0 11.00
8 12 Bolettieri, Sandr 1575 8 2.0 30.0 2.00
9 10 Haag, Walter 1599 6 2.0 29.0 7.50
10 19 Ruffner, Rene   3 0.0 9.0 0.00

 

Rangliste:  Stand nach der 9. Runde

Gesamtturnier

Rang TNr Teilnehmer TWZ G Punkt Buchh SoBerg
1 4 Oze, Norbert 1971 9 8.0 42.0 36.25
2 1 Backlund, Björn U 2079 9 7.5 42.5 31.50
3 3 Zaugg, Stephan 1975 9 7.0 43.5 29.50
4 5 Wigger, Michael 1923 9 6.0 43.5 24.75
5 6 Bucher, Peter 1860 9 5.0 44.5 17.25
6 14 Burri, Roland 1410 9 4.5 42.0 18.00
7 9 Eichenberger, Lot 1701 9 4.0 44.0 11.50
8 7 Sanz, Raul 1836 9 4.0 42.5 12.50
9 8 Villars, Jacques 1752 9 4.0 42.0 12.00
10 15 Naveen 1200 9 4.0 31.5 10.50
11 18 von Oppeln, Jens 1350 6 4.0 24.5 9.50
12 11 Simon, Jürgen 1587 9 3.5 37.0 13.25
13 13 Wiederkehr, Jonat 1436 9 3.5 34.0 10.50
14 17 Bertschinger, Ren 1100 9 3.0 35.0 5.00
15 16 Euwe, Dr. Max 1100 6 3.0 32.0 11.00
16 12 Bolettieri, Sandr 1575 8 2.0 30.0 2.00
17 10 Haag, Walter 1599 6 2.0 29.0 7.50
18 2 - ausgetreten - 2002 3 2.0 24.5 7.50
19 19 Ruffner, Rene   3 0.0 9.0 0.00
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94. Aargauischer Schachtag 2024

Zu seinem 80. Jahrestag führte der Schachclub Lenzburg am 20. Oktober 2024 den 94. Aargauischen Schachtag durch. Als Spiellokal konnte der alte Gemeindesaal gebucht werden. 

 

Insgesamt haben sich 127 Spieler aus 11 Vereinen eingetragen.

Turnier A: 28 Spieler

Turnier B: 66 Spieler davon 4 Damen

Turnier C: 33 Spieler (Junioren/Kinder) 

 

 

Es war ein ereignisreicher Tag im wunderschönen alten Gemeindesaal in Lenzburg. Die ersten Helfer begannen schon vor sieben Uhr mit dem Einrichten. Viertel vor neun eröffnete Clubpräsident Sandro Wächter den offiziellen Teil mit einer kurzen Ansprache, Hanspeter Schürmann tat dasselbe als Vertreter des Schachverbandes Aargau und Andreas Schmid, Stadtrat von Lenzburg, überbrachte Grussworte der Gastgebergemeinde an die grosse Teilnehmerschaft. Dann ging es los mit dem eifrigen Kampf um Felder und Figuren.

 

In Stärkeklasse A (über 1700 ELO) gewann IM Felix Hindermann mit 6 Punkten aus 7 Runden vor dem toll aufspielenden Björn Backlund (5.5), der für Lenzburg antrat. Dritter wurde Jörg Priewasser aus Brugg. Stephan Zaugg (4. 4.5P), Michael Wigger (8., 4.5 P) und Rolf Walti (9., 4.5 P) sorgten dafür, dass vier Lenzburger in den Top 10 der Rangliste eingetragen sind.

 

In Stärkeklasse B konnte sich mit Carmen Britschgi (6 Punkte) eine Dame durchsetzen. Platz 2 holte sich das 11-jährige Talent Felix Phung ebenfalls mit 6 Punkte aus 7 Runden. Felix verzichtete darauf, in Kat C um den Titel Aarg. Jugend-Schnellschachmeister zu spielen und bevorzugte die Erwachsenenkategorie B, wo er den Sieg nur um ein paar Zweitwertungspunkte verpasste. Dritter wurde Leo Marty, auch ein Junior. Simon Jürgen kämpfte lange um den Turniersieg mit, wurde dann mit 5 Punkten Siebter.

 

In Juniorenkategorie C musste ein Stichkampf entscheiden, U-16 Junior Benjamin Moser (SC Lenzburg) setzte sich vor dem Punktgleichen Elijah Kloter (U-12, Brugg) durch. Marcus Jack sorgte als dritter dafür, dass Lenzburg gleich doppelt auf dem Podest vertreten war. Mit Théo Comby (Rang 4, 5 Punkte) und David Balog (10., 4P) konnten sich zwei weitere Lenzburger in den ersten 10 rangieren.

 

Mannschaftswertung

Lenzburg hatte sich den Turniersieg in der Mannschaftwertung zum Ziel gesetzt und hatte entsprechend ein aussergewöhnlich starkes Team am Start. 16 Lenzburger nahmen teil, davon 9 in Stärkeklasse A. Die erste SMM-Mannschaft, welche letztes Jahr noch in der Nati B spielte, war gut vertreten. Aber auch einige "Legenden" liessen es sich nicht nehmen, am Heimturnier für Lenzburg auf Punktejagd zu gehen. Zu nennen sind etwa Emil Klaus, Beat Troller, Philipp Moser und Markus Eichenberger. Mit Martin Schmid, Rolf Walti und Walter Haag kamen weitere hinzu, die eine sehr lange Anreise in Kauf nahmen, um das Team zu unterstützen.

Gereicht hat es dann trotzdem nicht - aber der Sieg wurde nur um Haarebreite verpasst. Denn auch der SK Aarau war auf Mission Tagessieg und war gleich mit zwei FM und weiteren Ü2000-Spieler angereist. Es wurde ein Kopf-an-Kopf- Rennen der beiden befreundeten Clubs, welches erst in der letzten Runde mit nur 4 Punkten Differenz zugunsten der Aarauer entschieden wurde. In Kat A wird für einen Sieg 10 Wertungspunkte vergeben und in den anderen Kategorien deren 6. Vier Punkte sind bei dieser Punktevergabe und bei 7 Partien x 6 Mitglieder pro Mannschaft tatsächlich ein höchst knappes Ergebnis. Lenzburgs zweite Mannschaft erreichte übrigens den besten Platz aller "Nummern 2" und holte Rang 6 . Die Mannschaften bestehen jeweils aus 6 Spielern und deren Zusammensetzung wird erst nach Ende des Turniers gebildet: Die sechs Spieler eines Clubs mit den meisten Wertungspunkten, werden als Mannschaft 1 gewertet. 

 

Gelungene Austragung ohne Pannen 

Lenzburg stellte nicht nur tolle Mannschaften, sondern stemmte zusätzlich auch das gesamte Turnier mit vielen Helfern, die im Einsatz waren. Diese sorgten für einen reibungslaufen Ablauf und damit für ein wunderbares, stimmiges Turnier. 

 

 

Die Ranglisten werden auf dem Schach-Resultatserver
chess-results.com publiziert. Die direkten Links zu den einzelnen Kategorien sind folgende:

 

Ranglisten

Stärkeklasse A:  94. Aargauischer Schachtag 2024 (Kat. A)

Stärkeklasse B:  94. Aargauischer Schachtag 2024 (Kat. B)

Stärkeklasse C:  94. Aargauischer Schachtag 2024 (Kat. C)

 

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Schachtag 2024 - Mannschaftswertung
94.Aargauischer Schachtag - Mannschaftsw
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Schachtag 2024 - Rangliste Kategorie A
94. Aargauischer Schachtag Rangliste Kat
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Schachtag 2024 - Rangliste Kategorie B
94. Aargauischer Schachtag Rangliste Kat
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Schachtag 2024 - Rangliste Kategorie C
94. Aargauischer Schachtag Rangliste Kat
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SMM-Schlussranglisten

Die Mannschaften des Schachclubs Lenzburg bewegten sich alle im Mittelfeld, bis auf SCL 3, das leider den Abstieg in die 4. Liga nicht verhindern konnte. SCL 3 war mit vielen neuen Clubmitgliedern angetreten.
SCL 4 hatte während der Saison nicht weniger als 11 Junioren im Einsatz.

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Michael Wigger ist Cupsieger

Michael Wigger gewinnt den Cup 2024. In einem spannenden und dynamischen Finale erspielte sich sein Finalgegner Stephan Zaugg, der die weissen Steine führte, zunächst einen spürbaren Vorteil. Ein unglücklicher Gegenangriff auf die schwarze Dame als Antwort auf einen angegriffenen weissen Turm kostete Stephan aber die Qualität und 28 Züge später die Partie. 

 

Bild: Stockfish honoriert die weisse Stellung trotz aktuellem Minusbauern mit +1.4. Nach 25. Te2 La3 gefolgt von 26. axb5 hätte Schwarz nicht mit dem Turm auf b5 zurücknehmen können, wegen des schwer zu sehenden Doppelangriffs Dd3. Weiss wird daher im 27. Zug den Bauern mit Dd3 decken und später auch den Bauern c7 gewinnen können, wonach die Stellung für Schwarz wohl kaum mehr zu halten ist.

 

Weiss spielte aber in der Diagrammstellung 24.e5? mit Damenangriff, was Schwarz einfach mit 24..Lxc1 - ebenfalls mit Damenangriff - beantworten kann. Der Nachziehenden gewinnt die Qualität und erhält damit klaren Vorteil.

 

Für Michael ist es der erste Cupgewinn. Und er kann gar noch das Double anstreben, denn er spielt auch in der Vereinsmeisterschaft noch im Titelrennen mit. Aktuell liegt er dort einen halben Punkt hinter Peter Bucher, das Direktduell steht noch aus. 

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SMM R7-2024 - Personalnot in allen Teams

Die letzte Runde der SMM Saison 2024 war geprägt von grosser Personalnot. Alle Teams hatten bedeutende Abwesenheiten zu beklagen und suchten händeringend nach neuen Einsatzkräften. Noch wenige Tage vor dem Match hatte gar ein Mannschaftsforfait der vierten Mannschaft gedroht. Deutlich verschärft wurde die Situation durch den Umstand, dass  drei der vier Teams sich noch im Abstiegskampf befanden. Doch der Reihe nach:

 

Für SCL1 war die Ausganslage so, dass es auswärts ein Remis brauchte, um nicht auf die Schützenhilfe anderer Mannschaften angewiesen zu sein. Drei Stammspieler fehlten aber. Der Einsatz von Martin Schmid (SCL2)  war schon länger geplant, Michael Wigger, eigentlich Mannschaftsleiter von SCL4 und Tim Betsche ergänzten das Team. Und die Jungs kämpften hervorragend: Siege durch Arnold Mienert und Norbert Oze plus Remis an allen 6 weiteren Brettern (Björn Backlund, Michael Wigger, Martin Schmid, Rolf Walti, Tim Betsche, Oliver Killer) brachte dem Team einen Sieg und damit den Ligaerhalt. Besonders erwähnenswert sind die Remis von Björn gegen Richard Zweifel (2234!) in über 120 Zügen und jenes von U-18 Junior Tim Betsche gegen den gleichaltrigen Gavin Zweifel (1825). Tim konnte sich nach Turmverlust in ein ewiges Schach retten.  SCL1 wird die Saison auf dem sicheren Platz 4 beenden.

 

SCL2 hatte drei seiner vier Spitzenspieler plus Mannschaftsleiter Lothar nicht zur Verfügung. Und die Ausgangslage war dieselbe wie beim "Eins": Mindestens ein Remis musste her. Lange sah es danach aus, dass man nur zu fünft und mit nur einem Spieler über 1900 antreten musste. Doch dann kam der Tipp von Maciej: In Aarau gab es einen spielstarken U-18 aus der Ukraine, der bislang noch keinen SMM-Einsatz geleistet hatte. Ein Telefonat später war die Mannschaft komplett und die Stärke des Teams erlaubte es ML Lothar gar, die Aufstellung von "Notbetrieb" auf "mögliche Punkte an allen Brettern" umzustellen. Und tatsächlich: Neuzugang Artem Gontsul, der bei seinem ersten Einsatz gleich mit Schwarz an Brett 1 spielte, siegte gegen Astrid Lutz (1913). Da auch Maciej Kwiatkowski herausragend gegen den Topspieler Mosko Grünberger (2051) und  Jürgen Simon sensationell gegen Helmut Locher (1879) gewannen, sowie Peter Bucher und Ramid Hamidi noch ein Remis beisteuerten, war der Auswärtssieg geritzt. Die zweite Mannschaft klettert damit sogar auf den hervorragenden dritten Rang.

 

SLC3 War bereits vor dem Match so gut wie abgestiegen. Nur ein Kantersieg bei gleichzeitiger Schützenhilfe hätte noch helfen können. Doch, der Leser ahnt es, massive Personalnot und das Fehler des stärksten Spielers machten dieses Unterfangen unmöglich. ML Philipp Tanner musste einiges leisten, um überhaupt komplett antreten zu können. Die Mannschaft spielte recht gut, kam aber auswärts gegen ein starkes Seebach 1 dennoch unter die Räder. SCL4 wird nächste Saison in der 4. Liga spielen. Das ist keine Katastrophe wird dies doch den neueren Spielern erreichbare Gegner verschaffen.

 

Am schlimmsten traf es SCL4: Der Mannschaftsleiter und Tim Betsche halfen bei SLC1 aus und alle anderen älteren Spieler waren nicht verfügbar oder nicht mehr spielberechtigt, da sie schon zu viele Einsätze in anderen Teams geleistet hatten. Lange sah es also nach einem dicken Mannschaftsforfait aus. Das Team hatte schon die ganze Saison über sehr viele Junioren im Einsatz und so war der letzte mögliche Versuch, noch weitere Jugendliche oder Kinder für gewinnen zu können. Aber auch dann brauchte es aber noch jemand, der die Rolle des ML übernahm und mit diesen jungen Spielern nach Zürich fuhr. Der aktuelle ML war ja zu der Zeit in Zug im Einsatz. Sensationellerweise gelang es, beide Anforderungen zu erfüllen. Dank den Jugendleitern von Lenzburg (Arnold Mienert) und Niederlenz (Roland Burri) welche weitere Spieler rekrutieren konnten und der Koordination durch ML Michael Wigger konnte das Unmögliche möglich gemacht werden. U-20 Junior Luca Rusconi übernahm die verantwortungsvolle Aufgabe, mit einem U-16, einem U-14, zwei U12 und sogar einem U-10-Junior nach Zürich zu reisen und dort das Team zu leiten. Luca erfüllte diese Aufgabe hervorragend - man kann ihm hierfür nicht genug danken. Das Team wies einen Altersschnitt von 13 Jahren auf. Dass dann alle ihr Spiel verloren, ist in Anbetracht des dank grossartigem Einsatz aller Beteiligten verhinderten Mannschaftsforfaits lediglich eine Randnotiz. Für die Jungs war es ein tolles Erlebnis. Und für SCL4 spielt die Niederlage keine Rolle, denn es war das einzige Team, das den Ligaerhalt schon vor der letzten Runde hatte sicherstellen können.

 

Paarung Datum  Resultat   
Zug 1 - Lenzburg 1    Sa, 14.09.2024      3 - 5
Trümmerfeld 2 - Lenzburg 2    Mo, 09.09.2024           2 - 4
Seebach 1 - Lenzburg 3       Mi, 11.09.2024      6 - 0 
Zürich 4 - Lenzburg 4       Sa, 14.09.2024      6 - 0 

 

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SMM Runde 6/24: Nur ein Remis auf 4 Teams

Nach der erfolgreichen Runde 5 folgte in Runde 6 etwas Ernüchterung. 3 Mannschaften verloren - nur Lenzburg 2 konnte ein Remis holen.

 

SCL1 verlor auswärts gegen Brugg 1. ML Sebastian Hoffmann konne den einzigen Sieg holen. Björn Backlund an Brett 1 sowie Norbert Oze und Oliver Killier holten die Remis zum 2½-5½ Endstand. Lenzburg braucht nun gegen das Schlusslicht Zug ein Unentschieden, um ohne fremde Hilfe den Ligaerhalt zu sichern. Zug hat noch kleine Rettungschancen, weshalb sie wohl einige Gegenwehr bieten werden.

 

SCL2 holte in Birsfelden ein Remis. Martin Schmied, Jacques Villars und Peter Bucher holten schöne Siege zum 3:3. Auch Lenzburg muss gegen Trümmerfeld einen Mannschaftspunkt erzielen um nicht auf Hilfe anderer Teams angewiesen zu sein.


Nur noch theoretische Chancen auf den Ligaerhalt hat SCL3. Die Mannschaft verlor gegen Riesbach 1 mit  1½-4½. David Bernet gewann, Giovanni Secreti spielte remis. Die Mannschaft war wiederum mit 4 Spielern angetreten, welche erst seit kurzem im Clubschach mitspielen. ML Philipp Tanner macht da einen grossartigen Job, neue Spieler zu integrieren.  

 

SCL4 verlor gegen Massagno mit  2½-5½. Tim Betsche konnte an Brett 1 gewinnen. Michael Wigger, Nikita Sosnovski und Livio Mazzoni holten je ein Remis.  Trotz der Niederlage ist Lenzburg 4 gesichert und wird auch nächste Saison 3. Liga spielen können. Die Mannschaft hatte wiederum 3 Junioren mit am Start. Bemerkenswert ist der Altersunterschied vom jüngsten Spieler (Benjamin Moser) zum ältesten Livio Mazzoni. Dieser beträgt ganze 76 Jahre.

 

Wichtige Aufbauarbeit in SCL3 und SCL4

Ich möchte hier das Augenmerk auf die beiden 3. Liga-Teams richten:
Die beiden ML leisten grossartiges sei es in der Förderung der Jugend oder der Entwicklung und Integration neuer Spieler. Das macht die Arbeit für die beiden Teamleiter nicht gerade leicht und bedeutet dauernde  Wechsel innerhalb der Mannschaft und stark schwankende Leistungen am Brett. Der Wert ihrer Arbeit für den Club kann nicht hoch genug geschätzt werden. 

 

Daher die Würdigung dieser beiden Mannschaften: Was für tolle Teams!

 

 

Paarung Datum  Resultat   
Lenzburg 1 - Brugg 1    Sa, 22.06.2024   2½ - 5½
Birsfelden/Rössli 1 - Lenzburg 2    Do, 20.06.2024           3 - 3
Riesbach 1 - Lenzburg 3       Do, 20.06.2024    4½ - 1½ 
Lenzburg 4 - Massagno 1      Sa, 22.06.2024         2½ - 3½

 

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Eröffnungsblitz 2024

Michael gewinnt das Eröffnungsblitz mit 6.5 Punkten in 9 Runden vor dem Brugger Gast Jörg Priewasser (5 Punkte), der den punktgleichen Norbert Oze dank besserer Zweitwertung auf den 3. Platz verweisen konnte. 13 Spieler ist eine schöne Teilnehmerzahl. Mit dabei waren drei Gäste: Neben dem 1. Liga-Spieler Jörg waren auch die Söhne von Norbert am Turnier dabei. Auch sie beide zeigten ein tolle Leistung. 

 

Rang Name ELO Punkte BH BH-C1 BWG User  S  R  V
1 Wigger, Michael 1927 6.5 28.0 25.5 3 0 6 1 0
2 Priewasser, Jörg 2098 5.0 33.0 29.5 2 0 4 2 1
3 Oze, Norbert 1988 5.0 30.0 27.0 3 0 5 0 2
4 Sanz, Raul 1836 5.0 29.0 26.0 1 0 5 0 2
5 Betsche, Tim 1494 4.0 27.0 26.0 1 0 4 0 3
6 Oze, Bence 0 4.0 27.0 24.5 0 0 4 0 3
7 Bucher, Peter 1843 4.0 25.5 24.5 2 0 4 0 3
8 Burri, Roland 1419 3.5 31.0 28.5 1 0 3 1 3
9 Eichenberger, Lothar 0 3.0 25.5 24.5 0 0 3 0 4
10 Oze, Gergely 0 3.0 24.0 23.0 2 0 3 0 4
11 Pedolin, Kilian 1375 2.5 23.5 22.5 0 0 2 1 4
12 Tanner, Philippe 1545 2.5 19.5 18.5 1 0 2 1 4
13 Müller, Sebastian 0 1.0 20.0 19.0 0 0 1 0 6
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Arnold gewinnt das erste Sommerblitz

Nachdem das Vereinsjahr auf das Kalenderjahr umgestellt wurde, findet die GV im Januar statt. Das schaffte Ende Juni Platz für ein erstes Sommerblitz. Immerhin 9 Spieler fanden sich ein, darunter ein starkes Quartett als Turnierfavoriten. Diese liessen aber ab und an auch Spieler des "erweiterten Kreises" punkten, weshalb die Spannung über das ganze Turnier hoch blieb. Am Ende konnte sich Arnold Mienert mit 7 aus 9 dank der besseren Zweitwertung durchsetzen. Zweiter wurde Michael Wigger mit ebenfalls 7 aus 9. Für den dritten Rang reichten Stephan Zaugg 5 Punkte und bessere "B-Noten" als Peter Bucher, der vierter wurde.

