Berichtsarchiv

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Gartenschach in Schule Beinwil am See

Der Verein für Jugend und Freizeit (VJF) betreibt für verschiedene Gemeinden die offene Jugendarbeit und bietet Freizeitaktivitäten für Kinder und Familien an. Innerhalb eines solchen Projektes richtete die Jugenarbeit Beinwil am See auf dem Schulgelände ein Gartenschach ein, das sie am Samstag, 28. Oktober feierlich eröffnete. Der Schachverband Aargau, in der Person von Präsident Arnold Mienert, plus der Schachclub Lenzburg, vertreten durch die Lokalmatadoren Jacques Villars und Lothar Eichenberger, begleiteten diesen Anlass. Arnold kommentierte eine unterhaltsame Partie zwischen zwei Gruppen von Kindern. Weiss verschaffte sich kurz einen Materialvorteil, liess sich dann aber eine Figur nach der anderen stehlen, so dass bald nur noch König und Turm einer Armada von schwarzen Angreifern gegenüber stand. Es gab sogar eine Unterumwandlung in einen Springer mit direktem Schach!

Kinder "fressen" gerne Figuren, das Schachstellen ist dann schon etwas schwieriger. So kam es, wie es kommen musste: Sie stellten den weissen König Patt. Ein friedliches Ende für einen schönen Anlass bei bestem Wetter.  

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SMM 1. Liga: Lenzburg schafft trotz Niederlage den Ligaerhalt.

Ein Unentschieden gegen das bereits als Absteiger feststehende Nimzowitsch 2 war gefordert, um den Ligaerhalt aus eigener Kraft zu sichern. Leider gelang das aber nicht, Lenzburg verlor knapp und musste daher noch eine Nacht zittern, bis alle Ergebnisse der Gruppe Zentral bekannt waren. Dank der vielen Brettpunkte (am zweitmeisten der ganzen Gruppe!) durfte man aber doch recht zuversichtlich sein. Und tatsächlich: Da Mitkonkurrenten Luzern und Winterthur nicht remisierten (Luzern verlor), steht nun Lenzburg auf Position 7 und darf auch nächste Saison in der 1. Liga mitspielen.

 

Zunächst sah es recht ordentlich aus für die Aargauer. U-14-Junior Nikita Sosnovski (gegen Beat Zaugg, ELO 1949!), Arnold Mienert und Björn Backlund (beide gegen etwa gleichstarke Gegner) erreichten ein frühes Remis. An den übrigen 5 Brettern waren Rolf Walti und Martin Wiesinger aufgrund des Ratings Favoriten, die  restlichen drei Paarungen waren ungefähr ausgeglichen vom Rating her wie auch auf dem Brett.

 

Rolf und Martin sicherten sich den Sieg jeweils mit wunderschönen Königsangriffen. An den übrigen Brettern begann es aber bald ziemlich zu harzen: Michael Wigger übersah bei schwierig zu spielender Stellung (mehrere Bauerninseln) eine Läufergabel, was ihn die Qualität und dann die Partie kostete. Oliver musste wenig später ebenfalls klein bei geben. Sein Gegner hatte in der Stellung, die geprägt war durch eine lange blockierte Bauernkette, den einzig möglichen Bauerndurchbruch zum Königsangriff nutzen können. Norberts Gegner nutzte ein, zwei passive Züge des Aargauers, um diesem einen rückständigen Bauern zu verpassen und sich eine Qualität gegen zwei Doppelbauern zu sichern. Norbert kämpfte lange um das remis. Die zur Schwäche neigenden Bauern waren aber mit Springer gegen Turm nicht mehr zu verteidigen, weshalb schliesslich auch er die Waffen strecken musste.

 

Nimzowitsch 2 - Lenzburg 1           4½ -3½

 

Am Ende ist das alles aber nur fürs Protokoll. Was wirklich zählt ist, dass Lenzburg 1 den auch nächstes Jahr in der ersten Liga spielt!

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SMM 3. Liga: Lenzburg 2 dank Kantersieg Gruppensieger

Lenzburg 2 wusste: Ein Remis gegen den Tabellenletzten Brugg 2 reicht in jedem Fall für den zweiten Rang 2 in der Gruppe Zentral 2 der dritten Liga und damit für die Qualifikation zum Aufstiegsspiel. Rang 1 zu holen war ebenfalls noch möglich. Dafür aber musste ein Brettpunkt aufgeholt werden - optimal wären aber 1½ damit ein Stichkampf vermieden werden konnte. Tönt nach wenig, bedeutet aber, dass schon beim knappest möglichen Sieg (3½ : 2½) von  Leader UBS 1 bereits ein 5:1 nötig war, um den Thron zu erobern.

 

Zu Beginn kam etwas Hilfe vom Gegner: Brugg trat nur zu fünft an - ein Forfaitsieg war also schon mal im Trockenen. Doch damit war schon Schluss mit Geschenke verteilen. Obwohl Lenzburg an den ersten drei Brettern klarer Favorit war, hielt Brugg genau in diesen Partien das Spiel absolut ausgeglichen. Brett 3 mit Livio wurde dann auch früh remis gegeben. An Brett 4 geriet derweil der Lenzburger Mannschaftsleiter Lothar in Bedrängnis. Die geforderten 5 Brettpunkte lagen also in weiter Ferne.

 

Doch schliesslich setzte sich an Brett 1 mit Martin Schmied und Brett 2 mit Jürg Hertli doch die grosse Klasse der Lenzburger Spitzenspieler durch. Und mit schönen Spielzügen konnte auch Michael Dittmar das Brett 5 für sich entscheiden. Zwischenstand: 4½ - ½.

 

Ein schönes Resultat zeichnete sich also ab, aber das reichte noch nicht: Lothar musste ebenfalls noch punkten. In klarer Zeitnot und gedrückter Stellung blieb ihm nur, mehr zu riskieren und zu hoffen, dass der Gegner fehlgreift. Mit einem nicht ganz korrekten Springeropfer schaffte er sich einen gedeckten Freibauern auf der drittletzten Reihe und tatsächlich machte der Gegner Fehler. 22 Züge später stellte er gar seine Mehrfigur ein und somit gewannen die Seetaler auch dieses Spiel. 

 

Lenzburg 2 - Brugg 2                       5½ - ½

 

Da UBS 1 sein Match tatsächlich mit diesem knappen 3½ - 2½ gewann, ist Lenzburg dank den Brettpunkten alleiniger Gruppensieger und sichert sich ohne Platzierungsspiel das Heimrecht für das Aufstiegsspiel.

 

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