Berichtsarchiv

Bitte beachten: Es wird jeweils nur der erste Absatz des Berichtes angezeigt wird. Klick auf "mehr lesen" (falls vorhanden), um alles angezeigt zu erhalten.

Schnellschachturnier 2023 - Jürgs Kantersieg

vlnr: Peter Bucher (Rang 2), Jürg Hertli (Sieger), Norbert Oze (Rang 3), Rolanf Burri (Sieger U1700 )
vlnr: Peter Bucher (Rang 2), Jürg Hertli (Sieger), Norbert Oze (Rang 3), Rolanf Burri (Sieger U1700 )

Jürg Hertli dominiert das sechste Schnellschachturnier und gewinnt in unglaublicher Souveränität und mit einem kompletten Durchmarsch: 9 Siege in 9 Runden. Jürg zeigte mehrfach seine Qualitäten im Endspiel aber oft auch in Stellungen, wo er schlechter stand. Er verstand es, die Dinge so zu verkomplizieren, dass der Gegner schliesslich fehlgriff.  Jürg distanziert den zweitplatzierten Peter Bucher um ganze 2.5 Zähler. Aber auch Peter zeigte ein gutes Turnier und konnte nach einer eher überraschenden Startniederlage gegen Matthias Baumann das Feld von hinten aufrollen. Nur Jürg konnte ihn danach noch schlagen, Peter gewann gar gegen Topfavorit Norbert Oze. Als Dritter komplettiert eben dieser Norbert mit 6 Punkten und immerhin der zweitbesten Turnierperformance das Podest. Er ist punktgleich mit Jacques Villars, der in der letzten Runde Norbert ebenfalls hatte besiegen können (als ganze 340 ELO tiefer klassierter Spieler). Trotzdem muss Jacques in den Zweitwertungen Norbert ziehen, was mit dem leicht tieferen ELO-Schnitt der Gegner und deren etwas tieferer Turnierleistung zu tun hat. 

 

Die Wertung bester U1700 gewann Roland Burri.

Beim ersten Schnellschachturnier nach der Coronazeit liessen sich die Spieler noch etwas zaghaft aus dem Hause locken. Nur 11 Teilnehmer hatten sich angemeldet. Zwischenzeitlich hinzugestossen waren Arnold Mienert und Tim Betsche. Es grenzt an ein Wunder, dass die Turniersoftware mit so wenigen Teilnehmern alle 9 Runden auslosen konnte.
 

Drei "neue" Spieler zeigten sich in Lenzburg. Wobei der jüngste, Nick Henle,  10 Jahre alt ist. Er luchste immerhin Jürgen Simon einen halben Punkt ab, während Matthias Baumann - wie erwähnt - gar Peter Bucher schlagen konnte.

 

Der Gabentisch sah reichhaltig aus - wie immer wurden sämtliche Einnahmen aus den Turnierbeiträgen in Form von Preise zurückgegeben. Wobei die ersten drei und der U1700-Sieger je einen Barpreise zwischen 50 und 25 Franken erhielte. Alle Gewinner von Barpreisen spendeten einen Beitrag in die Clubkasse, insgesamt immerhin 120.--. Ein toller Akt der Solidarität.

  

 

Link zur Resultatseite:

Schnellschachturnier 2023 (chessresults.ch)

 

 

0 Kommentare

SMM 2023 - provisorischer Terminplan

SMM 2023 - provisorischer Spielplan Lenzburger Mannschaften
SMM 2023 - provisorischer Spielplan Lenzburger Mannschaften

Details siehe hier: SMM - SSB (swisschess.ch)

0 Kommentare

Björn gewinnt Neujahrsblitz "im Asyl"

Die Krone begann das neue Jahr  geschlossen. Das ist kein Wortspiel sondern bedeutete harte Realität für jene Schachspieler, die sich am 5. Januar zum Neujahrsblitz einfanden. Ein Plakat und vollkommen dunkle Räume liessen keine Zweifel aufkommen, dass es so war.

Der Spielleiter hatte das übersehen, als er im Spätsommer in der Zuversicht, dass diesmal keine Corona-Massnahmen das Schnellschachturnier verderben würden, dieses einplante und hierfür das Neujahrsblitz um eine Woche nach vorne setzte.

"Krone geschlossen" bedeutet nicht nur, dass das Lokal fehlte, sondern auch, dass es keinen Zugriff auf das Material gab! Kommt hinzu, dass der Spielleiter noch in den Ferien war. Dass das Turnier dennoch stattfand, ist einigen doch ziemlich glücklichen Zufällen zu verdanken. 

Zufall 1: Ausgerechnet an jeden Abend lieferte Martin Wiesinger neue Uhren, die für die kommende NLB-Saison benötigt werden. Hierfür fand er sich sehr früh in Lenzburg ein und konnte entsprechend den Spielleiter erreichen. Zufall 2: Materialchef Jacques Villars hat eine Tasche mit Schachequipment zu Hause, die er für Unterricht an einer Schule verwendet hatte. Der Spielleiter konnte ihn früh genug erreichen, so dass Jacques noch umdrehen und diese holen konnte. Also Uhren und Bretter waren da, fehlte noch ein Saal. Das Bild links oben zeigt es: Offensichtlich waren - Zufall 3 - die beiden Jugendschachleiter, die aktuell eine Gruppe in Lenzburg aufbauen, für den Zugang in ein Schulzimmer besorgt.

 

Gespielt wurde das Turnier schliesslich mit sechs Teilnehmern doppelrundig. Björn gewann  mit 10 Punkten aus 10 Partien vor Arnold Mienert (8 Punkte) und Martin Wiesinger mit (5 Punkte). Für die Überraschung des Abends sorgte Roland Burri, der Martin Wiesinger einen Punkt aus den beiden Partien "abluchsen" konnte.

Leider hat der Zufall dann doch nicht alles zum Guten geregelt. Michael Wigger war ebenfalls recht früh da. Unglücklicherweise las er wohl genau zu dem Zeitpunkt, als Martin Wiesinger sich auf die Suche nach einer Spielmöglichkeit gemacht hatte, das fragliche Plakat. Aufgrund der Information kehrte er wieder nach Hause. Seine Message erreichte den Spielleiter, der mit den anderen am Telefon war - zu spät.  Er wird für die Jahresblitzwertung eine Punktgutsprache erhalten.

 

Rang Team    Punkte     So-Be
1 Backlund Björn 10.0  20   
2 Mienert Arnold 8.0  12   
3 Wiesinger Martin   5.0  5   
4 Burri Roland 4.0  4   
5 Villars Jacques 3.0  2   
6 Simon Jürgen 0.0  0   

 

0 Kommentare