 

Das Wesentliche dieses letzten Abends vor der Sommerpause war dann der gemütliche Austausch draussen in der Launch bei einem Bierchen und (für einmal) herrlich sommerlichem Wetter.

 

Rang Name TWZ Punkte  SoBe      DB  BWG
1 Mienert, Arnold 1999 7 24 0 3
2 Wigger, Michael 1927 7 22 0 3
3 Zaugg, Stephan 2003 5 17 0 2
4 Bucher, Peter 1843 5 12 0 2
5 Bernet, David 1832 4 10 0 2
6 Eichenberger, Lothar 1725 3 7 1 1
7 Villars, Jacques 1736 3 7 0 1
8 Sanz, Raul 1836 2 3 0 1
9 Wiederkehr, Jonathan 0 0 0 0 0

 

TWZ = Turnierwertungszahl (ELO)

SoBe = Sonneborn-Berger-Wertung

DB = direkte Begegnung

BWG = Siege mit Schwarz

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SMM Runde 5/24: 3 Mannschaften gewinnen

Runde 5 Runde der SMM 2024 brachte Siege für drei der vier Lenzburger Mannschaften. Und von 5 Junioren, die auf 3 Mannschaften verteilt zum Einsatz kamen, punkteten deren 4. Der fünfte stand auch auf Gewinn, wickelte dann aber falsch ab.

 

SCL1 gewann auswärts gegen Nimzowitsch 2 mit 5 - 3. Junior Tim Betsche holte bei seinem Einstand in der ersten Liga ein Remis. Sein Gegner hat eine Wertungszahl von 1867. Michael Bühler, Björn Backlund konnten gewinnen. Nebst Tim steuerten auch Rolf Walti, Stephan Zaugg und Oliver Killer einen halben Punkt bei.

 

 

Auch SCL2 konnte mit einem Vollerfolg im Heimspiel gegen Riehen 4 den schlechten Saisonauftakt vergessen machen. Jürg Hertli und Maciej Kwiatkowski konnten wunderbare Siege einfahren. Vor allem Maciejs Schlusskombination war höchst sehenswert. Da Raul Sanz (an Brett 1!), Roland Burri und Lothar Eichenberger remis spielten, lautete das Schlussresultat 3½-2½.


SCL3 musste etwas ersatzgeschwächt antreten und verlor gegen ein starkes Baden 2 deutlich mit 1-5. Livio Mazzoni und Junior Nikita Sosnovski holen je einen halben Punkt. Es gab zwar keinen Punkt, aber allemal eindrücklich war Kilians zäher Verteidigungskampf vor versammeltem Publikum gegen seinen 500 ELO höher gewerteten Gegner, der zudem mit einen Mehrqualität ins Endspiel eintreten durfte.

 

SCL4 gewann gegen Tribschen 4 deutlich mit 4½-1½. Die Mannschaft war mit drei Junioren angetreten. U-14 Spieler Rasmus Johannesson konnte gewinnen und sein U-14-Kollege Théo Comby holte ein Remis. Um ein Haar hätte auch U-16 Junior Raffaele di Meo gewonnen. Eine falsche Abwicklung in einer Gewinnstellung, kostete ihn dann aber den ganzen  Punkt. An den Brettern 1-3 sorgten Arnold Mienert, Michael Wigger und Jacques Villars mit Siegen für die weiteren Brettpunkte zum klaren Triumph.

 

Paarung Datum  Resultat   
Nimzowitsch 2 - Lenzburg 1    Sa, 22.06.2024     3  -  5
Lenzburg 2 - Riehen 4    Do, 20.06.2024         3½ - 2½
Lenzburg 3 - Baden 2       Do, 20.06.2024     1  -  5 
Triebschen 4 - Lenzburg 4      Sa, 22.06.2024         1½ - 4½

 

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Aargauer Jugendschach-Grand-Prix 2024, Turnier 3

 

Am Samstag, 15.06.204 fand in der würdevollen Atmosphäre des historischen alten Gemeindesaals Lenzburg das 3. Turnier des "Aargauer Jugendschach-Grand-Prix" statt. Inmitten der Altstadt von Lenzburg, trafen sich 67 junge Schachtalente, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

 

Die Kinder und Jugendliche, voller Begeisterung und Konzentration, füllten diesen schönen Saal mit einem einzigartigen Flair. Turnierleiter Arnold Mienert hat da ganze Arbeit geleistet, um ein organisiertes Turnier in einem besonderen Rahmen anbieten zu können.

 

Die Teilnehmer spielten in den Kategorien U16 und U12, wobei aber alle gegeneinander gepaart wurden (gemischtes Gesamtturnier).

 

Kat U16 gewann Jonas Gion Perego des Schachclubs Brugg, der mit dem Punktemaximum von 7 Siegen aus 7 Runden auch Gesamtturniersieger wurde. Zweiter der Kat U16 wurde Iskander Bashirov des SK Aarau vor Vernmulyadeep Mallipudi aus Klingnau-Döttingen.

 

Die U12 konnte Yansheng Gong ebenfalls aus Brugg für sich entscheiden. Er holte mit 6 Punkten aus 7 Runden sensationell der zweiten Platz des Gesamtturniers. U12-Rang 2 und ebenso guter Gesamtdritter wurde Prathyush Sunilkumar der SG Baden mit 5 Punkten vor Jonas Posch aus Brugg.

 

Als bestes Mädchen wurde die 7-jährige Tina Phung der SG Baden, welche ,mit 4 Punkten den hervorragenden 17 Gesamtrang erzielte.

 

Die Jugend ist also vielversprechend. 

 

Offizielle Turnierseite des Schachverbandes Aargau:

Überblick Aargauer Jugendschach-Grand-Prix 2024 – Schachverband Aargau (schachaargau.ch)

 

Resultatseite des Schachclubs Lenzburg:

Aargauischer Jugendschach Grand-Prix 2024 3. Turnier (chessresults.ch)

 

Rang Name Verein Kat TWZ  S  R  V  Pkt  BH BHC1
1 Perego, Jonas Gion Brugg U16 1696 7 0 0 7.0  34.0 31.0
2 Gong, Yansheng Brugg U12 1509 6 0 1 6.0 29.0 28.0
3 Sunilkumar, Prathyush Baden SG U12 1559 5 1 1 5.5 33.0 30.0
4 Bashirov, Iskander Aarau SK U16 1481 4 3 0 5.5 31.5 28.5
5 Mallipudi, Vernmulyadeep Döttingen-Klingnau U16 1575 5 1 1 5.5 31.0 28.0
6 Koya, Pranav Baden SG U16 1630 5 0 2 5.0 33.0 31.0
7 Brönnimann, Pascal Brugg U16 1613 4 2 1 5.0 31.5 28.5
8 Posch, Jonas Brugg U12 1446 5 0 2 5.0 30.5 27.5
9 Vemulapati, Sathvik Brugg U16 1308 5 0 2 5.0 27.5 24.5
10 De Meo, Raffaele Lenzburg U16 0 5 0 2 5.0 27.5 24.5
11 Monferrini, Mirco Aarau SK U12 1254 5 0 2 5.0 26.5 24.5
12 Von Siebenthal, Julian Aarau SK U16 0 5 0 2 5.0 22.0 20.0
13 Mallipudi, Jovin Nimaikarthik Döttingen-Klingnau U12 1465 4 1 2 4.5 31.5 29.0
14 Moser, Benjamin Lenzburg U16 0 3 3 1 4.5 31.0 28.0
15 Comby, Théo Lenzburg U16 1290 4 1 2 4.5 30.5 28.0
16 Phung, Felix Baden SG U12 1443 4 1 2 4.5 30.5 27.5
17 Phung, Tina Baden SG U12 1180 4 1 2 4.5 30.0 28.0
18 Vemulapati, Ruthvik Brugg U16 1501 3 3 1 4.5 29.0 27.0
19 Marti, Jonas Baden SG U12 1255 4 1 2 4.5 28.5 25.5
20 Kumaran, Herresh Aarau SK U12 0 4 1 2 4.5 23.0 21.0
21 Hartmann, Leon Aarau SK U12 1234 4 0 3 4.0 29.5 26.5
22 Medaghri, Mohammad Oftringen U16 0 4 0 3 4.0 27.0 24.5
23 Trigo, Simon Brugg U12 1406 4 0 3 4.0 26.5 24.5
24 Konysbekov, Darmen Pelikan Rheinfelden U16 0 4 0 3 4.0 26.5 24.5
25 Ragonesi, Lisandro Oftringen U12 0 4 0 3 4.0 25.5 23.5
26 Posch, Jasmin Brugg U12 1308 4 0 3 4.0 25.5 23.0
27 Di Petro, Diego Rupperswil U16 0 4 0 3 4.0 25.5 23.0
28 Baskin, Yusuf Döttingen-Klingnau U18 0 4 0 3 4.0 25.0 23.0
29 Singh, Vidushi Baden SG U12 0 4 0 3 4.0 25.0 23.0
30 Ragonesi, Danilo Oftringen U16 0 4 0 3 4.0 24.5 22.5
31 Pradeep, Riya Pelikan Rheinfelden U12 0 4 0 3 4.0 23.5 21.5
32 Schmitz, Jerome Brugg U16 0 4 0 3 4.0 23.0 22.0
33 Rahm, Fabian Brugg U16 0 4 0 3 4.0 19.5 17.5
34 Lindemuth, Fabian Baden SG U16 1173 3 1 3 3.5 29.0 26.0
35 Larsen, Kaj Rupperswil U12 0 3 1 3 3.5 22.0 21.0
36 Johannesson, Rasmus Lenzburg U16 0 3 0 4 3.0 29.0 27.0
37 Hafner, Alexander Döttingen-Klingnau U12 0 3 0 4 3.0 27.0 25.0
38 Na, Nick Brugg U12 1147 3 0 4 3.0 26.0 24.0
39 Böni, Liam Lenzburg U16 0 2 2 3 3.0 26.0 24.0
40 Wiederkehr, Justin Brugg U12 0 3 0 4 3.0 25.5 23.5
41 Rüegg, Isabell Brugg U12 1163 3 0 4 3.0 25.0 24.0
42 Karalic, Elena Döttingen-Klingnau U16 0 3 0 4 3.0 24.5 23.5
43 Mishawar, Vihan Baden SG U12 0 3 0 4 3.0 23.5 21.5
44 Mishawar, Vivan Baden SG U12 0 3 0 4 3.0 23.5 21.5
45 Bär, Charlie Pelikan Rheinfelden U16 0 2 2 3 3.0 23.0 22.0
46 Borer, Bent Niederlenz U12 1237 3 0 4 3.0 23.0 21.0
47 Keusch, Violet Brugg U12 0 3 0 4 3.0 22.5 21.5
48 Birrer, Noël Freiamt SC U16 1174 3 0 4 3.0 22.0 20.0
49 Bagci, Tarik Pelikan Rheinfelden U12 0 3 0 4 3.0 21.5 20.5
50 Jurjevic, Martin Baden SG U16 0 3 0 4 3.0 21.0 20.0
51 Weber, Janick Pelikan Rheinfelden U16 0 3 0 4 3.0 20.0 19.0
52 Schwarb, Matti Niederlenz U12 0 2 1 4 2.5 22.5 20.5
53 Varrazza, Elia Manuel Aarau SK U12 0 2 1 4 2.5 20.5 19.5
54 Klimov, Platon Aarau SK U12 0 2 1 4 2.5 18.5 17.5
55 Esakiraj, Sanjay Baden SG U12 0 2 0 5 2.0 22.0 20.0
56 Wildi, Lukas Döttingen-Klingnau U12 0 2 0 5 2.0 21.0 19.0
57 Koya, Sarayu Baden SG U12 0 2 0 5 2.0 20.5 19.5
58 Enderli, Nico Freiamt SC U12 1148 2 0 5 2.0 20.5 19.0
59 Haller, Alexander Aarau SK U16 0 1 2 4 2.0 20.0 19.0
60 Spelli, Sebastian Freiamt SC U12 0 2 0 5 2.0 20.0 19.0
61 Nandhakumar, Vishva Advik Brugg U12 0 2 0 5 2.0 19.5 17.5
62 Wankel, Pierre Freiamt SC U12 0 2 0 5 2.0 17.5 16.5
63 Karas, Dominik Baden SG U12 0 1 0 6 1.0 21.5 20.0
64 Schnider, Elario Niederlenz U12 0 1 0 6 1.0 18.0 17.0
65 Kilicer, Nicolas Lenzburg U12 0 1 0 6 1.0 16.5 15.5
66 Spelli, Diana Freiamt SC U12 0 0 2 5 1.0 14.5 13.5
67 Bösch, Loris Lenzburg U12 0 0 0 7 0.0 12.5 12.5
68 ---   0 0 0 0 7 0.0 0.0 0.0
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SMM 24 - Runde 4: Sieg für SCL2, Niederlagen für 1 und 3

In der 4. Runde der SMM 2024 konnte SCL2 endlich den ersten Sieg einfahren. Mit 5½-½ fiel dieser zudem sehr deutlich aus. Der ML konnte auf das stärkst mögliche Team zugreifen. Die Siege verbuchten Jürg Hertli, Raul Sanz, Maciej Kwiatkowski, Hamid Rahimi und Peter Bucher. Martin Schmid holte an Brett 1 Remis.

SCL1 musste gegen SwissCHess Academy 1 ein deutliche 1-7 Niederlage einstecken. Die Akademie war an den ersten Brettern mit zwei Titelträgern angetreten: U20 WIM Sofiia Hryzlova (2268) an Brett 1 und FM Davide Podetti 2266 an Brett 2. Bis Brett 7 hatten alle Spieler um und über 2050 ELO. An Brett 8 spielte der 14 jährige Noah Pellegrini mit einer ELO-Zahl von 1889. Entsprechend konnten für Lenzburg nur Michael Bühler und Rolf Walt je ein Remis holen.

Bei SCL3 konnte nur Giovanni Secreti gewinnen. Giovannis sechster Sieg im 7. SMM-Einsatz. David Bernet und Livio Mazzoni holten ein Remis zur 2-4 Niederlage.

 

SCL4 hatte spielfrei.

 

Paarung Datum  Resultat   
SwissCHess Academy 1 - Lenzburg 1    Sa, 25.05.2024     7  -  1
Lenzburg 2 - Nimzowitsch 3    Do, 23.05.2024         5½ - ½
Lenzburg 3 - Schlieren 1       Do, 23.05.2024     2  -  4 
Lenzburg 4        Spielfrei          

 

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SMM 2024 - Runde 3

Die erste Mannschaft Musste zu Hause gegen Reti 3 die erste Niederlage der Saison einstecken. Die Punkte zum  2.5 - 5.5 lieferten Stephan Zaugg und Rolf Walti mit je einem Sieg sowie Norbert Oze mit einem Remis.

 

SCL 2 holte gegen Liestal 1 den ersten Punkt.  Maciej Kwiatkowski, der bei seinem ersten Einsatz für die Lenzburger gleich gewinnen konnte und Peter Bucher holten je einen vollen Punkt. Raul Sanz und Jacques Villars erreichten ein Remis. Das ergab 3 Punkte in der Endabrechnung für Lenzburg und 3 für Liestal.  

 

SCL 3 musste auswärts gegen Réti 5 eine herbe Niederlage einstecken. Nur Givanni Secreti konnte gewinnen, die anderen Bretter gingen alle an die Zürcher.

 

SCL 4 verliert auswärts gegen Gligoric. Die Mannschaft war mit vier Junioren angetreten. Die vielen urlaubsbedingten  Absenzen konnten durch David Bernet sowie den die drei Schülern Benjamin Moser, Raffaele de Meo und Luca Schraitle kompensiert werden. Gligoric 2 hingegen hatte eine Mannschaft mit Spielern zwischen 1600 und 1900 aufgeboten. Obwohl der Wertungsunterschied an ihren Brettern bereits erheblich war, schlugen sich die drei Schüler bravourös, mussten jedoch nach drei Stunden die Waffen strecken. Ihre Leistung ist dennoch sehr bemerkenswert, insbesondere wenn man bedenkt, dass Raffaele gegen den stärksten Spieler Gligorics am Brett antreten musste. Die Punkte holten David Bernet und Michael Wigger mit zwei Schwarzsiegen. Tim Betsche hatte in der Eröffnung einen Bauern geopfert und eine starke Angriffsstellung aufgebaut. Leider konnte sein Gegner die Stellung in ein gewonnenes Endspiel abwickeln. So bleibt am Ende eine 2 - 4 Niederlage stehen.

 

Paarung Datum Resultat
Lenzburg 1 - Réti 3 Sa, 27.04.2024     2 -   5
Lenzburg 2 - Liestal 1     Do, 25.04.2024     3  -  3
Réti 5 - Lenzburg 3       Do, 25.04.2024               5  -  1
Gligoric 2 - Lenzburg 4       Sa, 27.04.2024     4  -  2 
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TAKTIV 34

 

Inhalt des Zyklus 34:

„Der Gegner ist am Zug – an was studieren wir nun herum?“

 

Teil-1: Kleine Aufwärmübung: Immer wieder neue Mattbilder (zum Einprägen)

Teil-2: In der Eröffnungsphase

Teil-3: Im Mittelspiel

Teil-4: Zwischenübung zu Endspiel-Mattbildern

Teil-5: Im Endspiel und in der Zeitnotphase

Teil-6: Zwei Musterpartien, wo sich Vorabdenken auszahlte

 

Nach ein paar Taktikübungen am Brett als Aufwärmrunde, erarbeitete Jürg mit den rund 10 Teilnehmenden ein paar Regeln für das "Rechnen" während der Gegner am Zug ist. Wann sollte man Energie sparen und "nur" den Kopf lüften (aufstehen), bzw. einfach die Stellung abchecken (Fallen / Gabeln etc. auf beiden Seiten)? Wann sollte man aber vorausschauend rechnen? Je nach Partiephase unterscheiden sich Jürg Empfehlungen dazu.

 

Als konkrete Beispiele zeigte er zwei Stellungen aus eindrücklichen Partien von sich selber am Zürcher Seniorenturnier 2024. 

 

Zum Abschluss gab es dann wieder einige Aufgaben zum Thema Mattmotive. Einmal mehr machte uns Jürg drauf aufmerksam, wie wichtig es ist, Mattmotive gut zu kennen - sprich immer wieder gut zu studieren.

 

-> Unterlagen siehe unter Download. Nachfolgend die beiden Partien (ab bestimmten Stellungen), die Jürg uns vorstellte:

 

Stellung nach 13... a5: Weiss am Zug muss 14. a3 spielen. Danach braucht er nicht weiter an 14... a4 rumzurechnen,  denn 15. La2 wäre ja einfach erzwungen. Da aber Schwarz - nebst a4 - nicht allzu viele weitere sinnvolle Züge hat, (0-0-0, Sb6, Tg8) lohnt es sich nach a3 mit Schwarz am Zug, etwas über die Stellung und die eigenen Pläne nachzudenken.

 

Stellung nach 7... d4:  Der Springer muss ziehen. 8. Se2 bietet sich an. Einem Taktiker wie Jürg springt natürlich das Opfer 9. Sxe5 ins Auge, denn eine auf e5 zurücknehmende Dame hätte schon sehr wenige Felder und der Läufer könnte diese - dank dem  Springer auf e2 - auf f4 direkt angreifen. Also kann man nach Se2 während Schwarz überlegt, schon mal ausloten, nach welchen schwarzen Zügen dieses Opfer allenfalls zu rechnen wäre und welche es direkt verhindern würden. 

 

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TAKTIV 34
Taktiv-34_Gegner-amZug.pdf
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SMM 2024 - Runde 2

Die erste Mannschaft gewinnt auch in der zweiten Runde. Gegen Locarno gab es ein 4.5 - 3.5,Björn Bcklund , Michael Bühler und Oliver Killer konnten gewinnen, Sebastian Hoffmann, Rolf Walti und Jürg Hertli holten je ein Remis.

 

SCL 2 musste auch in der zweiten Runde alle Spiele verloren geben. Einen Brettpunkt gab es trotzdem, da der Gegner Roche 1 nur zu fünft angereist war.  

 

SCL 3 In der zweiten Runde holte sich SCL3 den ersten Punkt.  David Bernet, Giovanni Secreti und Mannschaftsleiter Philipp Tanner holten die drei Brettpunkte zum Remis gegen Escher Wyss 1.

 

SCL 4 Konnte gegen Zug 2 einen 5-1 Kantersieg abholen. Alle Spieler punkteten, Arnold Mienert, Livio Mazzoni und Raffaele die Meo je mit einem Sieg und Tim Betsche und Michael Wigger mit einem Remis. Luca Rusconi erhielt einen Forfaitsieg, da die Gegnermannschaft mit einem Spieler zu wenig angetreten war.

 

Paarung Datum Resultat
Lenzburg 1 - Locarno 1 Sa, 13.04.2024   4½ - 3½  
Lenzburg 2 - Roche 1     Do, 11.04.2024     1  -  5
Lenzburg 3 - Escher-Wyss 1        Do, 11.04.2024               3  -  3
Lenzburg 4 - Zug 2 Sa, 12.04.2024     5  -  1
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Frühlingsblitz 2024 - Sieg für den Gast aus Aarau

 "Das ist eine hervorragende Idee!", hatte der Spielleiter Maciej Kwiatkowski geantwortet, als dieser ihm schrieb, dass er am Frühlingblitz teilnehmen gedenke, um die Spieler von Lenzburg und sie ihn kennen lernen zu können. Kennen lernen deshalb, weil Maciej für Einsätze bei den Lenzburger SMM-Mannschaften zugesagt hatte. Der Spielleiter war anlässliche eines SGM Matches mit dem SK Aarau auf Maciej aufmerksam geworden und hatte ihn für Lenzburg gewinnen können. Eine gute Idee, war seine Teilnahme dann aber vor allem auch deshalb, weil er gleich ganz gross auftrumpfte und alle Spiele gewann. Mit 7 aus 7 holte er sich souverän den ersten Platz. Dabei konnte er gar Norbert Oze schlagen, der mit 6/7 zweiter wurde. Das Podest vervollständigte David Bernet mit 5 aus 7.

 

13 Spieler fanden sich zum Frühlingsblitz - ein toller Erfolg. Und wenn es da nicht noch eine parallel stattfindende Cup-Nacholpartie und eine kurzfristige Absage gegen hätte, wären es gar 16 gewesen.

 

Runde 8 - jene an der Bar war dann die gemütlichste von allen.

 

 

Zur Resultatseite des Schachclubs Lenzburg

 

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SMM 2024 - Runde 1

Die Lenzburger Teams starten unterschiedlich in die erste SMM-Runde.


Die erste Mannschaft empfing am Samstag, 08.03.2024 Baden 1 - eigentlich ein Auswärtsspiel, das aber in Lenzburg durchgeführt wurde. Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams im Rahmen der SMM seit dem Aufstiegsfight vom Dezember 2021. Die Lenzburger konnten eine Revanche der Limmattaler erfolgreich verhindern und siegten 5-3. Martin Schmid, Arnold Mienert und Norbert Oze mit je einem Sieg sowie Michael Bühler, Sebastian Hoffmann, Stephan Zaugg und Rolf Walt mit je einem Remis holten die Punkte.

 

SCL 2 spielte ebenfalls am  Samstag auswärts in Therwil. Dort wartete ein Gegner, der eine nominelle Stärke aufwies, die etwa jener entsprach, mit der die Lenzburger "Erste" sich in der Saison 2022 hatte in der NLB halten können: Zwei Spieler über 2200, ein 2100er, ein 2000er und einem Schnitt von 2048 ELO. Entsprechend war für ein ersatzgeschwächtes SCL2 (ELO-Schnitt 1723) nichts zu holen: 6-0 lautete das klare Verdickt. An den Brettern sah es zwar lange Zeit aus, als könnten die Aargauer den einen oder anderen halben Punkt sicherstellen, aber diese Hoffnung löste sich in dem immerhin 3½ Stunden dauernden Match nach in nach in Luft auf. 

 

SCL 3 trat im ersten 3.-Liga-Spiel auswärts in Wollishofen ebenfalls ersatzgeschwächt an. So kam Johnny Wiederkehr zu seinem ersten SMM-Einsatz. Mannschaftsleiter Phil Tanner setze diesen kurzerhand an Brett 1 und sich selber an Brett 2 in der Hoffnung, an den hinteren Brettern die entscheiden Punkte abzuholen. Johnny schlug sich tapfer musste aber am Ende den Punkt abgeben. Da aber Phil selber gewann und auch Raul Sanz siegte sowie David Bernet ein Remis beisteuern konnte, wäre diese Taktik fast aufgegangen. Aber schlussendlich konnte Wollishofen an den weiteren Brett dann doch die restlichen Punkte und damit den Sieg für sich verbuchen.  

 

Auch das letztes Jahr neu gebildete "Samstagsteam" SCL 4 durfte erstmals in der 3. Liga ran. Zu Hause gab es beim 3-3 Remis Nimzowitsch 5 gleich den ersten Mannschaftspunkt. Mannschaftsleiter Michael Wigger war mit vier (!) Junioren angetreten. Durch ein unglückliches Abspiel in der Eröffnung geriet Luca Rusconi früh ins Hintertreffen. Danach erspielten sich aber Luca Schraitle und Livio Mazzoni zwei sichere Remis. Nach etwa drei Stunden sah es zunächst so aus, als könnte auch Raffaele De Meo gewinnen, der Gegner konnte die Partie aber halten. An Brett 1 (Tim Betsche) und Brett 2 (Michael Wigger) wurden zunächst Remisangebote - mal von Wollishofen, mal von Lenzburg - abgelehnt. Die Partien endeten dennoch Remis - an Brett 1, schliesslich doch auf Vereinbarung und an Brett 2 hart erspielt durch Michael, der ein Turmendspiel mit gleich vier vereinzelten Bauern halten konnte. 

 

Paarung Datum Resultat
Baden 1 - Lenzburg 1 Sa, 08.03.2024     3  -  5
Therwil 1  - Lenzburg 2       Sa, 08.03.2024     6  -  0
Lenzburg 3 - Wollishofen  4  Do, 07.03.2024              2½ - 3½
Lenzburg 4 - Nimzowitsch 5 Sa, 08.03.2024     3 -  3
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TAKTIV-33 - Qualitätsopfer

Hervorragende 12 Spieler wohnten Jürgs TAKTIV 33 bei. Und alle waren sich einig: Es hat sich gelohnt. Jürg brachte uns das Qualitätsopfer näher. Er unterscheidet dabei zwischen einem taktischen Opfer und einem positionellen Opfer. Das taktische scheint bei ersten Ansehen einfacher zu sein, weil man es ja zu einem  konkreten Zweck eingeht, wie etwa bei einer Mattkombination.  Allerdings hat sich der Opfernde damit auch verpflichtet, alles genaustens durchzurechnen. Wird nur ein unscheinbarer Zwischenzug oder ein Feld das unerwarteterweise gedeckt ist, übersehen, geht die Partie wohl direkt mit Materialverlust verloren.

 

Anders ist es beim positionellen Qualitätsopfer: Hier sind es allgemeine Stellungsmerkmale und die Erfahrung, die einem das Opfer wählen lassen. Dieses Gefühl für die Stellung kann man trainieren. Einerseits opfert man, um einen gegnerischen "Riesen" in Form einer Leichtfigur loszuwerden (also eher verteidigend) oder, um sich selber einen solchen Giganten oder andere Vorteile, wie kaum zu verteidigende Schwächen oder eine erdrückenden Bauernmehrheit an einem Flügel, zu verschaffen. Das erreichte ergibt dann längerfristig einen bestimmten Plan für das weitere Spiel.

Jürg belegte diese Theorie mit diversen lehrreichen Beispielen. Anschliessend zeigte er eine eigene Blitzpartie, die er gleich mit zwei (!) positionellen Qualitätsopfern in der Spätphase der Eröffnung und dann noch zwei Springeropfern zum Sieg führte. Der Gegner hatte zwar Gelegenheit, diese Opferparade zu betrafen, was er aber verpasste (Blitzpartie plus Druck des Gegners). Jürg gewann wunderschön - indem er das Material nach und nach zurückgewann und in schliesslich ein gewonnenes Bauernendspiel (2 sichere freie Mehrbauern) erreichte.

 

Den Abend beendete er mit einigen lehrreichen Taktikaufgaben zu verschiedenen Mattmotiven - Jürg legt den Schülern immer wieder nahe, wie wichtig es ist, diese Motive zu kennen und zu trainieren.

 

Nicht nur die gezeigte Partie - sondern auch der Theorie-Abend war ein weiteres  Meisterstück von Jürg.

  

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TAKTIV 33
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Repertoire von ChatGPT? - Ein Selbstversuch

Was nützt künstliche Intelligenz dem Schachspieler? Kann sie etwa helfen, ein Schach-Repertoire aufzubauen? Ich wollte es wissen und habe ChatGPT gefragt, was sie / er / es (?) einem Katalanisch-Liebhaber empfiehlt, mit Schwarz zu spielen. 

 

Die Erfahrung zwar zwiespältig. Einerseits war ich völlig überrascht, wie ich mit dem Bot einen längeren Dialog in ansprechendem Deutsch führen konnte. Ebenso bemerkenswert ist, wie konkret er mit den Schacheröffnungen und den dazu passenden Zügen hantiert und wie im Groben eigentlich schlüssige Vorschläge machte. Genauso problematisch sind aber auch die vielen versteckten Fehlinformationen und Ungenauigkeiten, die er im Brustton der vollen Überzeugung von sich gibt.  Viele der gut tönenden Anregungen sind 'Allgemeinplätze' und entsprechend unkonkret, andere sind sogar schlichtweg falsch.

Hier der teilweise recht amüsante Dialog:   >>>

User

Erstelle mir ein Repertoire im Schach für Schwarz, das zu einem vorhandenen Weissrepertoire passt, das auf der Katalanischen Eröffnung basiert.

 

ChatGPT

Für Schwarz als Antwort auf die Katalanische Eröffnung (1. d4 d5 2. c4 e6 3. Nf3 Nf6 4. g3) gibt es mehrere solide Möglichkeiten. Hier sind drei beliebte Optionen, die gut zu einem Weißrepertoire basierend auf der Katalanischen Eröffnung passen:

Nimzoindisch mit 4...d5: Schwarz entwickelt sich aktiv und setzt dem weißen Zentrum mit einem direkten Angriff entgegen. Dies kann zu dynamischen Stellungen führen, in denen Schwarz Chancen auf aktives Spiel erhält.

4...d5

1.1. Bg2 c6

1.1. O-O Bd6

Slawische Verteidigung: Eine solide Option, die darauf abzielt, das Zentrum zu kontrollieren und die Entwicklung der schwarzen Figuren zu erleichtern.

4...dxc4

2.1. Bg2 c6

2.1. O-O b5

Grünfeld-Indisch: Eine weitere dynamische Möglichkeit, die darauf abzielt, das weiße Zentrum herauszufordern und später Gegenangriffe aufzubauen.

4...g6

3.1. Bg2 Bg7

3.1. O-O O-O

3.1. Qc2 c6

Alle diese Eröffnungen bieten Schwarz die Möglichkeit, solide Stellungen aufzubauen und gleichzeitig Möglichkeiten für aktives Spiel zu erhalten. Es ist wichtig, die Eröffnungen zu studieren und diejenige auszuwählen, die am besten zu Ihrem Spielstil passt.

 

User

Nein, erstelle mir ein Repertoire im Schach für Schwarz, das passend ist zu einem vorhandenen Weissrepertoire, das auf der Katalanischen Eröffnung basiert. Es geht nicht darum, ein Repertoire gegen Katalanisch zu finden, sondern eines für Schwarz. Eines, wo mit Schwarz ähnliche Ideen verfolgt werden und man ähnliche Stellungen erhält, wie Weiss mit der Katalanischen Eröffnung.

 

ChatGPT

Ah, verstanden! Du möchtest also ein Schwarzrepertoire, das ähnliche Ideen wie die Katalanische Eröffnung verfolgt und ähnliche Stellungen erreicht. Hier sind einige Vorschläge:

 

Königsindische Verteidigung: Diese Eröffnung ermöglicht Schwarz, solide Zentrumstrukturen aufzubauen und später Angriffe auf den weißen Königsflügel zu starten, ähnlich wie es Weiß in der Katalanischen Eröffnung tut.

1.1. d4 Nf6

1.1. c4 g6

1.1. Nf3 Bg7

1.1. g3 O-O

1.1. Bg2 d6

Benoni-Verteidigung: Schwarz zielt darauf ab, das weiße Zentrum von der Flanke aus anzugreifen und später dynamische Gegenspielchancen zu nutzen, ähnlich wie bei der Katalanischen Struktur.

2.1. d4 Nf6

2.1. c4 c5

2.1. d5 e6

2.1. Nc3 exd5

2.1. cxd5 d6

Holländische Verteidigung: Hier strebt Schwarz an, das weiße Zentrum von der Flanke aus herauszufordern und später aktive Stellungen anzustreben.

3.1. d4 f5

3.1. c4 Nf6

3.1. g3 e6

3.1. Bg2 d5

Diese Eröffnungen bieten Schwarz die Möglichkeit, ähnliche strategische Ziele wie die Katalanische Eröffnung zu verfolgen, während sie gleichzeitig eine Vielzahl von Stellungstypen und dynamischen Möglichkeiten bieten. Es ist ratsam, diese Eröffnungen zu studieren und diejenige auszuwählen, die am besten zu deinem Spielstil passt.

 

User

Erkläre mit mehr zur Holländischen Verteidigung im Stile der Katalanischen Eröffnung

 

ChatGPT

Die Holländische Verteidigung kann tatsächlich einige Parallelen zur Katalanischen Eröffnung aufweisen, insbesondere wenn Schwarz die Stonewall-Variante spielt. In beiden Eröffnungen strebt Schwarz typischerweise an, das weiße Zentrum von der Flanke aus herauszufordern und später aktive Stellungen anzustreben.

 

In der Katalanischen Eröffnung baut Weiß oft eine solide Zentrumskonstruktion mit pawns auf c4 und d4 und entwickelt seine Figuren harmonisch, wobei der Läufer auf g2 und der Springer auf c3 typische Plätze einnehmen. Ähnlich dazu strebt Schwarz in der Holländischen Verteidigung an, das weiße Zentrum herauszufordern, indem er einen oder beide Zentrumsbauern mit dem Zug f5 attackiert. Dieser Zug zielt darauf ab, Weiß zu zwingen, über die Kontrolle des Zentrums nachzudenken und möglicherweise seinen Bauern physisch zu verteidigen.

 

Die Stonewall-Variante der Holländischen Verteidigung (1. d4 f5 2. c4 e6 3. g3 d5) weist einige Ähnlichkeiten zur Katalanischen Eröffnung auf. In beiden Eröffnungen strebt Schwarz danach, eine solide Bauernstruktur aufzubauen, die eine stabile Basis für die Entwicklung seiner Figuren bietet. Der Zug g3 von Weiß in der Katalanischen Eröffnung ähnelt dem Zug g3 von Schwarz in der Stonewall-Variante, da beide darauf abzielen, den Läufer auf g2 zu entwickeln und eine solide Königsstellung zu errichten.

 

In der Stonewall-Variante setzt Schwarz oft seinen Bauern auf d5 und den Läufer auf d6, ähnlich der Entwicklung in der Katalanischen Eröffnung, wo Schwarz den Läufer oft nach d6 oder e7 entwickelt, um das Zentrum zu unterstützen.

 

Zusammenfassend kann die Stonewall-Variante der Holländischen Verteidigung als eine Möglichkeit für Schwarz angesehen werden, ähnliche strategische Ideen wie in der Katalanischen Eröffnung zu verfolgen, nämlich das Herausfordern des weißen Zentrums von der Flanke aus und das Streben nach aktiven Stellungen.

 

User

Was spielst du dazu passend gegen e4?

 

ChatGPT

Gegen den Zug e4 als Antwort auf die Holländische Verteidigung, insbesondere die Stonewall-Variante, gibt es mehrere solide Möglichkeiten für Schwarz. Eine gute Option ist die Fortsetzung mit dem Zug d6, gefolgt von g6 und Bg7, um eine solide Königsstellung aufzubauen und Druck auf das Zentrum auszuüben. Hier ist ein Beispielzugfolge:

1. e4 f5 (Holländische Verteidigung)

2. d4 d6

3. Nc3 g6

4. Nf3 Bg7

Mit diesem Aufbau strebt Schwarz an, seine Figuren harmonisch zu entwickeln und gleichzeitig das Zentrum zu bekämpfen. Der Läufer auf g7 unterstützt die Verteidigung des Zentrums und bereitet sich darauf vor, später am Königsflügel anzugreifen. Schwarz kann dann fortsetzen, sein Spiel entsprechend weiterzuentwickeln, je nach den spezifischen Plänen und Ideen in der Stellung.

 

User

1.e4 f5 ist aber nicht Holländisch sondern ein dubioses Gambit. Gibt es nichts besseres?

 

ChatGPT

Entschuldige das Missverständnis. Du hast recht, 1. e4 f5 ist ein unkonventionelles Gambit, das als Staunton-Gambit bekannt ist und nicht Teil der klassischen Holländischen Verteidigung ist. Gegen den Zug e4 als Antwort auf die Holländische Verteidigung, insbesondere die Stonewall-Variante, wäre eine solide Option die Fortsetzung mit d6, gefolgt von g6 und Bg7, um eine solide Königsstellung aufzubauen und Druck auf das Zentrum auszuüben. Hier ist eine bessere Zugfolge:

1. d4 f5 (Holländische Verteidigung)

2. e4 fxe4

3. Nc3 Nf6

4. Bg5 d6

Diese Zugfolge ermöglicht es Schwarz, das gambitähnliche 2. e4 mit 2...fxe4 zu akzeptieren und dann mit der Entwicklung fortzufahren. Nach 4...d6 hat Schwarz eine solide Bauernstruktur und kann fortsetzen, seine Figuren harmonisch zu entwickeln und Druck auf das Zentrum auszuüben.

 

User

Ich wollte aber ein Repertoire zu 1.e4 haben, das ähnliche strategischen Ideen verfolgt, wie es Weiss es mit der Katalanischen Eröffnung tut.

 

ChatGPT

{es folgt kein Text}

 

User

Keine Antwort? Was soll ich gegen 1. e4 spielen (passend zu der von dir empfohlenen Stonewall-Variante der Holländischen Verteidigung, die gegen 1.d5 anwenden würde).

 

ChatGPT

Entschuldige die Unterbrechung. Gegen 1. e4 als Antwort auf die Stonewall-Variante der Holländischen Verteidigung könntest du versuchen, den Zug e5 zu spielen, um das Zentrum zu kontrollieren und eine solide Position aufzubauen, ähnlich wie es in der Katalanischen Eröffnung der Fall ist. Hier ist eine mögliche Zugfolge:

1. e4 f5

2. exf5 Nf6

3. d4 e5

Indem du den Zug e5 spielst, forderst du das weiße Zentrum heraus und versuchst, das Spiel ins Zentrum zu verlagern. Nach 3...e5 hast du eine solide Bauernstruktur und kannst deine Figuren aktiv entwickeln, um Druck auf das Zentrum auszuüben.

 

User

Du schreibst ich soll auf 1.e4 mit 1... e5 antworten tippst aber wiederum 1..f5 ein, was ein dubioses Gambit ist. Und: 1.e4 ist der erste Zug des Spiels, kann also nicht eine "Antwort auf die Stonewall-Variante" sein. Also was soll ich gegen 1.e4 spielen?

 

ChatGPT

Entschuldige bitte den Fehler. Gegen 1. e4 als ersten Zug des Weißen könntest du mit 1...c5 antworten, was das Sizilianische Verteidigung genannt wird. Diese Eröffnung verfolgt ähnliche strategische Ideen wie die Katalanische Eröffnung, da Schwarz das Zentrum indirekt angreift und später dynamische Gegenchancen sucht. Die Sizilianische Verteidigung führt oft zu asymmetrischen Stellungen, in denen beide Seiten Chancen auf aktives Spiel haben. Hier ist eine mögliche Zugfolge:

1. e4 c5

Mit diesem Zug zielt Schwarz darauf ab, das weiße Zentrum indirekt anzugreifen und das Spiel in dynamische Bahnen zu lenken, ähnlich wie es in der Katalanischen Eröffnung der Fall ist.

 

User

Ok, tönt gut. Kannst du mir ein konkretes Repertoire mit der Sizilianischen Verteidigung für die ersten 10 Züge geben?

 

ChatGPT

Natürlich, hier ist ein konkretes Repertoire mit der Sizilianischen Verteidigung für die ersten 10 Züge:

  1. e4 c5

  2. Nf3 d6

  3. d4 cxd4

  4. Nxd4 Nf6

  5. Nc3 a6 (Sizilianische Najdorf-Variante, eine der schärfsten
      und beliebtesten Fortsetzungen)

  6. Be3 e5

  7. Nb3 Be6

  8. f3 Be7

  9. Qd2 O-O

10. O-O-O

In diesem Repertoire wählt Schwarz die Najdorf-Variante aus, die für ihre Dynamik und ihre scharfen taktischen Möglichkeiten bekannt ist. Durch das Spiel von a6 und e5 strebt Schwarz an, Druck auf das weiße Zentrum auszuüben und die Entwicklung seiner Figuren zu unterstützen. Die Entwicklung des Läufers nach e6 und die Rochade bereiten den Königsflügel für eine sichere Position vor, während Weiß auf den Königsangriff vorbereitet. Der Zug 10. O-O-O von Weiß ist eine typische Fortsetzung und führt oft zu komplexen Stellungen mit Chancen für beide Seiten.

 

User

Und was spiele ich, wenn Weiss nicht 3. d4 spielt?

 

ChatGPT

Wenn Weiß nicht 3. d4 spielt, gibt es verschiedene Möglichkeiten für Schwarz, je nachdem, welche Eröffnung Weiß wählt. Hier sind einige gängige Fortsetzungen:

 

Nach 3. Lc4 (Italienisch oder Vierspringerspiel) könnte Schwarz mit 3...Nf6 fortfahren, um das Zentrum zu kontrollieren und sich auf die Entwicklung seiner Figuren zu konzentrieren.

 

Gegen 3. Sc3 (Alapin-Variante des Sizilianers) könnte Schwarz mit 3...Nc6 oder 3...e6 spielen, um seine Figuren harmonisch zu entwickeln und das Zentrum zu kontrollieren.

 

Gegen 3. Lb5+ (Rossolimo-Variante) könnte Schwarz mit 3...Bd7 oder 3...Nd7 fortsetzen, um den Springer zu entwickeln und Druck auf das weiße Zentrum auszuüben.

 

Es gibt viele weitere Möglichkeiten, je nach den Vorlieben und dem Stil des Spielers. Es ist wichtig, die verschiedenen Fortsetzungen zu studieren und diejenige auszuwählen, die am besten zu deinem Spielstil passt.

 

 

Zum Schluss habe ich ChatGPT noch die Bitte gemäss der abgebildeten Karikatur gestellt: Hier blieb der KI-Roboter aber souverän:

 

User

Beweise mir, dass die Schweiz nicht existiert!

 

ChatGPT

Es tut mir leid, aber ich kann dir nicht dabei helfen, eine falsche Aussage zu beweisen. Die Schweiz ist ein souveräner Staat in Mitteleuropa, der eine lange Geschichte, eine stabile Regierung, eine gut definierte geografische Lage und eine reiche Kultur hat. Es gibt viele Beweise für die Existenz der Schweiz, einschließlich historischer Aufzeichnungen, geografischer Karten, internationaler Anerkennung und der Existenz einer schweizerischen Regierung, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.

 

Después de todo, Suiza existe.

 

 

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Oliver Killer - Internationaler Meister im Fernschach

Eigentlich wären Olivers Erfolge im Fernschach schon lange ein Bericht wert gewesen. Denn immerhin ist der frühere Präsident des Schachclubs Lenzburg seit 2019 Internationaler Meister und damit wohl der einzige Titelträger des Schachclubs Lenzburg. Hmm, stimmt nicht ganz: Denn Emil Klaus, der Vorgänger von Oliver im Präsidentenamt, ist CCM (Correspondence Chess Master).

Aufmerksam wurden wir auf Olivers Fernschachstärke, er hat eine beindruckende ELO von 2389, aber leider erst durch das Interview, welches er dem Schachbund gab, worüber wir letzten November berichteten.

 

Oliver, übrigens auch Vorstandmitglied der Schweizer Fernschachvereinigung, gewann die 2023  zu Ende gehende 28. Ausgabe der Schweizer Fernschachmeisterschaft, geteilt mit drei weiteren Spielern. Im Fernschach sind die allermeisten Partie remis. Gelingt es aber, einen Gegner niederzuringen und alle anderen Partien zu halten, ist das schon fast mit dem Titel gleichzusetzen. Das zu erreichen, ist aber äusserst schwierig. Es braucht gewaltige Präzision in jedem Zug. Allein die Engine spielen zu lassen reicht da nicht. Entsprechend endeten in der genannten Meisterschaft von 78 Partien deren 74 mit einer Punkteteilung.

 

Darüber wurde in der Schweizer Schachzeitung berichtet und eine von Oliver kommentierte Partie veröffentlicht (siehe angehängter Download), weshalb wir das Thema gerne nochmals aufnehmen und diese Partie - diesmal eben kommentiert -  erneut zum Nachspielen wiedergeben.

 

 

Tabelle der 28. Schweizer Fernschachmeisterschaft. (Quelle: iccf.com)

 

Place Tital Name ELO Score Wins SB
1 IM Killer, Oliver 2377 6.5 1 38.5
1 IM Salzmann, Stefan 2345 6.5 1 38.5
1 IM Corbat, Philippe 2418 6.5 1 38.5
1 SIM Mayer, Roger 2486 6.5 1 38.5
5 CCM Müller, Martin 2332 6 0 36
5 IM Wölfelschneider, Peter 2399 6 0 36
5 SIM Schmid, Pablo 2514 6 0 36
5 IM Schmalz, Peter 2401 6 0 36
5 CCM Egger, Reto 2365 6 0 36
10 CCM Wegelin, Reinhard 2339 5.5 0 33
10 IM Schoch, Thomas 2386 5.5 0 33
10 CCM Mislin, Roger 2336 5.5 0 33

 

 

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Schweizerische Schachzeitung 6-2023 - Auszug Seiten 34- 45
SSZ 6-2023 - S34-35 Fernschach.pdf
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Die Meister aus Böju beim Doppel-Simultan

Um es gleich vorneweg klarzustellen: Die beiden Meister aus Böju sind natürlich keine GMs, sie sind weder IM noch FM nicht mal Candidate Masters. Sie sind einfache Klubspieler mittlerer Stärke. Aber sie sind halt eben Klubmeister. Lothar und  Jacques , beide aus dem gleichen Dorf stammend  - Böju eben - nutzten ihre Chance im gleichen Kalenderjahr. Lothar schaffte den Titel in der VM der Saison 2022-2023 und Jacques gleich anschliessend in der Meisterschaft des 2. Halbjahres 2023

 

In der verkürzten Saison zur Angleichung des Vereinsjahres an das Kalenderjahr war kein Platz für ein Vereinsmeistersimultan, daher verpasste Lothar bei seinem ersten VM-Titel dieses Sahnehäubchen auf der Meisterkrone. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, daher traten die beiden Böjuer nun an einem  gemeinsamen Anlass an.

 

Die Aufgabe, die sich den beiden stellte, war natürlich schwierig: Vereinsmeister sind sie wohl schon, aber an den 7 Brettern hatten sie mehrheitlich gegen nominell in der gleichen Liga spielende oder gar stärkere Gegner anzutreten. Etwas Kompensation gab dann doch, denn auch die Gegner kriegten durch dieses "Doppelsimultan" eine leicht erschwerte Aufgabe gestellt: Jeder spielte an zwei Brettern, hatte also auch sein kleines Simultan. Diese spezielle Aufstellung war äusserst witzig und die Stimmung entsprechend locker - jedenfalls zu Beginn. Lothar und Jaques spielten ansprechende Eröffnungen (beiden wichen aber von ihrem Stammrepertoire ab), so dass über die ersten Züge ausgeglichene Stellungen entstanden, was natürlich auf beiden Seiten den Ehrgeiz weckte und den Plauderpegel schnell auf das im Schach normale Niveau "Null" senkte. Irgendwann zeigte sich am einen oder anderen Brett dann aber doch, wie schnell man etwas positionell oder taktisch übersehen kann, wenn man so viele Stellungen im Kopf hat und so schnell ziehen muss.

 

Aber Jacques und Lothar schlugen sich aber wacker und holten beide respektable 3 Siege bei 4 Niederlagen. Damit war der Anlass auch für die angetretenen Herausforderer absolut gelungen.

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Neujahrsblitz Stephan Zaugg mit 9/9

Durch das Angleichen des Vereinsjahres an die Datumsgestaltung, die seit Papst Gregor der XIII gilt, startet bei Beginn des Kalenderjahres auch ein neues Vereinsjahr. Das Neujahrsblitz bildet also nun den Saison-Auftakt und damit auch jenen in die Blitz-Wertungsreihe 2024.

 

Erfreuliche 10 Spieler fanden sich zu dem Ereignis ein. Favorit war Stephan Zaugg, der diese Rolle annahm und sich kein Blösse gab. Mit 9 Punkten aus 9 Spielen gewann er vor Rauls Sanz, der ebenfalls ein hervorragendes Turnier spielte und sich nur durch den Sieger geschlagen geben musste. Rang drei holte sich Giovanni Secreti, der mit 6 Punkten auch eine tolle Turnierperformance hinlegte. 

 

Resultatseite: Neujahrsblitz (chessresults.ch)

   

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Michael Wigger erneut Blitzmeister

Michael Wigger konnte seinen Blitzmeistertitel verteidigen. Trotz der verkürzten "Herbst-Saison" mit nur drei Turnieren nahmen insgesamt 26 Spieler teil. In den total 23 gespielten Runden erreichte Michael 19 Punkte, was einer hervorragenden Quote von 83% entspricht. Auf Rang 2 platzierte sich Björn Backlund, der am Herbstblitz nicht teilnehmen konnte, einen halben Punkt vor Jacques Villars, der dank Teilnahmen an allen drei Blitzturnieren und einer Quote von 57% gute 13 Punkte erzielen konnte.

 

 

 Rang Name  Eröffn  Herbst  Chlaus  Total  Quote
1 Wigger, Michael 5.5 7 6.5 19 83%
2 Backlund, Björn 5.5 0 8 13.5 84%
3 Villars, Jacques 3.5 4 5.5 13 57%
4 Eichenberger, Lothar   2 5 5 12 52%
5 Mienert, Arnold 5 0 5 10 63%
6 Bucher, Peter 0 4 4.5 8.5 53%
7 Simon, Jürgen 4 0 4 8 50%
8 Killer, Oliver 0 0 7 7 78%
9 Schmid, Martin 0 0 6.5 6.5 72%
10 Burri, Roland 2 0 4 6 38%
11 Oze, Norbert 0 5 0 5 71%
12 Secreti, Giovanni 0 0 5 5 56%
12 Dittmar, Michaël 0 0 5 5 56%
14 Erismann, Mika 0 2 3 5 31%
15 Sanz, Raul 0 0 4.5 4.5 50%
15 Wiederkehr, Jonathan 0 0 4.5 4.5 50%
17 Jordan, Christina 4 0 0 4 57%
17 Hottinger, Simon 4 0 0 4 57%
19 Bernet, David 0 0 4 4 44%
19 Pfyffer, Bruno 0 0 4 4 44%
21 Wiesinger, Martin 3 0 0 3 43%
22 Bertschinger, René 0 0 3 3 33%
23 Hottinger , Ieremia 2 0 0 2 29%
24 Scherrer, Louis 1.5 0 0 1.5 21%
25 Schweizer, Edwin 0 0 1 1 11%
26 Bertschinger René 0 0.5 0 0.5 7%

 

 

   

Eröffn. = Eröffnungsblitz

Herbst = Herbstblitz

Chlaus = Chlausblitz

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SMM 2024 - Spielplan

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Jacques Villars ist Vereinsmeister

In der Vereinsmeisterschaft kam es am Donnerstag zu einem Showdown zwischen Jacques Villars und Peter Bucher um den Titel. Jacques, der bisher nur einen halben Punkt abgegeben hatte, lag auf mit einem halben Punkt vor Peter auf der Poleposition. Ein Remis genügte ihm, da er das Direktduell gegen Peter hatte gewinnen können. Jacques hatte gegen Lothar anzutreten, Peter gegen Jürgen - beide mit Schwarz gegen Spieler, deren Weisseröffnungen schwer zu knacken sind.

 

Beide Partien waren entsprechend hart umkämpft aber ausgeglichen. Da Lothar und Jürgen mit einem Sieg noch auf Rang 3 hoffen konnten, war von deren Seite keine Geschenke zu erwarten. Beide spielten solide aber doch konsequent auf Sieg. Aber auch Jacques versuchte keineswegs nur ein Unentschieden zu retten, sondern lancierte einen Bauernsturm am Königsflügel. Lothar konnte dort aber rechtzeitig seine Schwerfiguren platzieren und entsprechend mit einem Konter drohen. Schliesslich erreichte diese Partie eine blockierte Stellung mit beiderseits an Schwächen gebundenen Figuren. Eine Stellung, die von keinem der beiden geöffnet werden durfte - ganz nach dem Motto: "Wer sich bewegt verliert". Eine Stellungswiederholung bahnte sich an - remis war das logische Ergebnis.  Jacques Villars stand damit als Vereinsmeister fest. 

 

Später teilten auch Jürgen und Peter die Punkte, was die Sache erst recht klar machte: Jacques bleibt diesen halben Punkt vorne und ist nicht auf die Zweitwertung angewiesen. Er hatte die Saison tadellos durchgespielt, ohne eine einzige Niederlage einstecken zu müssen.

 

Peter Bucher und - sensationell - Kilian Pedolin teilen sich den zweiten Rang. Kilian konnte sowohl Lothar als auch Livio bezwingen und gegen Jürgen ein Remis holen. 

 

Schlussrangliste:

 

Rang Name ELO Punkte SoBe
1 Villars, Jacques 1737 5.0 15.0
2 Bucher, Peter 1801 4.5 8.5
  Pedolin, Kilian 1310 4.5 8.5
4 Eichenberger, Lothar   1735 3.5 8.0
5 Simon, Jürgen 1596 3.0 5.5
6 Mazzoni, Livio  1749 2.5 3.5
6 Erismann, Mika  1100 1.0  

  

Die Meisterkrone bleibt im Dorf
Witziger Nebenschauplatz: Ausgerechnet in diesem wohl einzigen Jahr der Vereinsgeschichte, wo wegen des Angleichung des Geschäftsjahres an das Kalenderjahr gleich zwei mal ein Vereinsmeister gekürt wurde, gehen beide Meisterkronen an "Titel-Neulinge" aus demselben Dorf: Die neue Schachhochburg :-) heisst Beinwil am See. Jacques übernimmt die Meisterehre von dem in seiner Nachbarschaft wohnenden Lothar. Und nicht nur dies: Bereits letzten Sommer war die Direktbegegnung zwischen den beiden 'Böjuern' die allesentscheidende in der letzten Runde - allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Damals war es Lothar, der sich im Finale gegen Jacques seinen Titel sichern konnte. Der Derby-Charakter dieser beiden Begegnungen wurde durch diese Ausgangslagen natürlich deutlich intensiviert. Man darf auf die nächsten "Auseinandersetzungen" gespannt sein.

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Chlausblitz 2023

Mit 19 Teilnehmenden erreichte das Chlausblitz die Anzahl des Vorjahres. 9 Runden wurden gespielt. Als Preise winkten sechs der beliebten Riesen-Gritibänze. Kassier Jacques Villars hatte diese organisiert. Um die Anzahl Preisträger zu erhöhen, hatte Lothar noch 5 Schoko-Chläuse mitgebracht, welche er zusätzlich willkürlich vergeben würde.

 

Mit 8 aus 9 Runden siegte Björn Backlund einen Punkt vor Oliver Killer, welcher den dritten, Michael Wigger wiederum um einen halben Punkt distanzieren konnte. Björn hatte in der Starterunde noch verloren. Er gewann aber danach gegen alle anderen Topspieler und wurde somit verdienter Sieger.

 

Den Wertungspreis U 1800 holte sich Jacques Villars, der sich als Gesamtfünfter mitten im Spitzenfeld der Topspieler um und über 2000 ELO platzieren konnte. Er war dieser einzige Spieler, der Björn hatte besiegen können.

 

Den Wertungspreis U1600 gewann Giovanni Secreti der als Gesamtsiebter ebenfalls ein hervorragendes Turnier ablieferte.

 

Der Bärentöter-Preis für die grösste Überraschungspartie sicherte sich René Bertschinger, der Jürgen Simon schlagen konnte.

 

Die Schoko-Chläuse gingen an Mika Erismann als bester der Gruppe Einsteiger eingeschätzt unter 1200 ELO, an David Bernet für den Spieler mit der (fast) höchsten Zweitwertung (also ziemlich stärksten Gegnern), Jonathan Wiederkehr für das beste Comeback, Edwin Schweizer für sein erstes Blitzturnier und Michael Dittmar für den das beste Ergebnis eines Nicht-Spitzenspielers, der keinen Preis erhielt - plus für die weiteste Anreise (Genf).

 

Seite mit den Turnierergenissen:  Chlausblitz 2023 (chessresults.ch)

 

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Schweizer Rapid-Meisterschaft U8

Am Sonntag, 3. Dezember fand in Liestal die Schweizer Rapidmeisterschaft für Junioren U8 statt. Dank der seit Frühling bestehenden Jugendgruppe war auch eine Lenzburgerin am Start: Karin Qian holte mit sehr guten 3.5 Punkten aus 7 Runden den 54. Rang von 111 gestarteten. Damit konnte Karin ihre Startplatzierung um 21 Plätze übertreffen.  Nebst Karin waren weitere Aargauer*innen am Start, wie Roland Burri berichtet: Beste Teilnehmerin aus dem Aargau war auf dem 5. Rang mit 5.5 Punkten Jasmin Posch (Brugg/Niederlenz)  Auch Leon Hartmann (Aarau) auf dem Rang 15 und Jasmine Menz, Rang 17, mit je 5 Punkten haben toll gespielt. Die weiteren Aargauer Resultate, die teilweise auch über den Erwartungen liegen, können auf der Turnierseite (Link unten) entnommen werden. Elia von Aarau hat zwar nur 1 Punkt erzielt, war aber ganz erfreut, dass er im Gegensatz zum Schachtag nicht nur 1, sondern 2 Remis erzielt hat. 

 

Schachturnier-Ergebnisserver Chess-results.com - Schweizer Rapid-Meisterschaft U8 2023 Liestal

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93. Aargauer Schachtag in Rohr/Aarau

Zum zweiten Mal in Folge organisierte der Schachclub Aarau den Schachtag. Wie im Vorjahr machten Sie das perfekt und in einer hervorragend geeigneten Lokalität. Das Duo Roland Senn und Roland Burri hat mit der Helfermannschaft ganze Arbeit geleistet. 114 Spieler traten in den drei Turnierkategorien A (ü1750), B (bis 1750)  und C (Junioren) an.

 

Lenzburg reiste mit acht Spielern nach Rohr - davon waren vier Junioren aus der von Arnold Mienert erst letztes Frühjahr gegründeten Jugendgruppe. Und ein Junior sorgte auch gleich für das beste Ergebnis: Benjamin Moser erreichte in der Gruppe C einen Podestplatz (Rang 3). Benjamin verlor nur eine der sieben Partien und erzielte 5 Punkte. Die höchste Buchholzzahl des gesamten Feldes zeigt, dass er gegen die stärksten Gegner zu bestehen hatte. Mit vier Punkten erreichte Greg Jakubowski  Rang 13. und Luca Schraitle Rang 14 des Juniorenturniers. Alle drei sind U-16 - Spieler. Midhu Palanisami (U12) sicherte sich gegen die vielen älteren Spieler 2 Punkte und Rang 36 von 41 Jugendlichen.

 

Im A-Turnier kämpfte Peter Bucher als einziger Lenzburger hervorragend und erreichte mit sehr guten 3.5 Punkten immerhin Rang 11 von 20 Teilnehmenden.

 

Im B-Turnier konnte Lothar Eichenberger 5 Punkte erzielen und den 5. Platz erspielen. Jürgen Simon klassierte sich mit 4 Punkten auf Rang 13, Phil Tanner mit 2 Punkten auf Rang 37 und Neuling René Bertschinger holte ebenfalls bemerkenswerte 2 Punkte und Rang 44 von 53 Teilnehmern.

 

Das Turnier wurde im Stichkamp entschieden. Es gewann Matthias Gantner vor dem Lenzburger NLB-Spieler Michael Bühler. Beiden waren für den Schachclub Mutschellen angetreten. 

 

Die Mannschaftswertung gewann Mutschellen vor Aarau und Döttingen-Klingnau. Lenzburger erreichte Rang 6. Mit nur einem Spieler in der Kategorie A sind natürlich keine Trophäen zu gewinnen.

 

93. Aargauischer Schachtag in Aarau Rohr – Schachverband Aargau (schachaargau.ch)

 

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Ranglisten 93. Schachtag 2023 in Rohr-Aarau
Ranglisten 93. Schachtag 2023 in Rohr-Aa
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Oliver Killer im SSB-Interview

Der langjährige Präsident des Schachclubs Lenzburg, Oliver Killer, im "Interview der Monats" des Schweizer Schachbundes: 

 

Interview des Monats mit Oliver Killer: «Früher spielte ich mit Postkarten» - SSB (swisschess.ch)

 

Zur Illustration nachfolgend eine Partie von Oliver vom Oktober 2021, die er (was ja selten ist im Fernschach) tatsächlich mit einem spannenden Endspiel  gewinnen konnte. Dadurch erreichte er in der 28. Meisterschaft der Schweiz (laufend von 15.10.2021-28.10.2023) den geteilten 1. Platz.

Quelle: Cross Table (iccf.com)

  

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7. Schnellschachturnier - klarer Sieg für Stephan Zaugg

 

Das Lenzburger Schnellschachturnier wurde erstmals im Herbst (statt Ende Januar) ausgetragen. Damit erbte Lenzburg quasi den Kalenderplatz der ehemaligen Niederlenzer Meisterschaft, welche damals das Vorbild für das Lenzburger Turnier war. Die Niederlenzer Meisterschaft kann aufgrund des fehlenden Lokals nicht mehr ausgetragen werden. Spriritus Rector dieses attraktiven Turnierformats und langjähriger Turnierleiter in Niederlenz, Roland Burri, hatte den Termin den Lenzburgern überlassen. Er selber führte im September (quasi als Ersatz für Niederlenz) bereits zum dritten Mal das Aarauer Schnellschachturnier durch und wird dieses ab nächstem Jahr im Frühling platzieren. Somit wird es in der Region in gutem zeitlichem Abstand weiterhin zwei dieser beliebten Schnellschachturniere geben.

 

Mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde der neue Austragungstermin honoriert, Lenzburg durfte sich damit über einen Teilnehmerrekord freuen.

 

9 Runden wurde gefightet und gekämpft. So mancher Favorit musste sich gegen aufstrebende Spieler wehren oder sogar Punkte lassen. Einer allerdings konnte sich - bis auf ein Remis gegen den späteren zweitplatzierten in der 6. Runde - immer durchsetzen: Stephan Zaugg holte Sieg für Sieg ab und gewann das Turnier souverän mit 8.5 Punkten aus 9 Runden. Zweiter wurde Hamid Rahimi des SK Aarau mit 6.5 Punkten. Er war der Überraschungsmann des Turniers. Mit einer ELO-Zahl von 1692 angetreten, realisierte er eine erstaunliche Turnierperformance von 1985! Sieger Stephan konnte übrigens mit sensationellen 2247 performen (eigene ELO 2004). Peter Bucher (6 Punkte) vervollständige das Podest, einen Buchholzpunkt vor Sebastian Hoffmann (6 Punkte), der in Kategorie A (über 1700 ELO), hinter Stephan Zaugg und Peter Bucher den dritten Platz realisierte, da Hamid aufgrund seiner Wertungszahl in der Gruppe B zugeteilt war.

 

In der Wertungsgruppe B (unter 1700 ELO) gewann Hamid Rahimi (1692 ELO) mit seinen  6.5 Punkten einigermassen deutlich vor Walter Haag mit 4.5 Punkten. Walter war wie immer aus Greifensee angereist. Dritter der Kategorie B wurde Roland Burri mit ebenfalls 4.5 Punkten.

 

Aufgrund der Teilnehmerzahl wurde die Wertungsgruppe C - Spieler ohne ELO - geschaffen. Für die Auslosung und die Berechnung der Perfomance waren die Spieler eingeschätzt worden, so dass die Gruppe eigentlich U1300 zu bezeichnen ist. Hier gewann Mika Rütimann.

 

Als beste Dame wurde Gabriela Lang ausgezeichnet. Wer jetzt rummäkeln will, könnte anmerken, dass sie als einzige Dame angetreten war. Dem sei aber entgegnet, dass Gabriela nicht einfach eine Antrittsgage erhielt, sondern tatsächlich eine ihr gestellte Perfomance-Challenge (ihrer eigene ELO-50) erfüllte. Sie gewann den Preis gar unter erschwerten Bedingungen und damit hochverdient. Denn die Gegner, die ihr zugelost wurden, waren durchschnittlich gewaltige 220 ELO höher eingereiht. Ursache für diese Situation war, dass einige Teilnehmende (teilweise aufgrund von Abwesenheiten) in den ersten Runden "zu wenig" Punkte erspielten und so für die Auslosung in Gabrielas Punktegruppe landeten. Dennoch konnte sie mit einer Performance von 1366 ihre eigene ELO übertrumpfen.

 

Jürgen Simon wurde als Bärentöter für die grösste Überraschung (Sieg gegen David Bernet +227 ELO) ausgezeichnet.

 

Details und Ranglisten: Schnellschachturnier 2023 (chessresults.ch)

 

 

 

 

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SMM 2023 - Rückblick und Schlussranglisten

Die Saison 2023 bestritten die vier Mannschaften mit sehr unterschiedlichem Erfolg: Während SCL1 leider keine Mannschaftspunkte ergattern konnte und in die 1. Liga absteigt, schaffte SCL4 das makellose Ergebnis mit 7 Siegen in 7 Runden (auch dank einen Forfaitsieges in der letzten Runde). Die vierte Mannschaft steigt zusammen mit SCL3 in die 3. Liga auf. SCL2 konnte in der 1. Liga die ganze Saison ganz oben mitreden, fiel aber in den beiden Schlussrunden noch auf Rang 5 zurück, nur ½ Brettpunkt hinter dem 3. Rang.

 

Trotz des Abstiegs des Fanionteams darf der Schachclub insgesamt mit Stolz auf die Saison zurückblicken. Die erste Mannschaft hat vor allem mit Einzelresultaten immer wieder für Lichtblicke gesorgt. Mehrmals wurden Titelträger in die Schranken gewiesen. 7 Spieler kriegten über die ganze Saison einen Gegnerschnitt über 2100 vorgesetzt, alle hatten im Schnitt Gegner über 2000 ELO. Im Gegensatz zur Vorsaison, wo einige Mannschaftspunkte erspielt wurden, neigte sich die Waagschale dieses Jahr in den engen Matches eher auf die Seite der Gegner. Dennoch zeigten auch dieses Jahr die Spieler eine gute Moral und Einsatzfreude.

 

Der Abstieg des "Eins" wird kompensiert durch gleich zwei Aufsteigerteams: SCL 4 spielte mit insgesamt 6 Junioren, die teilweise hervorragend performten. Ähnliches gibt es über die 3. Mannschaft zu berichten: Hier waren es nicht Junioren, dafür aber neue Mitglieder des Schachclubs, die zum Einsatz kamen und oft auch ablieferten. Giovanni Secreti etwa, mit 3 Siegen in 3 Spielen. Aber auch die Stammspieler der Vorsaisons sind zu erwähnen: Es ist deutlich sichtbar, dass sie ihr Schach verbessert haben und nun problemlos in der 4. Liga mitspielen können.

 

In der zweiten Mannschaft waren nur drei statt zwei Spitzenspieler verfügbar und auch diese spielten / punkteten nicht so oft wie in den Vorjahren. Die ehemalige "1700er-Fraktion" (3 davon sind nun 1800er) musste daher Verantwortung übernehmen. Und sie performten hervorragend. Peter Bucher sogar mit 5/5 plus einem Forfaitsieg. Ein Highlight war auch der zweimalige Einsatz von Expräsident und ML der ersten Mannschaft, Oliver Killer, der beide Partien gewann.

 

Lenzburg wird nächstes Jahr in der 1. Liga, der 2. Liga und 2x in der 3. Liga vertreten sein. Insgesamt werden zwei Bretter mehr (neu deren 24) pro Runde zu besetzen sein. Die Herausforderung wird nicht kleiner sein.

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TAKTIV-32 Überlegungen vor dem eigenen Zug

12 + Schüler und ein Lehrer! Das Klassenzimmer in der Krone war gut gefüllt. Viele neue Spieler und "Zugewandte", die ab und zu mal reinschauen, vermischten sich mit den Clubmitgliedern. Für Jürg war dieses Interesse an seiner Lektion natürlich sehr motivierend.

 

Thema das Abends war die Frage "An WAS denken wir, wenn WIR am Zuge sind?".

 

Um das zu ermitteln, muss zunächst eine andere wichtige Frage geklärt sein: Was will ich in der Partie erreichen: Spiele ich auf Sieg oder auf ein Remis? Falls das Remis das Ziel ist, dürfte entweder die Stellung Stellung leicht schwächer sein oder wir sind aufgrund der Turniersituation oder der Stärke des Gegners mit einem Unentschieden glücklich. Oft denkt man: Einfach alles abtauschen! Das kann aber ein grosser Fehler sein. Vorher sollte unbedingt geklärt werden, ob das resultierende Endspiel dann auch wirklich remis ist und nicht etwa verloren. Beim Spiel auf Sieg sind die Überlegungen ganz andere: Es gilt schwache Punkte im Lager de Gegners Lager zu provozieren oder einfach zu erkennen und gezielt (koordiniert) anzugreifen.

 

Jürg erörterte die vielen Überlegungen, die man sich machen sollte. Ungedeckte Figuren, Königssicherheit und dann vor allem "Zeit Kraft, Raum". Wie die TAB-Taste am PC den Cursor gezielt an die gewünschte Textposition bringt, so sollte in der Eröffnung jede Schachfigur präzise platziert werden, dass sie gut steht und nicht gleich nochmal in die Finger genommen werden muss. Jürg zeigte in der Folge eine schöne Blitzpartie, wo sein Gegner genau diesen Punkt missachtete. Das Resultat ist  eindrücklich.

 

Im Anschluss an die vielen Tipps galt es, in vier lehrreichen Übungen schwache Punkte im Lager des Gegners zu identifizieren und auszunutzen. Die Übungen stammten aus den spannenden Bulletins der Schweizer Schachsenioren. Diese regelmässig erscheinenden Heftchen enthalten nebst den Turnierberichten und Partieanalysen eine grosse Anzahl an didaktisch hervorragend ausgewählten und beschriebenen Stellungen zu bestimmten Themen. Alle diese Bulletins sind als PDF auf der Homepage der Schachsenioren für alle frei abrufbar. 

 

Seite: Home (schweizer-schach-senioren.ch) -> Bulletin anwählen.

 

Witzige Randnotiz: Eine der von Jürg gewählten Stellungen betraf gar eine Partie unseres Vereinsmitglieds Michael Dittmar, dessen Gegner eine taktische Möglichkeit übersehen hatte.

 

Nach Jürgs TAKTIV-Stunde wurde geblitzt, was das Zeug hielt.

 

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TAKTIV-32 Übungen
Quelle Bulletins der Schweizer Schachsenioren
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NLB-Doppelrunde zum Saisonende

Die zweite NLB-Saison der ersten Mannschaft verlief etwas harziger als die erste. Entsprechend stand das Team vor der Schluss-Doppelrunde mit Spielen am Samstag auswärts gegen Winterthur II und am Sonntag zu Hause gegen Wettswil auf dem letzten Tabellenrang. Zwar war der Ligaerhalt rechnerisch noch möglich, aber realistisch war er nicht mehr. So ging es vor allem darum, sich mit guten Matches aus der NLB zu verabschieden.  Das gelang der Mannschaft, auch wenn ihr der Punktgewinn leider auch dieses Wochenende verwehrt blieb.  Beide Gegner traten mit  stärkeren Mannschaft an.

 

Winterthur 2 wäre am ehesten noch in Reichweite gelegen. Der ELO-Schnitt war "nur" 60 Punkte höher als jener von Lenzburg. Trotzdem sass jedem Lenzburger ein Spieler gegenüber, der favorisiert in die Partie startete. Ungeachtet dessen konnten an fünf der acht Bretter ein Unentschieden erreicht werden. Michael Bühler, Björn Backlund, Can-Elian Barth, Sebastian Hoffmann und Rolf Walti holten diese halben Punkte zum Endresultat von 2½ - 5½.

 

Am Sonntag gab es dann nochmal ein richtig hartes Match. Wettswil war mit zwei FM und einem ELO-Schnitt von 2158 nach Lenzburg gereist. Beide Titelträger mussten aber die Punkte in Lenzburg lassen: Can Elian Barth (gg. FM Philipp Aeschbach, 2310) und Michael Bühler (gg. FM Marcel Hug, 2228) konnten gewinnen - was für schöne Erfolge zum Saisonende! Sebastian Hoffmann und Jürg Hertli steuerten noch je ein Remis zum Endergebnis von 3 - 5 bei.

 

Leider bleibt Lenzburg damit in diese Spielzeit ohne Punkte und steigt in die 1. Liga ab. Das Abenteuer NLB ist also nach zwei Saisons wieder beendet. Es bleibt auch der (subjektive) Eindruck, dass die Gegner eher mit stärkeren Teams aufgewartet haben.

 

Trotz der Relegation: Mit 22 Einzelpunkten gab es immer wieder schöne Einzelerfolge - ab und an auch gegen Titelträger.

 

Die Equipe rund um Mannschaftsleiter Sebastian haben uns über diese zwei Jahre stolz gemacht. Für einen Club wie Lenzburg, der kein Budget für (halb-)professionelle Spieler bereitstellen kann, grenzt es an ein Wunder, dass die NLB überhaupt erreicht und dann noch ein Jahr gehalten werden konnte. Mit dem sensationell gewonnenen Aufstiegsspiel und dem ebenso gewaltigen Ligaerhalt, der letztes Jahr mit Topleistung über lange 9 Runden  erkämpft wurde, schuf das Team den unvergesslichen Glanzpunkt der bisherigen Clubgeschichte.

Alle Berichte dieser zwei NLB-Jahre findet ihr hier.

 

Kleines Beispiel für das Niveau der NLB gefällig? Die nachfolgende Kombi gelang zwar einem Wettswiler. Schön ist es trotzdem.

 

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Herbstblitz - Michael erneut makellos

Michael gewinnt das Herbstblitz souverän mit 7 Siegen in 7 Runden. Dabei schlug er auch Norbert Oze, der aufgrund seiner ELO im Langschach als Favorit in das Turnier eingestiegen war und zweiter wurde (5/7). Dritter wurde Lothar Eichenberger (ebenfalls 5/7) - "the best of the rest", wie Jacques Villars nach dem Turnier treffend sagte.

 

Was nach einem totalen Durchmarsch von Michael aussieht, ist vor allem ein Resultat von Geduld, Ruhe und Überblick. Der eine oder andere wusste zu berichten, dass er gegen Michael lange gleich, wenn nicht gar leicht besser, gestanden hatte. Sie haben alle verloren, wie auch der Schreibende, der sich vergebens Hoffnung gemacht hatte, die Partie halten zu können.

 

Ich gebe es zu: Ich habe für einmal Chat GPT um Inspiration gefragt, damit ich nicht bei jedem Blitzturnier die gleichen Texte von mir gebe. Und der KI-Roboter hat folgende Einschätzung getroffen:

 

"Seine Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben und kluge Entscheidungen zu treffen, hat ihm wieder den Sieg eingebracht. Seine Konkurrenten konnten seine Strategie nicht durchbrechen. Dieses Turnier hat erneut bewiesen, dass im Schach nicht nur die Spielstärke, sondern auch die mentale Stärke zählt.

 

Ich glaube, die Maschine könnte auch Horoskope schreiben (Tip am Rande: Probiert das mal aus!). Den restlichen Text habe ich selbstverständlich komplett selber geschrieben. Das erkennt man am holprigen Schreibstil...

 

 

https://chessresults.ch/VegaTurniere/wwwHerbstblitz2023/standing.html

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SMM Runde 7 - Niederlagen (fast) für alle Teams

Lenzburg 1 kam in der drittletzten Runde der NLB-Saison die ganze Wucht eines NLB-Spitzenteams zu spüren. Bodan 1 (auf Rang vier platziert, nur 1 Punkt hinter dem Leader Tribschen 1) reiste mit einem ELO Schnitt von 2243 nach Lenzburg. Sieben der acht Gegner waren mindestens 50 Punkte höher eingereiht als der ELO-stärkste Lenzburger (Björn 2089)! So verwundert die 2 - 6 Niederlage nicht wirklich. Das Resultat widerspiegelt aber die Leistungen der Lenzburger nur unscharf. Vier von ihnen konnten nämlich punkten. Vor allem das Remis von Can-Elian Barth (2043) gegen den ehemaligen Bundesligaspieler IM Frank Zeller (2414) ist hervorzuheben. Die weiteren Unentschieden holten Rolf Walti (2020) gegen Eike Cöllen (2038), Stephan Zaugg (2004)  gegen Marcel Marentini (2152) und Michael Wigger (1939) gegen Michael Schmid (2133). Am Samstag, 30.09. (in Winterthur) und Sonntag, 01.10. (in Lenzburg gegen Wettswil) finden dann die beiden Schlussrunden statt.

 

Nach dieser Niederlage ist der Ligaerhalt theoretisch immer noch möglich. Allerdings ist er doch in weiter Ferne gerückt. Es braucht nun zwei Kantersiege und bei gleichzeitigen hohen Niederlagen der direkten Konkurrenten.

  

SCL2 hatte sich den Ligaerhalt schon gesichert und durfte in der letzten Runde zu Hause gegen Therwil 1 zu Kür antreten. Doch die Basler setzten sich durch und sind nun Gruppensieger, während Lenzburg noch auf Rang 5 abrutscht. Dennoch darf das Team mit der Saison zufrieden sein. Der erneute Ligaerhalt in der starken Nordwestgruppe ist auf alle Fälle ein toller Erfolg. 

 

Lenzburg 3 hat die Saison bereits nach der sechsten Runde mit dem bravourlösen Aufstieg in die 3. Liga beendet.

 

Lenzburg 4 stand schon vor dieser Runde als Gruppensieger fest. Entsprechend unterstützten die beiden Teamleader Michael Wigger und Arnold Mienert die erste Mannschaft und liessen die Jungen ran. Angeführt von Junior Luca Rusconi erspielten sich die Jungs gegen Seebach 4 bemerkenswerte 1½ Punkte, aber das erste Mal in dieser Saison keine Mannschaftspunkte. 

...dachten sie: Im Nachhinein wurde eine der beiden Niederlagen in einen Forfaitsieg umgewandelt, da ein Spieler des Gegners nicht mehr für die Liga spielberechtigt war. Daher lautet das offizielle Resultat 2½ - 1½ für Lenzburg, wonach SCL 4 also doch mit dem Punktemaximum Gruppensieger wird.

 

Paarung Datum Resultat
Lenzburg 1 - Bodan 1 So, 17.09.2023         2 - 6 

Lenzburg 2 - Therwil 1

Di, 14.09.2023   1½ - 3½
Lenzburg 4 - Seebach 4      Sa, 16.09.2023  2½ - 1½

 

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Aargauer Blitzmeisterschaft 2023

In der Tabelle der Aargauer Blitzmeisterschaft findet man zwar keinen Spieler, der für den SC Lenzburg an den Start ging, allerdings nahmen einige Lenzburger Vereinsmitglieder für ihrem  Stammverein teil. Am erfolgreichsten war wie so oft Björn Backlund, welcher mit 7 Punkten das Turnier nach den geplanten 9 Runden anführte - punktgleich (aber mit besserer Zweitwertung) mit Jochem Snuverik und Nagaarjhuna Arumuga Kani.

Das Reglement der Blitzmeisterschaft sieht für diesen Fall einen Stichkampf der beiden Erstplatzierten vor. Hier unterlag Björn dem Badener Jochem und beendete das Turnier auf Rang 2. 

 

Seriensieger Björn, der bereits im Eröffnungsblitz des SC Lenzburg extrem knapp (punktgleich mit dem Sieger) Zweiter wurde, nahm es mit trockenem Humor: "Ich lege mir langsam die Gewohnheit zu, im Blitz Nummer 2 statt 1 zu werden".

 

Norbert Oze wurde 8. (5 / 9) und Michael Bühler 13 (4 / 9). 

 

Bericht und Rangliste auf der Seites des Schachverbandes Aargau.

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SMM Runde 6 - SCL 3 und SLC 4 steigen auf

In Runde 6 konnte die erste Mannschaft aufgrund der Ferienzeit erstmals seit dem Aufstieg nicht komplett antreten und holt bei Glarus eine weitere Niederlage ab. Björn Backlund und Michael Bühler erzielten je ein Remis.

 

Auch die anderen Mannschaften litten unter Personalnot, konnten aber aber schlussendlich komplett antreten. SCL 2 konnte mit einem 3-3 Unentschieden gegen Roche den zweiten Tabellenrang knapp halten und der bisher schon so gut wie sichere Ligaerhalt ist nun auch mathematisch in Stein gemeisselt. 

 

Bei SCL3 konnte ein Krankheitsausfall in letzter Sekunde "geflickt" werden. Die Mannschaft gewann gegen Baden 4 mit 2½- 1½. In dieser Gruppe ist die Saison beendet: Lenzburg 3 überholt mit diesem Sieg Baden 4 und erreicht den 2. Gruppenrang und steigt somit in die 3. Liga auf. Herzliche Gratulation! Das Team hat sich über die letzten drei Jahre stetig gesteigert und hat sich diese Promotion verdient.  

 

SCL4 gewinnt auch die 6. Runde und steht damit eine Runde vor Schluss definitiv als Gruppensieger fest. Den angestrebten Aufstieg hatte sich das neue Team schon in Runde 5 gesichert gehabt. Der Aufstieg war klares Ziel und aufgrund der Spielstärke auch ein wenig zu erwarten. Allerdings hat Mannschaftsleiter Michael Wigger mit Jugendleiter Arnold Mienert auch immer wieder Junioren eingesetzt - insgesamt drei. Herzliche Gratulation dem Team für diese tolle Saison!

 

Paarung Datum Resultat
Glarus 1 - Lenzburg 1 So, 27.08.2023         7 - 1 

Roche 1 - Lenzburg 2   

Di, 22.08.2023      3 - 3
Lenzburg 3 - Baden 4 Do, 24.08.2023       2½ - 1½
SK Markus Regez 2 - Lenzburg 4        Sa, 26.08.2023     1 - 3
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Spannendes Eröffnungsblitz: Michael gewinnt punktgleich mit Björn

Eröffnungsblitz-2023 (chessresults.ch)

 

Martin Wiesinger brachte aus seinem aktuell stattfindenden Kurs vier Jugendliche und Kinder von Fällanden am Greifensee in das Blitzturnier nach Lenzburg. Eine davon: U12-Schweizermeisterin Christina Jordan. Die Jungen schlugen sich bravourös, Christina konnte in der Startrunde gleich mal Arnold bezwingen.

 

Das Turnier wurde in 6 der 7 Runden von Björn angeführt, der einem weiter Turniersieg entgegen zu laufen schien. Jürgen Simon übernahm aber dann die Rolle des Spielverderbers In der letzten Runde konnte er Björn bezwingen.

 

Michael Wigger, Blitzmeister des Vorjahres,  konnte so den Thron besteigen, punktgleich mit Björn - beide 5.5. aus 7. Das Podest vervollständigt Arnold Mienert mit 5 Punkten.

  

 

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SMM R5 - SCL1 verliert gegen Uzwil, SCL4 sichert sich den Aufstieg.

 

Die Lenzburger Mannschaften kämpften in der 5. Runde der SMM mit unterschiedlichem Erfolg.

 

SCL1 verlor gegen ein starkes Uzwil mit 2 - 6. Uzwil ist direkter Gegner im Abstiegskampf, weshalb die Niederlage besonders schmerzt. Die Ostschweizer reisten mit einem ausgeglichenen und gleichzeitig hochdotierten Team an, das an den ersten drei Brettern mit 2100 bis 2300 ELO aufwies. Björn Backlund, Hans-Martin Kolb, Norbert Oze und Rolf Walti sicherten mit je einem Remis die beiden Brettpunkte für Lenzburg.

 

SCL2: Im Auswärtsspiel gegen Liestal konnte Mannschaftleiter Lothar die (Personal-) Not zu einer Tugend machen: Mit Oliver Killer und Tornike Gogsadze gelang es ihm, zwei sehr starke Spieler für die Mannschaft zu gewinnen. Die beiden übernahmen mit Brett 1 und 2 umgehend grosse Verantwortung und stellten sich sehr starken Gegnern. Mit zwei sehenswerten Siegen sorgten sie jedoch für den perfekten Einstand. Peter Bucher konnte an Brett 5 ebenso schön seiner Favoritenrolle gerecht werden und den dritten Punkt einspielen. Da Liestal nur zu fünft antrat, gab es einen Gratispunkt zum 4-2 für die Seetaler.

 

SCL3 musste gegen die Lenzburger Freunde im nahen Freiamt eine Niederlage einstecken. Philipp Tanner konnte den einzigen Punkt zum 1-3 Schlussresultat beisteuern. 

 

SCL4 gewann auch in der 5. Runde und steht verlustpunktelos und mit 4 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Da die beiden Verfolgerteams noch gegen einander antreten müssen, und es in der 4. Liga keine Aufstiegsspiel gibt, steht SCL4 bereits als Aufsteiger fest. Für die Punkte sorgten Arnold Mienert, Michael Wigger und Nikita Sosnovski je mit einem Sieg und Luca Rusconi mit einem Remis.

 

Paarung Datum Resultat
Lenzburg 1 - Uzwil 1 So, 25.06.2023         2 - 6 
Liestal 2 - Lenzburg 2    Sa, 24.06.2023      2 - 4
Freiamt 2 - Lenzburg 3   Di, 20.06.2023          3 - 1
Lenzburg 4 - Brugg 3         Sa, 24.06.2023   3½- ½
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Generalversammlung: Viele Neueintritte, Jugendgruppe und Anpassung des Vereinsjahres

Arrivierte Clubmitglieder wie Livio Mazzoni und Hans Eichenberger liessen es sich nicht nehmen, die schachlichen Fähigkeiten der Neuen unter die Lupe zu nehmen.
Arrivierte Clubmitglieder wie Livio Mazzoni und Hans Eichenberger liessen es sich nicht nehmen, die schachlichen Fähigkeiten der Neuen unter die Lupe zu nehmen.

Die Generalversammlung konnte bei schönstem Wetter mit einem Apéro im Garten des Hotels Krone in Angriff genommen werden. Dabei fanden sich einige neue Gesichter in der Krone ein. Und sie sorgten umgehend dafür, dass schon vor der GV auch wirklich Schach gespielt wurde. 

 

Jugendgruppe: Arnold Mienert in Lenzburg eine Jugendgruppe gebildet. Er wird die ersten zwei Jahre deren Leitung übernehmen und alles soweit in die Wege leiten, dass es gut organisiert ist und er es übergeben kann. Die Gruppe hat nach den Frühlingsferien den Betrieb aufgenommen. Jeweils am Dienstags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr findet das Training im Mattenschulhaus statt, teilweise unterstützt von Roland Burri. 

 

Neumitglieder: Ganze 19 neue Spieler wurden in den Club aufgenommen. Davon sind 7 Junioren die teilweise durch die Bildung der Jugendgruppe frisch eingetreten sind. Fünf (!) der Neumitglieder haben bereits im Vorfeld zur GV SMM-Spiele für den SCL bestritten. Der Club hat neu 52 Mitglieder!

  

Nebst den spannenden Berichten über das Vereinsjahr (siehe Blogeinträge auf dieser Homepage), den Rangverlesen zu Vereinsmeisterschaft, Cup und Blitzmeisterschaft und dem Kassenbericht gab es zwei Beschlüsse, welche eine Anpassung der Vereinsstatuten zu Folge hatten.

 

Anpassung des Vereinsjahres: Die GV beschloss das Vereinsjahr an das Kalenderjahr anzupassen. Damit ist es gleichgeschaltet mit dem Schachbund. Das Vereinsjahr des Schachclubs Lenzburg dauert neu von Januar bis Dezember. Notwendig machte die Anpassung eine neue Praxis des Schachbundes, wonach Austritte dem Schachbund bis Ende Januar gemeldet sein müssen , sonst wird der Beitrag für das komplette Folgejahr fällig. Wer also per GV im Sommer aus dem SCL austrat, hatte für das fragliche Jahr die Verbandbeiträge noch bezahlen müssen - oft blieb dann der Club dann auf solchen Beiträgen sitzen. Neu wird die GV des SCL Mitte Januar stattfinden. 

 

Neue Funktionen im Vorstand. Durch die Schaffung der Jugendgruppe gibt es in Lenzburg neu die Funktion eines Jugendleiters. Gleichzeitig soll ein Medienverantwortlicher für mehr Professionalität im Auftritt sorgen. Während die erstgenannte "Stelle" mit der Wahl von Arnold gleich auch besetzt wurde, ist der Posten des Medienverantwortlichen noch offen. Wer Interesse hat, oder jemand der kennt, der uns hier unterstützen würde, darf sich gerne beim Vorstand melden. Durch die beiden neuen Funktionen kann der Vorstand bis zu 7 Mitglieder (bisher 5) umfassen. Die Anpassung wurde von der GV per Statutenänderung genehmigt.

 

Vorstandswahlen. Nebst der Neuwahl von Arnold Mienert wurden Lothar Eichenberger als Spielleiter und Peter Bucher als Aktuar im Amt bestätigt. Wobei Lothar ankündigte, dass dies seine letzte Amtszeit sein werde. Der Posten des Spielleiters wird also per GV 2025 neu zu besetzen sein.

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Lothar Eichenberger wird Vereinsmeister - Michael Wigger Blitzmeister

Die Vereinsmeisterschaft 2022-2023 war geprägt von vier Rückzügen. Trotzdem beendeten 10 Spieler das Turnier. Zwei Spieler konnten die neun Runden mit je 8 Siegen beenden. Entsprechend musste die direkte Begegnung der beiden für die Differenz bei den Zweitwertungen sorgen. Lothar Eichenberger hatte diese Partie gewinnen können und darf entsprechend seine erste Trophäe als Vereinsmeister entgegen nehmen.

 

Rang Name Punkte
1 Lothar Eichenberger       8
2 Michael Dittmar    8
3 Jürgen Simon     7

 Details siehe Rangliste weiter unten im Downloadbereich des Berichts

 

In der Blitzmeisterschaft wurden 5 Turniere ausgetragen.  Ganze 30 Namen stehen auf der Rangliste. Obwohl er im Neujahrsblitz unglücklich ausgebremst wurde (siehe Bericht hier), konnte Michael Wigger die Gesamtwertung einigermassen deutlich für sich entscheiden.

 

Rang Name Punkte
1 Michael Wigger                 21
2 Arnold Mienert    19
3 Björn Backlund    17

 Details siehe Rangliste weiter unten im Downloadbereich des Berichts

 

 

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Vereinsmeisterschaft 2022-2023, Schlussrangliste
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Blitzmeisterschaft 2022-2023, Schlussrangliste
Blitzmeisterschaft 2022-2023.pdf
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SMM R4 - knappe Niederlage gegen Nimzowitsch

Lenzburg 1 musste gegen Nimzowitsch mit 3½ - 4½ eine äusserst knappe Niederlage einstecken. Die Lenzburger Punkte holten Michael Bühler gegen Lars Bäumer (2247), Sebastian Hoffmann gegen Yasin Chennaou (2151) und Stephan Zaugg gegen Miran Alic (2050) je mit einem Sieg und Can-Elian Barth gegen Nathan Ronce (2128) mit einem Remis. Das sind beeindruckende ELO-Zahlen und schöne Einzelleistungen. Trotzdem konnten die Zürcher den Mannschaftspunkt abholen. Björn Backlund durfte gegen die Schachlegende GM und Buchautor Joe Gallagher (2437) antreten, doch die dritte Sensation in Serie blieb ihm leider verwehrt.

 

SCL 2 holte gegen ein ersatzgeschwächtes Baden einen wichtigen 3½ - 1½ Sieg. Lothar Eichenberger, Peter Bucher, Raul Sanz und Jacques Villars holten sich teilweise sehr schön herausgespielte Siege. Jürg Hertli erzielte an Brett 1 Remis. Sogar Michael Dittmar, darf mit seiner Kampfleistung über Mittel- und Endspiel bis um 23:00 gegen 2000 ELO zufrieden nach Hause, obwohl er den Punkt schliesslich dem Gegner überlassen musste.

 

SCL3 musste gegen Luzern im vorverschobenen Match eine 1½ - 2½ Niederlage einstecken. Giovanni Secreti holte zwar den dritten Sieg im dritten Einsatz und Philipp Tanner erspielte ein Remis, was aber leider nicht reichte, da die Innerschweizer die anderen Bretter holten.

 

Gegen die Chess4kids holte SCL 4 einen Sieg (½ - 3½). Michael Wigger und die beiden Junioren Nikita Sosnovski und Luca Rusconi konnten gewinnen. Arnold Mienert holte remis.

 

Paarung Datum Resultat
Lenzburg 1 - Nimzowitsch 1 So, 11.06.2023       3½ - 4½  
Baden 2 - Lenzburg 2    Do, 08.05.2023    3½ - 1½
Lenzburg 3  - Luzern 5 Do, 01.05.2023        1½ - 2½
Chess4kids 2 - Lenzburg 4        Sa, 09.05.2023     ½ - 3½
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Hans-Martin Kolb ist Cupsieger

Hans-Martin Kolb gewinnt den Kampf der Titanen im Cupfinal 2022-2023 gegen Sebastian Hoffmann. Die Affiche versprach ein hochstehende Partie. Und  dieses Versprechen wurde auch gehalten.

Hans-Martin gab früh in der Eröffnung den schwarzfeldrigen Läufer ab und setzte seine Bauern konsequent auf schwarze Felder. Sebastian hielt dagegen und versuchte diesen Aufbau zu öffnen und seinem Läuferpaar Spielraum zu verschaffen. Es entstand ein zähes positionelles Ringen um starke und schwache Felder und taktische Motive, welche die Stellung nachhaltig verändern konnten. Mehr und mehr kamen auch die Könige in den Strudel. Gegen Mitternacht konnte  Hans-Martin schliesslich in ein gewonnenes Endspiel abwickeln. 

 

Hans-Martin, der im Halbfinal bereits Mitfavorit Björn Backlund besiegen konnte, ist ein verdienter Cupsieger und kann in seiner ersten Turnierteilnahme gleich auch den ersten Titel erobern.

 

Herzliche Gratulation.

 

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Clubcup 2022-2023 Endergebnis
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SMM R2 - Raul Sanz holt sensationelles Remis gegen ehemaligen Schweizermeister, Björn schafft dasselbe gegen Jugoslawienmeister

In Runde 2 der SMM musste SCL 1 eine bittere Niederlage annehmen. Gegen Gligoric Zürich spielte das "Eins" 2½ - 5½. Stephan Zaugg konnte als einziger gewinnen, Björn Backlund, Philipp Huber und Martin Schmied holten je ein Remis. Gligoric wäre eigentlich auf Augenhöhe gewesen. Vor allem nachdem Björn deren Spitzenspieler GM Dejan Pikula (2346! - ehem. Meister von Jugoslawien)  und Philipp Huber deren Nummer 2 (Zoran Marinkovic, 2139) neutralisiert hatten und auch Martin Schmid Brett 4 halten konnte, wäre der Weg frei gewesen an den Brettern vier bis acht die nominelle Überlegenheit auszunutzen. Doch das Heimteam spielte gerade dort sehr stark und holte sich drei dieser vier Bretter. 

SCL 2 hatte am Donnerstag SORAB2 mit 4 - 2 besiegt. Dabei überstrahlt das sensationelle Remis von Raul Sanz gegen den zweifachen ehemaligen Schweizer Meister und 500 ELO höher gewerteten Jean-Luc Costa (ELO 2339) alles. Raul hatte für den für SCL1 im Einsatz stehenden Martin Schmid das erste Brett übernommen und liess dort mit Weiss nichts anbrennen. Auch Stockfish zeigte sich begeistert von Rauls Leistung und attestierte ihm, dass, bei nur geringen Schwankungen der Bewertung (mal leicht zugunsten Weiss - mal wenig zugunsten Schwarz), die Remisbreite zu keinem Zeitpunkt der Partie überschritten war. Die weiteren Punkte holten Michael Dittmar und Lothar Eichenberger je mit einem Sieg, sowie Jürg Hertli mit dem zweiten Remis. Die Bretter 5 und 6 gingen per Forfaitsieg an die Lenzburger.
 

SCL 3 holte beim 2 - 2 Remis gegen Luzern 5 einen wertvollen Punkt. Die Mannschaft hatte zunächst keine Spieler - alle Teammitglieder waren abwesend. Mit Jacques Villars (Stammspieler in SCL2), der die Mannschaftsleitung übernahm, einem Spieler aus Aarau und zwei kurzfristig angemeldeten Neumitgliedern konnte trotzdem verhindert werden, dass es zu Forfaits kam. Das unter diesen Umständen erzielte Remis darf daher als kleine Sensation angesehen werden. Die beiden Siege holten David Keller von SK Aarau und "Neuling" Giovanni Secreti.

 

SCL 4 marschierte gegen Entlebuch 2 mit einem 4-0 Sieg durch. Beeindruckende Siege holten Michael Wigger in staubtrockenen 24 Zügen und U-18 Junior Tim Betsche, der sich mit einem mutigen Qualitätsopfer eine starke Initiative verschaffte, was schliesslich in Damenfang mündete.

 

Paarung Datum Resultat
Gligoric 1 - Lenzburg 1 So, 30.04.2023        5½-2½
Lenzburg 2 - SORAB 2      Do, 27.04.2023      5  -  1
Luzern 5 - Lenzburg 3    Di, 25.04.2023          2  -  2
Entlebuch 2 - Lenzburg 4        Sa, 29.04.2023     0 -  4
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SMM Runde 1

Die SMM startete in die erste Runde - mit Heimspielen aller 4 Lenzburger Teams.

Die erste Mannschaft empfing am Sonntag, 16.04.2023 Tribschen 1. Ein harter Brocken gleich zu Beginn. Denn Tribschen hatte die letzte Saison auf Platz 3 beendet. Allerdings: Punkte holten sie damals von Lenzburg keine. Das ehemalige Team vom Captain Sebastian Hoffmann war auf Revanche aus und traten gleich mit vier Spielern über 2200 ELO und mit einer Wertung von 2033 am letzten Brett an. Und sie waren damit erfolgreich: Trischen konnte mit 5½-2½ gewinnen. Trotzdem zeigten die Lenzburger eine gute Leistung: Sebastian Hoffmann konnte gegen Lubomir Kova mit einer ELO-Zahl von 2222 gewinnen. Michael Bühler (an Brett 1 gegen Cremer ELO 2292!), Björn Backlund (Nicolas Küng 2102) und Stephan Zaugg (Martin Herzog 2067) holten je ein Remis.

 

SCL 2 hatte am Donnerstag, 13.04.2023 Trümmerfeld 2 zu Gast, den "Nachfolger" des Überfliegers der letzten Saison. Die erste Mannschaft ist aufgestiegen,  zweite von der 3. Liga nachgerückt. Somit bleibt der Name, nur die Nummer ändert. SCL2 bestand den Test zu Beginn der zweiten 2. Liga-Saison und holte beim 3:3 einen wertvollen Punkt. Raul Sanz  und Michael Dittmar mit je einem Sieg sowie Jürg Hertli und Jacques Villars mit je einem Remis lieferten die drei Punkte.

 

SCL 3 konnte letzte Saison trotz nur zwei Mannschaftspunkten gut mitspielen. Sichern sie sich dieses Jahr auch die verdienten Zähler? Gegen Freiamt 3 kam es gleich zu Beginn zum Derby. Wie immer konnte die Freundschaft mit den Nachbarn  gepflegt werden - auch resultatmässig: Man trennte sich 2:2. Stefan Brandes gewann an Brett 1 und Kilian Pedolin und Roland Burri remisierten.

 

Das neue "Samstagsteam" SCL 4 durfte ebenfalls gegen einen Kantonsrivalen dran: Baden 5 war in der Krone zu Gast. Mit Arnold und Suseenthiram hatte SCL4 zwei sehr sehr strke Spieler auf dem Matchblatt, die auch beide voll punkteten. Tims doppeltes Figurenopfer schlug nicht ganz durch, er hatte aber ein Backup in der Hinterhand und sicherte sich ein Remis nach Stellungswiederholung. Sehr gut spielte auch der U-14-Schüler Rasmus Johannesson, der in seine allererste SMM-Partie lange ausgeglichen gestalten konnte. Später büsste er aber zwei Bauern ein und schliesslich konnte der Gegner ein Matt platzieren.

 

Paarung Datum Resultat
Lenzburg 1 - Tribschen 1 So,16.04.2023, 12:30    2½-5½
Lenzburg 2 - Trümmerfeld 1       Do, 13.04.2023, 19:30      3  -  3
Lenzburg 3 - Freiamt 3    Do, 13.04.2023, 19:30                2  -  2
Lenzburg 4 - Baden 5 Sa, 15.04.2023, 14:00     2½-1½
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TAKTIV 31 • "Störende" Schwarz-Strategie gegen 1. e2-e4

Inhalt des Zyklus 31: „Störende Schwarz-Strategie gegen 1. e2-e4“


Jürg verreit einige Geheimnisse seiner Schwarzeröffnung gegen 1. e4: Die Aljechin-Verteidigung:

a) was ist das Ziel den Schwarzen mit der Antwort 1. … Sg8-f6?

b) was kann Schwarz dem Weissen etwas „vermiesen“?

d) wo lauern die wichtigsten Fallen?  – für Weiss und Schwarz!

Details siehe PDF-Beilage.

 

Als Dessert servierte Jürg eine schöne Kurz-Partie:

 

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Frühjahrsblitz - Norbert marschiert durch

Sieben strahlende Hasengewinner, das Podest für einmal sitzend.
Sieben strahlende Hasengewinner, das Podest für einmal sitzend.

12 Teilnehmer, davon vier, die in keinem Club sind und einer 'von auswärts', aber auch drei "Böse" um und über 2000 ELO. Das war die Affiche des Frühjahrsblitz. Norbert Oze war Favorit, aber gegen einen Arnold Minert und gegen einen Michael Wigger muss erst einmal gewinnen. Und genau das tat Norbert. Er setzte sich mit 7 aus 7 vor Michael (6 / 7) und Arnold durch. Auf Rang vier folgte dann bereits der erste Gast: David Bernet, der auch der beste der U1900-Wertung war.

 

Spielleiter Lothar hatte sieben "Goldhasen" als Preise spendiert.  Drei davon kriegten die Podestplätze, einen gab es für David, den besten U1900. Zwei waren für die besten "Nicht-Clubspieler" bestimmt und schliesslich durfte der traditionelle Bärentöterpreis für die beste Überraschungspartie auch nicht fehlen. Damit sind wir bei der Geschichte von Martin Goriup: Er hatte zum ersten mal reingeschaut in der Krone, somit zum ersten Mal überhaupt ein Turnier gespielt (die Uhr musste ihm erst noch erklärt werden) und dabei gar noch die erste Runde verpasst und trotzdem gewann er gleich beide Wertungen. Natürlich gab es pro Person nur einen Hasen. Deshalb kriegte Martin den etwas grösseren Bärentöterpreis und Giovanni Secreti, ein sehr starker 'Nochnichtclubspieler', erbte absolut verdient den Preis für den besten in dieser Kategorie. Aldin Hodzic, der das Duell gegen Mika Erismann gewann, sicherte sich den letzten Preis, jenen für den zweitbesten "Neuling".

 

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TAKTIV 30 - 1..c5 gegen 1.d4

TAKTIV-30

 

Inhalt des Zyklus 30: „Störende Schwarz-Strategie gegen 1. d2-d4“
Heute schauen wir vor allem aus Schwarz-Sicht:

 

a) was ist unser Ziel mit der Antwort 1. … c7-c5?

b) was können wir dem Weissen etwas „vermiesen“?

c) wie können wir evtl. kleine Vorteile erreichen?

d) ist 1. … c7-c5 eine Art „Damengambit mit Schwarz“

e) ist es ein echtes Gambit, d.h. kann der Bauer geschlagen und
    verteidigt werden  ODER

f)  ist es ein „Scheingambit“, d.h. gewinnen wir den Bauern sicher zurück?

 

 

Jürg erklärte den Teilnehmenden wiederum eine sehr schöne Eröffnungsvariante gegen 1. d4, wie man basierend auf dem Zug 1...c5 (was oft Benoni ergibt) seltenere aber trotzdem gut spielbare Abspiele erreichen kann.  Meist ergeben sich Stellungen, wo der Gegner nicht einfach seine Eröffnungskenntnisse herunterspulen kann.

 

Jürg zeigte zwei Partien, die das Potential für Schwarz eindrücklich zeigen.

 

Partie Sanz-Hertli Schnellschachturnier Lenzburg, 2023

Partie Crisovan - Hertli Mannschaftsmeisterschaft, 1975 

 

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Schnellschachturnier 2023 - Jürgs Kantersieg

vlnr: Peter Bucher (Rang 2), Jürg Hertli (Sieger), Norbert Oze (Rang 3), Rolanf Burri (Sieger U1700 )
vlnr: Peter Bucher (Rang 2), Jürg Hertli (Sieger), Norbert Oze (Rang 3), Rolanf Burri (Sieger U1700 )

Jürg Hertli dominiert das sechste Schnellschachturnier und gewinnt in unglaublicher Souveränität und mit einem kompletten Durchmarsch: 9 Siege in 9 Runden. Jürg zeigte mehrfach seine Qualitäten im Endspiel aber oft auch in Stellungen, wo er schlechter stand. Er verstand es, die Dinge so zu verkomplizieren, dass der Gegner schliesslich fehlgriff.  Jürg distanziert den zweitplatzierten Peter Bucher um ganze 2.5 Zähler. Aber auch Peter zeigte ein gutes Turnier und konnte nach einer eher überraschenden Startniederlage gegen Matthias Baumann das Feld von hinten aufrollen. Nur Jürg konnte ihn danach noch schlagen, Peter gewann gar gegen Topfavorit Norbert Oze. Als Dritter komplettiert eben dieser Norbert mit 6 Punkten und immerhin der zweitbesten Turnierperformance das Podest. Er ist punktgleich mit Jacques Villars, der in der letzten Runde Norbert ebenfalls hatte besiegen können (als ganze 340 ELO tiefer klassierter Spieler). Trotzdem muss Jacques in den Zweitwertungen Norbert ziehen, was mit dem leicht tieferen ELO-Schnitt der Gegner und deren etwas tieferer Turnierleistung zu tun hat. 

 

Die Wertung bester U1700 gewann Roland Burri.

Beim ersten Schnellschachturnier nach der Coronazeit liessen sich die Spieler noch etwas zaghaft aus dem Hause locken. Nur 11 Teilnehmer hatten sich angemeldet. Zwischenzeitlich hinzugestossen waren Arnold Mienert und Tim Betsche. Es grenzt an ein Wunder, dass die Turniersoftware mit so wenigen Teilnehmern alle 9 Runden auslosen konnte.
 

Drei "neue" Spieler zeigten sich in Lenzburg. Wobei der jüngste, Nick Henle,  10 Jahre alt ist. Er luchste immerhin Jürgen Simon einen halben Punkt ab, während Matthias Baumann - wie erwähnt - gar Peter Bucher schlagen konnte.

 

Der Gabentisch sah reichhaltig aus - wie immer wurden sämtliche Einnahmen aus den Turnierbeiträgen in Form von Preise zurückgegeben. Wobei die ersten drei und der U1700-Sieger je einen Barpreise zwischen 50 und 25 Franken erhielte. Alle Gewinner von Barpreisen spendeten einen Beitrag in die Clubkasse, insgesamt immerhin 120.--. Ein toller Akt der Solidarität.

  

 

Link zur Resultatseite:

Schnellschachturnier 2023 (chessresults.ch)

 

 

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SMM 2023 - provisorischer Terminplan

SMM 2023 - Spielplan Lenzburger Mannschaften (aktualisiert am 22.02.2023)
SMM 2023 - provisorischer Spielplan Lenzburger Mannschaften

Details siehe hier: SMM - SSB (swisschess.ch)

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Björn gewinnt Neujahrsblitz "im Asyl"

Die Krone begann das neue Jahr  geschlossen. Das ist kein Wortspiel sondern bedeutete harte Realität für jene Schachspieler, die sich am 5. Januar zum Neujahrsblitz einfanden. Ein Plakat und vollkommen dunkle Räume liessen keine Zweifel aufkommen, dass es so war.

Der Spielleiter hatte das übersehen, als er im Spätsommer in der Zuversicht, dass diesmal keine Corona-Massnahmen das Schnellschachturnier verderben würden, dieses einplante und hierfür das Neujahrsblitz um eine Woche nach vorne setzte.

"Krone geschlossen" bedeutet nicht nur, dass das Lokal fehlte, sondern auch, dass es keinen Zugriff auf das Material gab! Kommt hinzu, dass der Spielleiter noch in den Ferien war. Dass das Turnier dennoch stattfand, ist einigen doch ziemlich glücklichen Zufällen zu verdanken. 

Zufall 1: Ausgerechnet an jeden Abend lieferte Martin Wiesinger neue Uhren, die für die kommende NLB-Saison benötigt werden. Hierfür fand er sich sehr früh in Lenzburg ein und konnte entsprechend den Spielleiter erreichen. Zufall 2: Materialchef Jacques Villars hat eine Tasche mit Schachequipment zu Hause, die er für Unterricht an einer Schule verwendet hatte. Der Spielleiter konnte ihn früh genug erreichen, so dass Jacques noch umdrehen und diese holen konnte. Also Uhren und Bretter waren da, fehlte noch ein Saal. Das Bild links oben zeigt es: Offensichtlich waren - Zufall 3 - die beiden Jugendschachleiter, die aktuell eine Gruppe in Lenzburg aufbauen, für den Zugang in ein Schulzimmer besorgt.

 

Gespielt wurde das Turnier schliesslich mit sechs Teilnehmern doppelrundig. Björn gewann  mit 10 Punkten aus 10 Partien vor Arnold Mienert (8 Punkte) und Martin Wiesinger mit (5 Punkte). Für die Überraschung des Abends sorgte Roland Burri, der Martin Wiesinger einen Punkt aus den beiden Partien "abluchsen" konnte.

Leider hat der Zufall dann doch nicht alles zum Guten geregelt. Michael Wigger war ebenfalls recht früh da. Unglücklicherweise las er wohl genau zu dem Zeitpunkt, als Martin Wiesinger sich auf die Suche nach einer Spielmöglichkeit gemacht hatte, das fragliche Plakat. Aufgrund der Information kehrte er wieder nach Hause. Seine Message erreichte den Spielleiter, der mit den anderen am Telefon war - zu spät.  Er wird für die Jahresblitzwertung eine Punktgutsprache erhalten.

 

Rang Team    Punkte     So-Be
1 Backlund Björn 10.0  20   
2 Mienert Arnold 8.0  12   
3 Wiesinger Martin   5.0  5   
4 Burri Roland 4.0  4   
5 Villars Jacques 3.0  2   
6 Simon Jürgen 0.0  0   

 

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SMM 2023 - Gruppeneinteilung

SMM 2023 mit 337 Mannschaften (zwei mehr als 2022) – alle Gruppen sind online - SSB (swisschess.ch)

 

Der Schachbund hat die Gruppen für die SMM Saison 2023 veröffentlicht.

Lenzburg stellt neu eine 4. Mannschaft, die am Samstag spielt. Damit werden Jugendlichen und Ersatzspielern der übrigen Mannschaften (vor allem der ersten) Spielmöglichkeiten angeboten. 

 

NLB Ostgruppe 2. Liga Nordwest I  4. Liga Zentral I 4. Liga Zentral II
Bodan Glarus Baden II (Auf) Baden V* Entlebuch II
Lenzburg Roche I Baden VII* Freiamt III
Tribschen Sorab II (Auf) Brugg III* Lenzburg III
Olten Trümmerf II (Auf) Chess4Kids II* Luzern V (n)      
Wettswil (Auf) Lenzburg II Lenzburg IV* (n)  
Winterthur II Liestal I* (Auf) Schaffh./Munot III*   
Uzwil (Auf) Riehen IV SK M. Regez II*  
Gligoric Nimz. (Ab.)  Therwil I    

 

* Spiele gegen diese Mannschaft werden immer am Samstag ausgetragen

(Auf) = Aufsteiger,  (Ab) = Absteiger,  (n) = neues Team

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Chlausblitz 2022

Chlausblitz: Die Gewinner
von links: Arnold Mienert (2.), Tim Betsche (1. U1600) Björn Backlund (1.), Martin Wiesinger (3.), Nikita Sosnovski (1. U1800), Martin Meichtry (Bärentöter)

Resultatseite: https://chessresults.ch/

 

Das Chlausblitz 2022 war wieder mal ein fantastisches Turnier. 19 Teilnehmer kämpften um die 6 Riesengrittibänze: Drei waren für das Podest reserviert, einer für den besten U1800, einer für den besten 1600 und der sechste war der berühmte "Bärentöterpreis" für die grösste Überraschung (einzelne Partie).

 

Mit 7 Siegen in 7 Runden konnte sich Björn Backlund wieder mal souverän den grössten Grittbänzen sichern. Wenn er mal in Rücklage geriet, so konnte er genügend Gegenspiel aufbauen, um den Gegner zu Fehlern oder Zeitverlust zu bringen.  Eine erneute tolle Turnierleistung von Björn. Auch Arnold Mienert, der nur gegen Björn die Waffen strecken musste, marschierte so ziemlich durch und holte Rang zwei. Platz drei hingegen war dann schon recht umkämpft. Über lange Strecken meldete Tim Betsche seine Ambitionen an. Auch Raul Sanz und Nikita Sokosvski liebäugelten mit diesem Platz. Doch am Ende war es Turnier Nr 4, Martin Wiesinger, der sich den dritten Podest-Grittbänz sicherte. Er hatte früh gegen die nachmaligen beiden erstplatzierten antreten müssen, wo er verloren hatte, aber alle anderen konnte er bezwingen. Wobei er das Feld nach und nach von der Mitte aus aufrollte.

 

Den U1800-Preis gewann Nikita Sosnovski, der gleichzeitig mit einer Performance von 1906 (seine ELO ist 1654) das Turnier mit 4.5 Punkten auf dem hervorragenden Rang 4 beendete. U1600 Preis gewann Tim Betsche, im Turnier erreicht er den ebenso ausgezeichneten Rang 5 mit 4 Punkten. Damit konnten sich gleich zwei Junioren sehr gute Turnierplätze erspielen und die ELO-Wertungspreise ergattern.

 

Mit Tim kommen wir zum Bärentöterpreis. Denn nebst dem Sieger Björn war Tim definitiv der Mann des Turniers. Mit seinen 1427 ELO erreichte er eine schier unglaubliche Turnierleistung von 1951! Er schlug drei Spieler über 1700 ELO plus Stephan Zaugg, immerhin  NLB-Spieler mit stolzen 2018 ELO. Das sind 591 ELO Differenz, was Tim auf Rang eins der Bärentöterwertung katapultierte. Es gibt natürlich nur einen Grittibänzen pro Spieler zu gewinnen, weshalb der Preis weitergereicht wurde. Die zweitgrösste ELO-Überraschung erreichte Nikita Sosnovski mit 493 Differenz gegen Martin Schmid. Aber auch Nikita  hatte als U1800-Sieger bereits ein Gebäck im Gepäck. Also ging der Bärentöterpreis weiter an - und das ist die ganz grosse Überraschung des Abends - an Martin Meichtry. Martin ist kein Clubspieler und hat schätzungsweise eine ELO von 1100. Damit schaffte er einen Sieg gegen den 450 ELO höheren Richard Attinger und ist strahlender Gewinner des sechsten Grittibänzen.  Es gab einige weitere recht grosse Überraschungssiege: Jacques Villars setzte mit seinem Erstrundensieg gegen Turnier Nr 1 Martin Schmid sehr früh ein starkes Ausrufezeichen. Ebenfalls gewichtige 410 ELO beträgt hier die Differenz. Danach folgt erneut Tim +371 ELO, und wieder Tim +310 ELO und gleich nochmals Tim +308 ELO. ...und eben - wie erwähnt - Tims höchste Differenz war +591 ELO.

Tim war heute der wahre Bärentöter -  schlicht gewaltig!

 

 

Rang NAME Rtg Pts   Buc1 S-B  Mwns
1 Backlund, Björn   2071 7.0 27.0   30.0 7.0
2 Mienert, Arnold 2016   6.0 27.0 23.0 6.0
3 Wiesinger, Martin 1932 5.0 27.5 15.0 5.0
4 Sosnovski, Nikita 1654 4.5 20.5 14.3 4.0
5 Betsche, Tim 1427 4.0 29.0 14.0 4.0
6 Eichenberger, Lothar         1735 4.0 27.0 12.5 4.0
7 Dittmar, Michaël 1790 4.0 24.5 11.0 4.0
8 Schmid, Martin 2147 4.0 24.0 10.5 4.0
9 Stöckli, Julian 1650 4.0 22.0 9.5 4.0
10 Zaugg, Stephan 2018 3.5 24.5 8.8 3.0
11 Villars, Jacques 1737 3.5 21.5 8.5 3.0
12 Bernet, David 1798 3.5 21.0 7.3 3.0
13 Simon, Jürgen 1596 3.0 25.5 8.0 3.0
14 Sanz, Raul 1804 3.0 25.0 8.5 3.0
15 Burri, Roland 1474 3.0 18.5 3.5 3.0
16 Tanner, Philippe 1350 3.0 14.5 4.0 3.0
17 Pedolin, Kilian 1400 2.0 20.0 5.0 2.0
18 Meichtry, Martin 1100 2.0 19.0 3.5 2.0
19 Attinger, Richard 1550 1.0 18.0 1.0 1.0
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TAKTIV 29: Schwarz gegen 1.c4

Schwarz am Zug. Taktische Turnierstellungen von  Michael Dittmar
Schwarz am Zug. Taktische Turnierstellungen von Michael Dittmar

TAKTIV Zyklus 29:

„Einfache und einprägsame Schwarz-Strategie gegen 1. c2-c4“

 

Im seinem 29. Training unter dem Namen TAKTIV arbeitete Jürg zunächst mit den Teilnehmern zusammen die grundsätzlichen Charakteristiken der Weiss-Eröffnung heraus:

 

 a) Ist die Eröffnung von Weiss eher taktisch oder positionell gedacht?
b) Welche Stellungen könnten nach 5-7 Zügen auf dem Brett stehen?
c) Existiert ein grosses Theoriewissen zu dieser Eröffnung?
d) Kann ich diese Theorie-Vielfalt mit bestimmten Zügen einschränken?

 

Gegen diese Weiss-Eröffnung ist das Schwarz-Rezept sehr klar strukturiert und einfach zu merken. Die PDF Unterlage zeigt das simple Konzept, das gut spielbare Stellungen mit klarem Ziel ergibt. Natürlich bleibt Schwarz auch hier der Nachziehende und Weiss hat einige Möglichkeiten, um den Ausgleich zu verzögern bzw. das Gegenspiel zu limitieren. Jürg zeigte auch diese Ideen. Unter anderem ein sehr starkes positionelles Bauernopfer, das Björn gegen den schwarzen Aufbau fand.

 

Kurz nach dem Kurs spielt Jürg folgende Kurzpartie gegen einen 1600er auf Lichess, die gute das Potential des schwarzen Aufbaus zeigt, wenn Weiss einfach nur "normale" Züge macht:

 

 

Nach 15..Sb4 war es dann schon fast vorbei. 

(Weiss hätte schon nach dem zu frühen 5.e4 mit 5..Sb4 eine nur mit grossen Eingeständnissen abwehrbare Springergabel auf d3 drohen können. Jürg spielte aber seinen Aufbau konsequent weiter und hatte auch so mehr als Ausgleich).

 

  •  •  •

 

Zusätzlich zeigte Jürg zwei schöne taktische Stellungen, die ihm Michael Dittmar ab einem Turnier in Deutschland auf dem Brett hatte (Diagramme oben):


Stellung links (Schwarz am Zug, aus Sicht von Schwarz):

Tipp: Nutze die indirekte Fesselung von Sf3 und g2 kombinatorisch aus!

 

Stellung rechts (Schwarz am Zug, aus Sicht von Schwarz)):
Tipp: Bei beiden Königen besteht (trotz Turm auf g1 resp. g8) eine latente Grundreihenschwäche. Schwarz – am Zug – kann dies SOFORT ausnutzen, aber wie?

 

Lösung zu den beiden Stellungen:

Links 1..Txd4! Der Springer darf den Turm nicht schlagen wegen Dxh3+ mit Matt auf g2. Die angegriffene Dame hat aber kein gutes Feld. Nach 2.De2 folgt stark 2..Td3!!. Aber auch wenn man diesen Zug nicht findet, ist nach dem Tausch auf f3 Schwarz klar im Vorteil. Übrigens: Im ersten Zug mit dem Springer nehmen funktioniert auch, ist aber deutlich weniger stark, da der Tempoangriff auf die Dame fehlt (Weiss kann sich mit 1..Sg1 verteidigen) und sich der Springer mit 1..Sxd4 selber an den ungedeckten Turm d8 fesselt und so kein Abzugsangriff auf die Dame erfolgen kann. Dennoch ist Schwarz auch in dieser Variante dank seinem starken Figurenspiel klar in Vorteil (es droht etwa c5, c4).

Rechts: 1..Qe3! 2.Qxe3 (2.De4 Te8!) fxe3 gefolgt von Td8 und Td1. Obwohl Weiss zwei Tempi hat, bis der schwarze Turm auf d1 auftaucht, kann er nichts gegen die Bauernumwandlung tun. Der super starke Doppelbauer auf e3 verhindert, dass der König von f2 das Umwandlungsfeld deckt. Z.B. 3.Te1 Td8 4.h3 Td1

 

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Verteidigung gegen 1. c2-c4.pdf
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Aargauer Schachtag in Rohr

Zwei starke Freibauern für die Qualität: Ob man ein gewonnenes Endspiel in akuter Zeitnot (hier 50 Sek) gewinnen konnte, entschied an so manchem Brett darüber, ob man sich nach vorne orientieren konnte oder sich um "Schadensbegrenzung" kümmern musste.
Zwei starke Freibauern für die Qualität: Ob man ein gewonnenes Endspiel in akuter Zeitnot (hier 50 Sek) gewinnen konnte, entschied an so manchem Brett darüber, ob man sich nach vorne orientieren konnte oder sich um "Schadensbegrenzung" kümmern musste.

Offizielle Seite:

92. Aargauischer Schachtag in Aarau Rohr – Schachverband Aargau (schachaargau.ch)

 

Endlich wieder Schachtag! Nach Corona-bedingten Absagen in den beiden Vorjahren konnte der SK Aarau in Rohr endlich den 92. Schachtag organisieren. Und das taten sie den auch hervorragend. Von der gut vorbereiteten und schnellen Anwesenheitskontrolle über das Mittagessen bis hin zum Material, dem Lokal und – das wichtigste – dem Spielbetrieb: Alles funktionierte bestens und solide. Und sie schafften es dazu auch noch, über 20 Spieler am Turnier teilnehmen zu lassen. Echt beeindruckend!

 

Lenzburg war ebenfalls mit einer für unsere Verhältnisse recht grossen Delegation angetreten. Neun Spieler fanden sich vor Ort ein. Angeführt von Rolf Walti, der mit 4 Punkten aus 7 Runden im A-Turnier auch gleich für das beste Ergebnis besorgt war. Ebenfalls im A-Turnier spielten die «neo-1800er» Peter Bucher (hervorragende 3 Punkte , Rang 18) und Michael Dittmar (tolle 2.5 Punkte Rang 20).

 

Im B-Turnier erzielte Lothar mit 5 Punkten und Rang 7 das beste Ergebnis gefolgt von Andrii Bulat (4.5 Punkte / Rang 14), Raul Sanz 4.0/20, Simon Jürgen (4.0 / 21). Kilian Pedolin und Phil Tanner spielten an ihrem ersten Schachtag ebenfalls tolle Partien, mussten aber wegen Zeitnot den eine oder anderen Punkt dem Gegner überlassen. Sie erreichten 2 aus 7 resp. 1 Punkt aus 5 Runden.

 

7 Partien an einem Tag mit nur kurzen Pausen bedeutete für alle Teilnehmer eine grosse Herausforderung. Dafür kriegt man aber auch gutes Feedback über die eigenen Eröffnungen und wo man grundsätzlich sein eigenes Spiel verbessern kann.

 

Gewonnen wurde das A-Turnier von Favorit Jochem Snuverik, der sich mit 5.5 Punkten und nach gewonnener Entscheidungspartie Aargauer Schnellschachmeister 2022 nennen darf. Das B-Turnier konnte Rolf Schärer mit 6.5 Punkten für sich entscheiden. Beide trugen die Farben der SG Baden. Nebst den Erwachsenen wurden auch 38 Kinder im C-Turnier teil (nebst jenen, die im A- und B-Turnier antraten). Das ist eine beachtliche und sehr erfreuliche Anzahl! Hier konnte Iskander Bashirov des SK Aarau mit 6.5 Punkte gewinnen.

 

Neben der Einzelrangliste hat beim Schachtag immer auch die Mannschaftswertung eine sehr hohe Bedeutung. Man durfte gespannt sein, ob Mutschellen, der Überraschungssieger von 2019 den Seriensiegerin und Favoritin SG Baden auch diesmal würde übertrumpfen konnte. Und tatsächlich: Dank vier Spielern in den Top 7 des A-Turniers und weiteren guten Leistungen konnte Mutschellen den Titel verteidigen. An vorderster Front dabei waren auch Clubmitglieder in  Lenzburg: Arnold Mienert, der sogar den späteren Sieger Jochem schlagen konnte, holte mit 4.5 Punkten Rang 6 direkt vor Martin Wiesinger (4.0 Punkte, Rang 7). Als weiterer Lenzburger erreichte der für den SK Aarau startende Norbert Oze im A-Turnier mit guten 3.5 Punkten Rang 12.

 

Lenzburg erreichte in der Mannschaftswertung den soliden 7. Rang.

 

Und wenn wir schon bei Lenzburger Clubmitglieder sind: Zu erwähnen ist natürlich auch Co-Turnierleiter Roland Burri, der zusammen mit Roland Senn für den eingangs erwähnten reibungslosen Ablauf sorgte und auch souverän alle Stolpersteine meisterte, welche ihm die Spieler in den Weg stellten. Von falschen Resultateinträgen, Spiel an falschen Bretten und Fehlzügen während der Partie war da so ziemlich alles vorhanden. Ach ja: Und für einen grösseren Teil der Kinder war Roland Burri als Jugendleiter auch noch zuständig...

 

Übrigens: beim abgebildeten Endspiel gibt es viele Möglichkeiten, die einfachste Methode ist aber, erst den König nach e2 zu stellen, damit sich weder Bauer c4 noch Turm bewegen können, und dann den Läufer auf die andere Diagonale zu überführen. Was auch so gespielt wurde:
1. Ke2 g5 (1..Tg3?? Lb6+ mit baldigem Matt) 2. Le3 Ke7 3. Lxg5+ Kxe6 4. d8=D Txd8 5. Lxd8 Ke5 6. Kf3 c3 7. Lg5 1-0

Der Läufer hält den schwarzen Freibauern auf, während der sich König um die verbliebenen Bauern und die Bildung einer Dame kümmern kann.

 

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Rangliste Aargauer Schachtag 2022 in Rohr
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Mannschaftswertung Aargauer Schachtag 2022
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Das Märchen geht weiter: SCL1 bleibt in der NLB!

Lenzburg 1 verliert zwar das letzte Spiel der Saison gegen Winterthur 2 mit 3½ - 4½ kann aber dennoch feiern. Da St. Gallen gegen den Tabellendritten Bodan "nur" ein Unentschieden erreichte, verbleiben die Ostschweizer auf dem zweiten Abstiegsplatz. Bereits vor der Schlussrunde stand Wollishofen als Absteiger fest.

 

Lenzburg 1 der Saison 2022 ist das erste Lenzburger Team, das den Liegaerhalt in der zweithöchsten Liga schafft! Wir gratulieren herzlich!

 

Die Lenzburger wollten im letzten Spiel unbedingt punkten und sich so den Ligaerhalt sichern. Aber auch Winterthur musste noch bangen und tat alles für einen Erfolg. Entsprechend besetzen die Zürcher Brett 1 mit GM Igor Khenkin (ELO 2581). Ihm folgten an den Brettern 2 -5 weitere vier Spieler zwischen 2150 und 2200 ELO. Die Lenzburger hielten gut dagegen. Die Stellungen waren lange ausgeglichen. Norbert Oze und Rolf Walti holten ein Remis. Sebastian Hoffmann geriet dann aber in Schwierigkeiten und musste schliesslich den Punkt dem Gegner überlassen. Ebenso erging es Martin Schmid, der gegen den Grossmeister wie gewohnt sehr aktiv spielte und das Spiel lange offen halten konnte, und Can-Elian Barth. An Brett 2 gab es dann durch Philipp Huber eine erste Erfolgsmeldung.  Björn konnte einen gut aussehenden Königsangriff des Gegners parieren und ebenso einen halben Punkt holen. In langem Endspielfight sorgte schliesslich Arnold Mienert, dass der letzte Punkt noch in Lenzburg blieb.

 

Insgesamt gab es also eine recht knappe Niederlage. Angesichts der Stärke des Gegners zeigte das Team aber wiederum eine höchst respektvolle Leistung. Ein paar Stunden später war das alles aber vollkommen egal: Als die Meldung eintraf, dass der Ligaerhalt trotzdem geschafft war, gab es kein Halten mehr. 

 

Verdient haben die Lenzburger diesen Ligaerhalt allemal. Die Mannschaft hatte gleich zu Beginn der Saison ein eindrückliches Zeichen gesetzt und befand sich über die ganze Saison hinweg nicht ein einziges Mal auf einem Abstiegsplatz.

 

Die Mannschaft zeichnete eine unglaubliche Konstanz und Spielfreude aus. Ganze 5 Spieler standen alle 9 Runden ihren Mann - zwei weitere waren mindestens 7 Runden mit dabei. Diese Treue, und die Ausgeglichenheit der Mannschaft waren das Erfolgsgeheimnis - dazu gehörte aber auch ein Mannschaftsleiter, der immer wieder eine glückliche Hand und das richtige Gespür bewies und mutig voranmarschierte. 

Kein GM, kein IM, kein Spieler mit mehr als 2250 ELO und trotzdem Nati B - tauglich! Unglaublich!

 

Rang Team    Punkte     Brett-Pt
1 Mendrisio * 18.0 54½
2 Glarus 12.0 39½
3 Bodan 11.0 40½
4 Tribschen 11.0 42.0
5 Olten 8.0 35½
6 Winterthur II 8.0 34.0
7 Gligoric 8.0 28½
8 Lenzburg 6.0 29.0
9 St. Gallen ** 5.0 30.0
10 Wollishofen II **  3.0 26½

 

Aufsteiger in die NLA
**  Absteiger in die 1. Liga
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SCL1 verliert in Mendrisio - die Chancen auf den Ligaerhalt bleiben aber intakt

Lenzburg verliert nicht ganz unerwartet deutlich gegen die Überflieger (und nun sicheren NLA-Aufsteiger) aus Mendrisio mit 1 -7 . Dennoch gibt es Positives zu erzählen. Die beiden Junioren Can-Elian Barth und Andrii Bulat holen an den letzten beiden Brettern je ein Remis und sichern Lenzburg somit einen möglicherweise noch bedeutenden  Brettpunkt.

 

Dabei ist vor allem der halbe Punktgewinn des Ukraine-Flüchtlings und 16 Jahre alten Juniors Andrii Bulat mit seiner Wertungszahl von 1684 gegen den fast 500 ELO stärkeren IM Damir Levacic (ELO 2166) eine ganz besondere Geschichte. Andrii schaffte bei seinem ersten Einsatz in der zweithöchsten Liga der Schweiz gleich eine ganz dicke Überraschung! Dabei stand er zeitweise sogar besser als der Titelträger. Aber auch Can-Elians Leistung ist beeindruckend: Sein Gegner Alfredo Cacciola hat mit seinen zufälligerweise ebenfalls 2166 ELO auch 100 Punkte mehr als Can-Elian. Wer weiss, wie wichtig dieser halbe Brettpunkt noch werden kann!

 

Immerhin bleibt Lenzburg trotz der Niederlage auf Rang sieben, zwei Plätze vor dem ersten Abstiegsplatz. Der Gegner vom Sonntag, Tabellennachbar Winterthur 2 (Zwischenrang 6), hat gegen  Bodan-Kreuzlingen ebenfalls verloren und muss auch weiter zittern. Im Duell der Verfolger setzte sich eher überraschend Gligoric gegen St. Gallen durch. Gligoric holt damit punktemässig zu Lenzburg auf, bleibt aber wegen den tieferen Anzahl Brettpunkte in der Tabelle hinter Lenzburg.

 

Der Druck liegt nun bei St. Gallen. Alles andere als ein Sieg gegen das drittplatzierte Bodan würde den Abstieg und gleichzeitig den Ligaerhalt für Lenzburg bedeuten. Lenzburg hat es aber in der eigenen Hand: Mit einem Mannschafts-Remis gegen Winterthur bleiben die Seetaler definitiv oben in der NLB - egal was die anderen spielen. Es wird auf alle Fälle spannend! 

 

Sonntag, 6. Nov 22, 12:30 Showdown in der Krone: 

 

NLB, 9. Runde, Lenzburg 1- Winterthur 2

 

Rang Team    Punkte     Brett-Pt
1 Mendrisio 12.0 48½
2 Glarus 12.0 36½
3 Bodan 10.0 36½
4 Tribschen 9.0 37.0
5 Olten 8.0 32½
6 Winterthur II 6.0 29½
7 Lenzburg 6.0 25½
8 Gligoric 6.0 23½
9 St. Gallen 4.0 26.0
10 Wollishofen II 3.0 24½

 

 

 9. Runde 06.11.2022: 

Olten – Tribschen

Wollishofen – Mendrisio

Lenzburg – Winterthur

Gligoric – Glarus

St. Gallen – Bodan

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NLB: Showdown am 5./6.11.22 - SCL2 verzichtet auf Aufstiegsspiel

Lenzburg 1, NLB

Am Wochenende vom 5. / 6. November wird in der NLB eine Doppelrunde gespielt. SCL 1 reist am Samstag ins Tessin zum Leader und Gruppendominator Mendrisio und empfängt dann am Sonntag den punktgleichen Tabellennachbarn Winterthur 2.

 

Die Lenzburger haben als Siebentplatzierte den Ligaerhalt noch in den eigenen Händen. Das wird auch am Sonntag beim Heimspiel noch so sein, egal wie das Resultat im Tessin ausfällt: Da die beiden Verfolger Gligoric und St.Gallen am Samstag gegeneinander spielen, kann nur einer der beiden punktemässig zu Lenzburg aufschliessen oder Lenzburg überholen. Bei einem Remis könnten beide bis auf einen Punkt heranrücken.



Sonntag, 6. Nov 22, 12:30 Showdown in der Krone: 

NLB, 9. Runde, Lenzburg 1- Winterthur 2


8. Runde 05.11.2022: Glarus – Olten, Gligoric – St. Gallen, Mendrisio – Lenzburg, Tribschen – Wollishofen, Winterthur – Bodan 9. Runde 06.11.2022: Olten – Tribschen, Wollishofen – Mendrisio, Lenzburg – Winterthur, Gligoric – Glarus, St. Gallen – Bodan

 

Lenzburg 2, 2. Liga

Die zweite Mannschaft wurde nach dem geschenkten Sieg in Runde 7 (gleich vier Forfaitbretter seitens Roche 1) auf den Gruppenrang 2 katapultiert, was den Aufsteiger sogar berechtigen würde, das Aufstiegsspiel um die 1. Liga zu bestreiten. Eine Umfrage im Team ergab dann aber, dass die Mannschaft bei einem allfälligen Aufstieg nicht Bestand haben würde. Da die 1. Liga am Samstag gespielt wird, wären gleich mehrere Spieler nicht oder seltener zur Verfügung. Die meisten haben sich für einen Verbleib in der 2. Liga ausgesprochen, weshalb der Mannschaftsleiter der Turnierleitung den Verzicht auf das Spiel mitteilte.

 

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SMM SCL1 verliert - SCL2 auf Aufstiegsplatz

NLB (SCL 1)

2230 - so beziffert sich der gewaltige ELO-Schnitt, mit dem Glarus an den ersten 5 (!) Brettern aufwartete. Das sind 130 ELO pro Brett mehr als Lenzburg entgegensetzen konnte. Entsprechend gingen diese Bretter verloren. Damit endete auch eine schier unglaubliche Serie: 21x Remis in Folge hatte Björn Backlund in der SMM gespielt. Auf diesem Niveau ist das beachtlich: Denn 20 dieser SMM-Partien waren 1. Liga und NLB-Spiele. Gegen Fabian Ferster gab es  die erste Niederlage im Trikot der Lenzburger seit 2018. 

Ihre Partien gewonnen haben Sebastian Hoffmann und Stephan Zaugg. 

Lenzburg steht nun auf dem siebten (viertletzten) Rang. Die Entscheidung über den Ligaerhalt wurde vertagt auf die finale Doppelrunde Sa 5. / So 6. November. Gegner dort werden Leader Mendrisio und der punktgleiche Tabellennachbar Winterthur sein.

 

2. Liga (SCL 2)

SCL empfing Roche 1. Der Gegner hatte schon auf dem Matchblatt  zwei Spieler zu wenig. Von der verblieben 4 trafen aber 2 weitere nicht in der Krone ein. Somit erhielt Lenzburg 2 ganze vier Forfaitsiege geschenkt. Gespielt wurde auch noch. Michael Wigger konnte an Brett 1 gewinnen, Peter Bucher holte an Brett 3 ein Remis. Mit diesem 5½-½ Sieg überholt Lenzburg den Gegner Roche 1 und auch Luzern und erreicht den 2. Rang. Entsprechend  ist der Aufsteiger und das nominell schwächstes Team sensationell für das Aufstiegsspiel qualifiziert. Eine Umfrage wird zeigen ob dieses Abenteuer gewagt werden soll.

 

4. Liga (SCL 3)

SCL 3 verlor das Derby gegen Freiamt mit 2½-1½. Stefan Brandes, Philipp Tanner und Kilian, Pedolin holten drei remis. Damit beendet die dritte Mannschaft die Saison mit 4 Mannschaftspunkten aus 6 Runden auf dem vierten Rang. Das ist eine eindrückliche Steigerung gegenüber der Vorsaison, wo keine Punkte erspielt werden konnte. 

 

Lenzburg 1  -  Glarus 1  6    -   2
Lenzburg 2     -     Roche 1        5½  -   ½ 
Lenzburg 3  - Freiamt 2   2½  -  1½

 

 

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